Charlotte Würdig startet neu: Podcast, Patchwork und Namens-Comeback
Wer ist Charlotte Würdig überhaupt?
Charlotte Würdig – vielen noch als Charlotte Engelhardt aus der ProSieben-Sendung „taff“ bekannt – ist weit mehr als „nur“ die Ex von Rapper Sido. Die gebürtige Norwegerin ist:
- Fernsehmoderatorin
- Unternehmerin und Gründerin mehrerer Firmen
- Fitness-Expertin mit eigener Plattform
- Zweifach-Mama
In Österreich läuft ihr Name im Netz gerade heiß. Kein Wunder: Ihr Leben klingt wie eine Mischung aus Serien-Drehbuch, Patchwork-Experiment und Powerfrauen-Story.
Vom TV-Star zur Unternehmerin
Viele erinnern sich an Charlotte noch aus Zeiten von „Do it Yourself – S.O.S.“ und „taff“ auf ProSieben. Damals trat sie noch unter ihrem Mädchennamen Engelhardt auf.
Mit der Zeit verlagerte sie ihren Fokus: weniger klassisches Fernsehen, mehr Online-Fitness, Social Media und Business. Sie baute eine Fitness-Plattform auf und spricht offen über Themen wie:
- Training trotz vollem Familienalltag
- Körper nach Schwangerschaften
- Fehlgeburten und mentale Gesundheit
Damit trifft sie auch in Österreich einen Nerv, wo Home-Workouts, gesunder Lifestyle und ehrliche Einblicke in den Alltag von Müttern extrem gefragt sind.
Die Liebe zu Sido – und das Ende der Ehe
2012 heiratete sie Rapper Sido (bürgerlich Paul Würdig). Aus der Ehe stammen zwei gemeinsame Söhne. 2020 wurde die Trennung öffentlich, 2022 folgte die Scheidung. Trotzdem: Den großen Rosenkrieg suchte man vergeblich.
In Interviews betont Charlotte immer wieder, dass sie und Sido heute als Team für die Kinder funktionieren wollen. Sie sagt ganz klar: Trennung ja – aber kein Hass. Genau das macht die Geschichte für viele so spannend: Hier wird Patchwork nicht nur gepredigt, sondern tatsächlich gelebt.
Patchwork auf die harte Tour: WG mit der Ex vom Ex
Klingt wie Klatsch aus einer Boulevard-Serie, ist aber Realität: 2025 wurde bekannt, dass Charlotte Würdig mit Georgina Stumpf, einer weiteren Ex von Sido, zusammenlebt.
Georgina bekam Ende 2024 eine Tochter mit dem Rapper. Nach der Trennung zog sie mit dem Baby kurzerhand zu Charlotte in ihr Haus am Berliner Stadtrand. Deutsche Medien wie RTL und Gala berichten von einer echten „Mädels-WG“.
Statt Zickenkrieg also:
- gemeinsamer Alltag mit Kindern
- gegenseitige Unterstützung
- ein ziemlich modernes Familienmodell
Mal ehrlich: Würden Sie mit der Nachfolgerin Ihres Ex in eine WG ziehen? Genau diese Frage macht die Story rund um Charlotte Würdig im Netz so klickstark – auch in AT.
„The Real Ex-Wives“ – der Podcast, über den alle reden
Aus der besonderen Konstellation ist noch mehr entstanden: der Podcast „The Real Ex-Wives“. Darin sprechen Charlotte und Georgina offen über:
- Beziehungskrisen und Trennungen
- Leben mit einem prominenten Partner
- Patchwork, Eifersucht und Loyalität
- Heikle Themen wie Drogenprobleme und Klinikaufenthalte
Der Podcast läuft auf RTL+ und sorgt regelmäßig für Schlagzeilen, weil die beiden nicht alles weichspülen. Gerade dieser schonungslose, aber humorvolle Ton kommt an – und eignet sich perfekt zum Nebenbei-Hören im Auto, im Fitnessstudio oder in der Mittagspause.
Schluss mit „Ex von“: Charlotte legt den Namen Würdig ab
Ein besonders heiß diskutiertes Thema: Charlotte Würdig will ihren Nachnamen ändern und wieder ihren alten Namen Engelhardt annehmen. In einer Podcast-Folge erklärt sie, dass sie es satt hat, in den Medien ständig als „Ex-Frau von Sido“ vorgestellt zu werden.
Sie sagt sinngemäß: Dieses Label klebt an ihr. Dabei ist sie:
- selbst erfolgreiche Unternehmerin
- Mutter
- Podcasterin
- Moderatorin mit langer Karriere
Die Botschaft dahinter ist klar – und spricht vielen Frauen aus der Seele: Ich bin mehr als die Frau an seiner Seite.
Gerade im deutschsprachigen Raum – auch in Österreich – kennen viele dieses Gefühl: Man wird als „Frau von“, „Mutter von“ oder „Freundin von“ gesehen und nicht als eigene Persönlichkeit. Charlottes Schritt zurück zu Engelhardt ist damit auch ein Statement: Zurück zum eigenen Namen, zurück zur eigenen Marke.
