Laura Wontorra: Wie die TV-Queen Sport, Glamour und Pause verbindet
Sie taucht auf, und ganz Deutschland schaut hin – Laura Wontorra ist längst mehr als „nur“ eine Sportmoderatorin. Ob bei RTL, DAZN, „Ninja Warrior Germany“, „Grill den Henssler“ oder aktuell „Europa grillt den Henssler“ – die 36-Jährige ist dauerpräsent auf den Bildschirmen. Und trotzdem hat sie in diesem Jahr ganz bewusst auf die Bremse gedrückt.
Was steckt hinter dem Hype um Laura Wontorra? Warum fasziniert sie Fans von Wien bis Hamburg? Und wie schafft sie den Spagat zwischen Hochglanz-Auftritt auf dem roten Teppich und ehrlicher Bodenständigkeit? Schauen wir genauer hin.
Wer ist Laura Wontorra überhaupt?
Laura Wontorra wurde 1989 geboren und wuchs mit Fußball im Blut auf. Ihr Vater ist TV-Legende Jörg Wontorra, ihre Mutter Sportjournalistin Ariane – da wundert es niemanden, dass sie selbst im Sportfernsehen gelandet ist. Heute ist sie:
- Sport-Moderatorin bei RTL und DAZN
- Gesicht von Shows wie „Ninja Warrior Germany“ und „Grill den Henssler“
- Moderatorin von Special-Formaten wie „Europa grillt den Henssler“
- Unternehmerin und gefragtes Werbegesicht
Für viele junge Frauen ist Laura Wontorra ein Vorbild: sie ist laut, klar, direkt – und scheut sich nicht, im Fußballumfeld aufzutreten, das immer noch häufig von Männern dominiert wird.
Vollgas im TV – und dann: Notbremse im Juli
Wer Laura Wontorra im TV verfolgt, könnte meinen, sie sei pausenlos im Einsatz. Bundesliga, Nationalspiele, Show-Formate, Events – irgendwann wird es einfach zu viel. Genau das hat sie selber gemerkt.
Im Sommer hat die Moderatorin öffentlich gemacht, dass sie im Juli eine Auszeit einlegt, um ihre Work-Life-Balance wiederzufinden. Ein klarer Satz blieb vielen hängen: Sie müsse eher reduzieren, nicht noch mehr oben draufpacken.
Gerade in einer Branche, die ständig nach „mehr“ schreit – mehr Shows, mehr Reichweite, mehr Social Media – ist das ein starkes Signal. Und ganz ehrlich: Wer von uns kennt das Gefühl nicht, dass alles gleichzeitig zu viel wird?
Warum ihre Auszeit so wichtig ist
Viele TV-Gesichter tun so, als würden sie mühelos durch ihren Alltag schweben. Laura Wontorra zeigt eine andere Seite: Sie spricht offen darüber, dass auch sie Grenzen hat. Das macht sie nahbar – und auch glaubwürdig.
Ich kenne das aus meinem eigenen Umfeld: Eine Freundin, ebenfalls im Medienbereich, war jahrelang „immer erreichbar“, immer im Einsatz. Erst als sie bewusst eine Pause einlegte, merkte sie, wie müde sie eigentlich war. Genau diesen Moment scheint auch Laura Wontorra erwischt zu haben – rechtzeitig, bevor der Körper selbst den Stecker zieht.
Laura Wontorra zwischen Fußballrasen und Glamour-Teppich
Auf der einen Seite steht die harte Fußballwelt: Stadionlärm, Emotionen, Druck, Analysen direkt nach Abpfiff. Auf der anderen Seite die Glamour-Auftritte bei Awards und Events.
Beim SPORT BILD-Award 2025 räumte Laura Wontorra einen TV-Preis ab und sorgte im weißen Kleid von Vivienne Westwood auf dem roten Teppich für ein echtes Wow-Moment. Kurz darauf zeigte sie sich beim European Fitness Award wieder einmal top gestylt und wurde von Fans in den Kommentaren mit „Wow“, „mega“ und „wunderschön“ überhäuft.
