Bundesheer-Hubschrauber Notlandung bei Langenlebarn: Drei unverletzt
Am Montag, dem 3. November 2025, musste ein Bundesheer-Hubschrauber nahe Chorherrn im Bezirk Tulln, unweit des Flugplatzes Langenlebarn, eine Notlandung durchführen. An Bord waren drei Soldaten. Alle blieben unverletzt. Als Ursache wird ein Triebwerksausfall vermutet; die Crew brachte den Heli mittels Autorotation sicher zu Boden. Quellen berichten übereinstimmend von einem Hubschrauber des Typs Bell OH‑58 „Kiowa“. Kurier, Die Presse, SN.at/APA.
Was ist passiert?
Gegen 9:15 Uhr startete der Flug in Langenlebarn mit Ziel Kaserne St. Michael in der Obersteiermark. Kurz danach kam es zum technischen Problem, und die Besatzung setzte zur kontrollierten Notlandung auf einem Feld an. Laut ersten Angaben blieb es bei Sachschaden; verletzt wurde niemand. oe24, VOL.AT, Heute.at.
Warum eine Notlandung oft glimpflich ausgeht
Helikopterpiloten trainieren Notverfahren regelmäßig – auch im Simulator. Ein zentrales Manöver ist die Autorotation: Fällt das Triebwerk aus, „gleitet“ der Rotor dank Luftstrom weiter. So bleibt Steuerbarkeit, und die Maschine kann – vereinfacht gesagt – wie ein großer Ahorn-Samen sanft absetzen. Genau dieses Verfahren kam hier zum Einsatz, wie das Bundesheer betonte. Die Presse, Kurier.
Der Helikopter: Bell OH‑58 „Kiowa“
Die OH‑58 ist ein leichter Mehrzweck- und Verbindungshelikopter. Sie gilt als wendig, wird für Aufklärung und Verbindungen genutzt und hat Platz für bis zu fünf Personen. Für die Such- und Rettungsarbeit sowie Ausbildungszwecke ist sie seit Jahren im Heer im Einsatz. Details zur Bauart (Zweiblattrotor, Kufenlandegestell) wurden in Berichten kurz umrissen. Kurier.
Ablauf nach der Landung
Nach der Notlandung rückten die Crash-Crew des Fliegerhorsts Langenlebarn, die Feuerwehr Chorherrn und die Polizei an. Eine Flugunfallkommission des Bundesheeres untersucht den Vorfall und entscheidet über den weiteren Transport des Helikopters. Fireworld, SN.at/APA.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Ort: Chorherrn (Gemeinde Tulbing), Bezirk Tulln – nahe Flugplatz Langenlebarn.
- Zeit: Montag, 3.11.2025, ca. 9:15 Uhr.
- Typ: Bundesheer-Hubschrauber Bell OH‑58 „Kiowa“.
- Besatzung: 3 Soldaten (2 Piloten, 1 Techniker) – unverletzt.
- Vermutete Ursache: Triebwerksausfall – Landung per Autorotation.
Quellen: Kurier, Heute.at, VOL.AT, Die Presse, SN.at/APA.
Was bedeutet das für Anrainer?
Wenn ein Bundesheer-Hubschrauber in Wohnnähe notlandet, wirkt das im ersten Moment beängstigend. Wichtig ist: Abstand halten, Zufahrten frei lassen und keine Drohnen aufsteigen lassen. Einsatzkräfte brauchen Platz und Sicht. Genau so lief es auch in Chorherrn – die Teams vor Ort arbeiteten routiniert, die Lage war rasch unter Kontrolle. Fireworld.
Kurzer Kontext: Training macht den Unterschied
Als ich das zum ersten Mal las, erinnerte ich mich an einen Rundflug, bei dem der Pilot vor dem Start ruhig erklärte: „Wenn etwas Ungeplantes passiert, arbeiten wir Checklisten ab.“ Genau das zeigen Einsätze wie dieser – Routine hilft, ruhig zu bleiben. Das Bundesheer betont immer wieder die umfassende Ausbildung seiner Crews, inklusive Simulatortraining. Die Presse.
Fazit
Die Bundesheer Hubschrauber Notlandung im Tullnerfeld zeigt, dass Ausbildung, Autorotation und ruhiges Handeln Leben schützen. Dank des besonnenen Vorgehens der Crew blieb es bei einem glimpflichen Ausgang. Die genaue Ursache klärt nun die Flugunfallkommission. Bleiben wir neugierig, aber respektvoll: Zuschauen aus sicherer Entfernung – und den Profis die Arbeit machen lassen. Kurier, SN.at/APA.




