Single, aber nicht verzweifelt – so datet Charlotte heute
Seit der Scheidung beschreibt sich Charlotte als Single. Auf Partnersuche im klassischen Sinn sei sie aber nicht. In Interviews und bei Instagram macht sie klar:
- Sie weiß genau, was sie nicht mehr will.
- Beim Date spricht sie ganz bewusst über Ex-Partner.
- Wie jemand über seine Ex redet, sagt für sie viel über den Charakter aus.
Sie hat auch schon erzählt, dass sie Online-Dating ausprobiert hat – sogar mit einer speziellen Promi-App. Die Devise: locker bleiben, Spaß haben, schauen, was sich ergibt.
Wenn man ihren Umgang mit Trennung, Patchwork und Karriere ansieht, wirkt sie wie jemand, der sagt: „Ich verliere nie – entweder ich gewinne oder ich lerne.“
Starke Frau trotz harter Zeiten
Die Schlagzeilen rund um Sidos Drogenprobleme und Klinikaufenthalt sind auch an Charlotte nicht spurlos vorbeigegangen. Immer wieder wurde bekannt, dass sie ihm selbst nach der Trennung geholfen hat und ihn in einer schweren Phase in die Klinik brachte.
Gleichzeitig sprach sie öffentlich über eigene Themen, die viele lieber verstecken würden:
- Fehlgeburten
- Druck als Mutter und Unternehmerin
- Kritik an ihrem Körper in den sozialen Medien
Gerade diese Mischung aus Glamour, Chaos und Ehrlichkeit macht sie für viele so nahbar. Sie wirkt nicht wie eine unantastbare TV-Figur, sondern wie die Freundin, mit der man in der Küche sitzt und bis zwei Uhr früh über das Leben redet.
Warum interessiert Charlotte Würdig so viele Menschen in Österreich?
Vielleicht fragen Sie sich: Was hat das alles mit Österreich zu tun? Mehr, als man denkt. Themen wie:
- Patchwork-Familien
- Selbstbestimmung von Frauen
- Karriere und Kinder unter einen Hut bringen
- Offener Umgang mit mentaler Gesundheit
beschäftigen Menschen in Wien, Graz, Linz oder Innsbruck genauso wie in Berlin.
Wenn man die Suchanfragen aus AT ansieht, geht es vielen nicht nur um Klatsch. Sie wollen wissen:
- Wie macht sie das mit der Ex vom Ex?
- Warum bleibt sie so freundlich zu Sido?
- Wie schafft sie es, trotz allem ihre eigenen Projekte durchzuziehen?
Kurz gesagt: Charlotte Würdig – oder bald wieder Charlotte Engelhardt – steht für ein Lebensmodell, das immer mehr Realität wird. Familien sind heute bunt, Beziehungen kompliziert, aber Respekt, Humor und klare Grenzen können trotzdem funktionieren.
Was wir von Charlotte Würdig lernen können
Zum Schluss noch ein paar Punkte, die man sich aus dieser Geschichte mitnehmen kann – egal ob man Fan von ihr ist oder nicht:
1. Du bist mehr als deine Rolle in einer Beziehung
Ob „Ehefrau von“, „Freund von“ oder „Mama von“ – am Ende zählt, wer du als Person bist. Charlottes Wunsch, wieder Engelhardt zu heißen, ist ein Symbol dafür.
2. Patchwork muss kein Drama sein
WG mit der Ex vom Ex? Für viele unvorstellbar. Aber Charlotte zeigt: Wenn Kinder im Mittelpunkt stehen und das Ego nicht die Hauptrolle spielt, sind ganz neue Modelle möglich.
3. Schwäche zeigen ist eine Stärke
Öffentlich über Fehlgeburten, Krisen und Therapie zu reden, erfordert Mut. Gerade im Promi-Bereich, wo oft nur die perfekte Fassade gezeigt wird.
4. Humor hilft
Ob Urlaub mit dem Ex und seiner Neuen oder hitzige Diskussionen im Podcast – immer wieder hört man von Charlotte eine Portion trockenen Humor. Der macht schwere Themen leichter verdaulich.
Fazit: Ein Name geht, eine Marke bleibt
Ob sie nun Würdig oder Engelhardt heißt – Charlotte bleibt Charlotte: laut, ehrlich, manchmal unbequem, aber immer interessant. Sie zeigt, wie moderne Beziehungen, Patchwork-Familien und das eigene Ich zusammengehen können.
Und während in Österreich weiter fleißig nach „Charlotte Würdig“ gegoogelt wird, arbeitet sie längst daran, dass wir uns wieder an einen anderen Namen gewöhnen: Charlotte Engelhardt – Frau, Mutter, Unternehmerin, Podcasterin. Und garantiert nicht nur „die Ex von…“.




