Gleichzeitig steht sie bei DAZN im Stadion, oft bei Wind und Wetter, mit Mikro in der Hand direkt an der Seitenlinie. Diese Mischung aus Glamour und Kunstrasen ist ihr Markenzeichen.
Mode-Queen mit Sportsgeist
Immer wieder sorgt Laura Wontorra mit ihren Looks für Schlagzeilen – sei es in knapper Shorts und High Heels am roten Teppich oder in coolen Blazern beim TV-Auftritt. Aber: Sie wirkt nie abgehoben.
Vielleicht ist genau das der Punkt: Sie spielt mit Mode, nimmt sich aber selbst nicht zu ernst. Wenn sie bei Events oder auf Instagram schreibt „Schön war’s!“, klingt das eher nach Freundin als nach unnahbarem Star.
Ungeschminkt in die Kommentarspalte: Laura zeigt sich echt
Ein Thema, das rund um Laura Wontorra in letzter Zeit für viele Schlagzeilen gesorgt hat: ungeschminkte Fotos und Vorher-Nachher-Videos auf Instagram.
Sie zeigte sich komplett ohne Make-up und direkt danach mit vollem TV-Look – und prompt gingen die Kommentare los: von „kaum wiederzuerkennen“ bis „du brauchst gar kein Make-up“. Genau dieser Spagat zwischen Glamour-Maske und natürlichem Look beschäftigt viele Frauen.
Warum das mehr ist als nur Beauty-Tratsch
Man könnte sagen: „Na gut, ein bisschen Schmink-Drama im Netz, wo ist das Problem?“ Aber tatsächlich steckt dahinter ein wichtiges Thema:
- Wie viel Echtheit trauen wir Frauen im TV zu?
- Dürfen Moderatorinnen Falten, Augenringe oder unperfekte Haut zeigen?
- Oder erwarten wir immer den perfekt gefilterten Auftritt?
Laura Wontorra macht mit diesen Posts klar: Hinter der glänzenden TV-Fassade steht ein ganz normaler Mensch. Gerade für junge Zuschauerinnen ist das ein starkes Bild.
Zwischen Antarktis und Fußballtempeln: Ihre Abenteuerlust
Dass Laura Wontorra kein Stubenhocker ist, hat sie rund um Weihnachten 2024 gezeigt. Statt klassisch mit der Familie unterm Christbaum zu sitzen, ist sie ans „Ende der Welt“ gereist – auf die Falklandinseln, auf dem Weg in die Antarktis.
Sand unter den Füßen statt Schneematsch, Pinguine statt Punsch – dieser Kontrast passt zu ihr. Sie liebt Abenteuer, ob im Stadion, auf Expeditionsschiff oder in völlig neuen Formaten.
In Interviews erzählt sie außerdem, dass sie bereits in fast 100 Stadien gewesen sei und davon träumt, einmal in der legendären „La Bombonera“ in Buenos Aires zu arbeiten. Ihr ganz großer Wunsch: einmal Olympia moderieren. Wer sie kennt, würde wohl wetten: Ganz unrealistisch ist das nicht.
Laura Wontorra als Teamchefin: Die „Wontorriors“ in der Icon League
Nicht nur als Moderatorin, auch als Teamchefin mischt sie im Fußball mit. Mit ihrem Team „Wontorriors FC“ trat sie in der Icon League an – einer Kleinfeldliga, in der auch Fußballstars und Influencer mitmischen.
Nach einer eher durchwachsenen ersten Saison schaffte es ihr Team ins „Final 8“ – und bekam dafür sogar Lob von Weltmeister Toni Kroos, dem Präsidenten der Liga. Er sprach von einer „faszinierenden Transformation“ der Mannschaft.
