Veronica Ferres erobert mit „Alpentod“ die Alpenkrimi-Krone
Sie ist seit Jahrzehnten ein Star im deutschen Kino und Fernsehen – jetzt startet Veronica Ferres in Österreich und Deutschland mit einer neuen Paraderolle durch: als Kommissarin im RTL- und ServusTV-Krimi „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“. Dazu kommt ein Hollywood-Ausflug mit „Red Sonja“ und ein runder Geburtstag. Zeit, genauer hinzuschauen: Wer ist diese Frau, die mit 60 noch einmal ganz neu durchstartet?
Vom Ruhrpott nach Hollywood – wer ist Veronica Ferres?
Veronica Ferres gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation. Sie feierte ihren 60. Geburtstag im Juni 2025 – Ehemann und Investor Carsten Maschmeyer lobte sie öffentlich als „Powerfrau“, die überall Spuren hinterlasse. Deutsche Medien berichteten ausführlich über die Liebeserklärung.
Viele Zuschauer kennen sie aus Filmen wie:
- „Rossini“ – der Kultfilm über die Münchner Schickeria
- „Die Manns“ – das TV-Epos über die Schriftstellerfamilie
- Zahlreiche TV-Movies und Serienrollen in Deutschland und international
Und jetzt? Jetzt steht ihr Name wieder groß auf den Plakaten – diesmal vor einer spektakulären Alpenkulisse.
„Alpentod – Ein Bergland-Krimi“: Ferres als Ermittlerin in Salzburg und Bayern
Mit „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“ erfüllt sich Veronica Ferres einen lange gehegten Wunsch: endlich eine eigene Kommissarinnen-Rolle. Die Reihe läuft bei RTL und ServusTV und spielt zwischen Bayern und dem Salzburger Land. Gedreht wurde unter anderem in Hallein und im Bundesland Salzburg. RTL und ServusTV setzen damit klar auf alpine Krimi-Spannung.
Worum geht es in „Alpentod“?
In der Reihe ermittelt ein Trio vor atemberaubender Bergkulisse:
- Veronica Ferres als erfahrene Ermittlerin Birgit Reincke
- Tim Oliver Schultz als Kriminalpolizist Jonas Becker
- Salka Weber als forensische Archäologin Dr. Marie Sonnleitner von der Uni Salzburg
In der ersten Folge „Alte Wunden“ entdeckt Jonas Becker Parallelen zu einem alten Vermisstenfall. Er holt Birgit Reincke aus der Vergangenheit zurück ins Spiel – und mit ihr gleich einen ganzen Rucksack voller ungelöster Konflikte. Unterstützt wird das Team von der resoluten Archäologin Sonnleitner, die unter der Erde liest wie andere in der Zeitung.
In der zweiten Folge „Gemeinsame Ziele“ wird es noch persönlicher. Alte Seilschaften, Machtspiele in den Bergen, dunkle Familiengeheimnisse – alles, was ein kräftiger Alpenkrimi braucht, ist mit dabei.
Österreich als Bühne: Warum „Alpentod“ hier so gut funktioniert
Gerade für das Publikum in Österreich ist „Alpentod“ spannend. Warum?
- Die Fälle spielen zwischen Bayern und Salzburg – die Schauplätze wirken vertraut.
- Gedreht wird mit Unterstützung von Film in Austria und der Filmförderung des Landes Salzburg.
- Die Reihe ist eine Ko-Produktion von RTL und ServusTV, läuft also auf Sendern, die in Österreich stark präsent sind.
Viele Szenen könnten direkt vor der eigenen Haustür spielen: schroffe Felsen, idyllische Almwiesen, kleine Orte, in denen jeder jeden kennt – und doch niemand alles sagt. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.
Fast „Tatort“-Kommissarin – warum es nie dazu kam
Spannend: Eigentlich hätte Veronica Ferres schon viel früher zur Kommissarin werden können. Wie mehrere Medien berichten, war sie für eine eigene „Tatort“-Kommissarinnenrolle im Gespräch. Doch daraus wurde nie etwas.
Warum? Wie Ferres in einem Interview erklärte, scheiterte es schlicht an der Zeit. Sie war bereits für ein Theaterstück und andere TV-Projekte fest gebucht, als die Anfrage kam. Also musste sie absagen – eine klassische „zu viel auf einmal“-Situation, wie sie viele aus dem eigenen Alltag kennen.
Stattdessen übernimmt sie diese „Traumrolle“ nun bei „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“. Laut eigenen Aussagen sei sie beim Anruf mit der Zusage „vor Freude in die Luft gesprungen“. Man spürt: Diese Ermittlerin ist für sie mehr als nur ein weiterer Job.
Quoten, Kritik, Zukunft: Wie kommt „Alpentod“ an?