Das zeigt: Laura Wontorra ist nicht nur die, die am Spielfeldrand Fragen stellt. Sie greift selbst aktiv ins Geschehen ein, baut ein Team auf, motiviert, führt. Genau dieser Unternehmergeist macht sie für viele Marken und Projekte interessant – etwa auch als Markenbotschafterin für die Initiative INTELLIGENT MODERNISIEREN, wo sie für smarte Modernisierungslösungen rund um Haus und Technik wirbt.
Flirtfragen live im TV: Wie privat will Laura Wontorra sein?
In Shows wie „Europa grillt den Henssler“ ist Laura Wontorra bekannt dafür, den Gästen gern mal ein privates Detail zu entlocken. Umso spannender ist es, wenn der Spieß umgedreht wird.
In einer aktuellen Ausgabe der Kochshow wurde sie selbst nach ihrem Beziehungsstatus gefragt – und blockte charmant ab. Keine Details, kein Gossip, einfach ein klares Stopp-Schild. In einer medialen Welt, in der Stars oft ihr komplettes Privatleben ausbreiten, ist das fast schon rebellisch.
Und Hand aufs Herz: Muss wirklich jede Moderatorin ihren gesamten Beziehungsstatus auf dem Silbertablett servieren? Laura Wontorra zeigt, dass man gleichzeitig offen, nahbar und trotzdem schutzbedürftig im Privaten sein darf.
Warum Laura Wontorra auch in Österreich so spannend ist
Was hat das alles mit Österreich zu tun? Mehr als man denkt.
- Viele Spiele der deutschen Bundesliga und der Champions League mit Laura Wontorra laufen hierzulande über Streaming und TV. Österreichische Fans sehen sie regelmäßig am Bildschirm.
- Ihr Thema Work-Life-Balance ist in Wien, Graz oder Innsbruck genauso aktuell wie in Köln.
- Die Diskussion um Frauen im Sportjournalismus betrifft auch ORF, ServusTV und andere Sportformate im deutschsprachigen Raum.
Ob im Wirtshaus beim Fußballschauen oder beim gemütlichen Abend auf der Couch: Der Name Laura Wontorra fällt auch in Österreich häufiger, als man vielleicht denkt.
Was wir uns von Laura Wontorra abschauen können
Unterm Strich liefert Laura Wontorra weit mehr als nur Interviews am Spielfeldrand. Sie steht für ein modernes Bild von Karriere, in dem Leistung, Glamour und Selbstschutz nebeneinander existieren dürfen.
Drei Dinge, die besonders hängen bleiben:
- Grenzen setzen: Wenn selbst ein TV-Star wie Laura sagt „Ich muss eher ein bisschen reduzieren“, ist das auch für uns ein Signal, öfter mal Nein zu sagen.
- Ehrlich bleiben: Ungeschminkte Fotos, Vorher-Nachher-Videos, ehrliche Einblicke – trotz Kritik bleibt sie sich treu.
- Groß träumen: Olympia, Kultshows, neue Formate – sie zeigt, dass ambitionierte Ziele nichts Lächerliches sind, sondern ein Antrieb.
Vielleicht fragen wir uns beim nächsten stressigen Arbeitstag: Was würde Laura jetzt machen? Wahrscheinlich laut lachen, weiterarbeiten – und sich irgendwann bewusst eine Pause gönnen.
Fazit: Mehr als nur ein Gesicht im Fernsehen
Laura Wontorra ist in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum zu einer der bekanntesten Sportmoderatorinnen geworden. Sie kombiniert Kompetenz im Stadion, Leichtigkeit in Unterhaltungsshows, Mut zur Pause und Ehrlichkeit in den sozialen Medien.
Gerade deshalb bleibt sie spannend: Sie ist Profi, aber keine Maschine. Glamour-Frau, aber nicht abgehoben. Erfolgreich, aber reflektiert. Und genau deshalb wird der Name Laura Wontorra wohl noch lange in unseren TV-Guides, Social-Feeds und Fußballrunden auftauchen – von Berlin bis Wien.




