Die ersten beiden Filme, „Alte Wunden“ und „Gemeinsame Ziele“, liefen 2025 im TV. Beim älteren Publikum waren die Quoten ordentlich, bei den Jüngeren gab es noch Luft nach oben – typisch für viele klassische TV-Krimis.
Trotzdem setzt RTL weiter auf die Reihe: Zwei neue Folgen werden gedreht, Arbeitstitel etwa „Tiefe Schluchten“ und „Im ewigen Eis“. Gedreht wird erneut im Bundesland Salzburg, die Ausstrahlung ist für 2026 angekündigt. Für Fans von Veronica Ferres und Alpenkrimis heißt das: Es geht weiter.
Kritiken in Fachmedien fallen gemischt, aber interessant aus: Gelobt werden vor allem die starke Hauptfigur, die imposante Alpenkulisse und das Trio Ferres–Schultz–Weber. Manche wünschen sich etwas mehr Tempo oder Überraschungen – doch das ist bei Krimireihen fast schon Tradition.
Veronica Ferres in Hollywood: Rolle in „Red Sonja“
Neben „Alpentod“ sorgt auch ein internationales Projekt für Schlagzeilen: „Red Sonja“ (2025), eine US-amerikanische Fantasyverfilmung nach der berühmten Comicfigur. An der Seite von Matilda Lutz spielt Veronica Ferres die Rolle der Ashera.
Damit knüpft sie an frühere internationale Projekte an und zeigt: Sie ist nicht nur im deutschsprachigen Raum gefragt. Für viele Fans ist das spannend – man sieht ein bekanntes Gesicht plötzlich in einer ganz anderen Welt: Schwertkämpfe statt Alpenwiesen, Fantasy statt Krimi-Alltag.
Engagement über den Bildschirm hinaus: Bildung und Gesellschaft
Veronica Ferres mischt sich auch immer wieder gesellschaftlich ein. Zuletzt sorgte sie durch Aussagen zum Bildungssystem für Aufmerksamkeit. In österreichischen und deutschen Medien wurde zitiert, sie wünsche sich in Schulen mehr Raum für Kreativität und soziale Kompetenz. Bildung solle Kinder stark fürs Leben machen, nicht nur fit für den Arbeitsmarkt.
Man merkt: Hier spricht jemand, der selbst viel erlebt hat – von der Schauspielschule bis nach Hollywood. Und der offenbar möchte, dass die nächste Generation freier und mutiger denken kann.
Warum fasziniert Veronica Ferres so viele Menschen?
Was macht den Reiz dieser Schauspielerin aus, gerade jetzt, mit 60?
- Neuanfang mit 60: Viele Menschen träumen davon, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen. Ferres tut es – mit ihrer ersten festen Kommissarin-Rolle.
- Starke Frauenfigur: Birgit Reincke in „Alpentod“ ist keine junge Newcomerin, sondern eine erfahrene Ermittlerin mit Ecken und Kanten.
- Nähe zu Österreich: Durch Drehorte in Salzburg und die Kooperation mit ServusTV ist sie im österreichischen TV-Alltag sehr präsent.
- Gleichzeitig Glamour und Bodenständigkeit: Roter Teppich einerseits, kritische Worte zum Bildungssystem andererseits.
Vielleicht erkennt sich mancher Zuschauer in ihr wieder: im Spagat zwischen Beruf, Familie, eigenen Idealen – und dem Wunsch, sich nicht in eine Schublade stecken zu lassen.
Was bedeutet das für Fans in Österreich?
Für das Publikum in Österreich ist Veronica Ferres gerade besonders sichtbar. Mit „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“ rückt die Region zwischen Bayern und Salzburg ins Zentrum der Handlung. Viele der Drehorte sind für österreichische Zuschauer fast „ums Eck“.
Wer auf Alpenkrimis, starke Frauenfiguren und regionale Geschichten steht, sollte diese Reihe im Auge behalten. Und wer sich für internationale Produktionen interessiert, bekommt mit „Red Sonja“ einen spannenden Kontrast dazu.
Fazit: Die späte Krönung der Alpenkrimi-Königin
Veronica Ferres zeigt mit 60, wie lebendig eine lange Karriere bleiben kann. „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“ bringt sie als Kommissarin in die Wohnzimmer in Österreich und Deutschland. Gleichzeitig mischt sie in Hollywood-Fantasy mit und äußert sich klar zu gesellschaftlichen Themen wie Bildung und Chancengleichheit.
Ob als Ermittlerin Birgit Reincke vor der Bergkulisse oder als Ashera in „Red Sonja“ – eines ist sicher: Veronica Ferres wird auch in den nächsten Jahren nicht von der Bildfläche verschwinden. Für Krimifans, Filmfreunde und alle, die starke Frauenfiguren lieben, lohnt es sich, dran zu bleiben.
Und mal ehrlich: Wer sagt denn, dass das Beste nicht doch erst mit 60 kommt?




































