Neues Wiener „Tatort“-Duo: Das erwartet uns ab 2027
Es ist offiziell: Wien bekommt ein neues Tatort-Duo. Nach Jahren mit Moritz Eisner und Bibi Fellner startet ab 2027 ein frischer Krimi-Neuanfang – mit zwei Gesichtern, die man sich merken sollte: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp.
Wer ist das neue Tatort-Duo aus Wien?
Die neuen Ermittler heißen im „Tatort“ Charlotte „Charlie“ Hahn und Alex Maleky. Sie arbeiten in Wien, kennen sich aber nicht nur aus dem Büro – sie sind im Film Halbgeschwister. Genau das macht das Setting so spannend: Familie am Arbeitsplatz, dazu Mord und Verbrechen in der Großstadt – da knistert es schon vor dem ersten Drehtag.
Hinter den Rollen stehen zwei bekannte Schauspieler:
- Miriam Fussenegger – bekannt unter anderem als Buhlschaft im „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen.
- Laurence Rupp – einem breiten Publikum etwa durch Kino- und internationale Serienrollen ein Begriff.
Die beiden kennen sich schon seit ihrem Schauspielstudium in Wien – das könnte man später auf dem Bildschirm merken: eingespieltes Team, echte Chemie, keine gestelzten Dialoge.
Abschied von Eisner und Fellner: Ende einer Ära
Bevor das neue neue Tatort-Duo Wien übernimmt, heißt es aber: Abschied nehmen. Harald Krassnitzer (Moritz Eisner) und Adele Neuhauser (Bibi Fellner) haben über Jahre den österreichischen „Tatort“ geprägt. Rund 40 Folgen lang haben sie Leichen, Lügen und Wiener Abgründe aufgeklärt.
Noch bis Ende 2026 sollen sie im ORF zu sehen sein. Erst danach steigt das neue Duo endgültig ein. Für viele Fans ist das ein kleiner Kulturschock – denn dieses Ermittlerteam gehört für viele Sonntage längst zur Familie.
Ab wann ermittelt das neue Wiener Tatort-Duo?
Die wichtigsten Daten im Überblick:
- Drehstart: voraussichtlich Frühjahr 2026
- Erste Ausstrahlung mit dem neuen Duo: ab 2027 geplant
- Übergangsphase: Eisner und Fellner werden noch in mehreren Folgen bis Ende 2026 ermitteln.
Das bedeutet: Die Fans in Österreich und Deutschland bekommen eine Art sanften Übergang. Noch ein paar Mal das alte Team, dann das neue – ein bisschen wie ein Staffelstab, der am Wiener Donaukanal übergeben wird.
Halbgeschwister im Einsatz: Warum das so spannend ist
Die Idee, dass das neue Tatort-Duo in Wien Halbgeschwister sind, ist mehr als nur ein netter Gag. Das bringt automatisch jede Menge Konfliktpotenzial – und auch Humor.
Familienchaos am Tatort
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit jemandem zusammen, mit dem Sie eine gemeinsame Vergangenheit haben – inklusive Familiengeschichten, alter Kränkungen und unausgesprochener Fragen. Genau das könnte bei Charlie Hahn und Alex Maleky passieren.
- Wer hat welches Verhältnis zum gemeinsamen Elternteil?
- Wer fühlt sich benachteiligt?
- Wer ist die „vernünftige“ Seite der Familie, wer die „Rebellin“ oder der „Rebell“?
Solche Fragen bieten Stoff für Dialoge, die weit über „Wer war der Täter?“ hinausgehen. Es geht um Vertrauen, Loyalität – und darum, ob man sich im entscheidenden Moment wirklich aufeinander verlassen kann.
Konflikt und Humor statt steifer Krimi-Routine
Der ORF spricht von einem „neuen Zugang“ zum österreichischen „Tatort“. Das klingt nach frischer Energie: weniger verstaubter Amtsschimmel, mehr Tempo, mehr Reibung, vielleicht sogar mehr Situationskomik – ohne den Krimi ernsthaft zur Komödie zu machen.
Gerade das Verhältnis von Halbgeschwistern eignet sich perfekt dafür. Man kennt sich, aber nicht zu gut. Man ist eng verbunden, aber nicht wirklich aufgewachsen wie klassische Geschwister. Genau zwischen diesen Polen dürfte sich viel Spannung abspielen.
Warum dieses neue Duo so gut zu Wien passt
Wien ist nicht einfach irgendeine Krimi-Kulisse. Die Stadt selbst spielt im „Tatort“ seit Jahren eine eigene Hauptrolle: der schwarze Humor, der Schmäh, die Melancholie, das Gefühl, dass hinter jeder schönen Altbaufassade auch etwas Düsteres lauern könnte.
Ein jüngeres Ermittlerteam wie Fussenegger und Rupp könnte genau diese Mischung neu aufladen:
- Jünger, aber nicht naiv – beide Figuren können klar Kante zeigen, ohne den typischen Wiener Zynismus zu verlieren.
- Urban – ein Duo, das glaubwürdig durch Szenebars, Gemeindebauten und Gründerzeitviertel streift.
- Zwischen Tradition und Gegenwart – die Stadt hat sich verändert, die Verbrechen auch. Das neue Duo kann diese Entwicklung spiegeln.
Vielleicht sehen wir mehr von Themen, die Wien aktuell bewegen: steigende Mieten, soziale Spannungen, digitale Kriminalität, internationale Verflechtungen. Der „Tatort“ war immer dann stark, wenn er nah an der Realität blieb – nur eben verdichtet in 90 Minuten.
Was sagen ORF und Stars zum neuen Tatort-Duo?
Laut ORF werden Miriam Fussenegger und Laurence Rupp als „mehr als würdige Nachfolger“ bezeichnet. Das ist eine deutliche Ansage: Man traut den beiden zu, die riesigen Fußstapfen von Krassnitzer und Neuhauser auszufüllen.
Auch die Schauspieler selbst zeigen sich dankbar und ein wenig ehrfürchtig. Kein Wunder – der „Tatort“ ist nicht irgendeine Serie. Wie viele von uns haben schon mit den Eltern oder Großeltern am Sonntagabend auf dem Sofa den Abspann gesehen und diskutiert, wer der Täter war?
Rupp erzählte, dass er den „Tatort“ selbst als Kind mit den Eltern geschaut hat. Für viele Leserinnen und Leser wirkt das wohl vertraut: Sonntag, 20:15, ein Getränk, vielleicht ein Gulasch oder ein belegtes Brot – und dann 90 Minuten Mord, Moral und Menschenbild.
Was bedeutet das alles für die Tatort-Fans in Österreich?
Die wichtigsten Punkte für alle, die bei „Tatort Wien“ schon seit Jahren mitfiebern:
- Das altbekannte Duo Eisner/Fellner verschwindet nicht sofort, sondern Schritt für Schritt.
- Ab 2027 übernimmt ein jüngeres, dynamisches Duo mit Halbgeschwister-Dynamik.
- Wien bleibt als Schauplatz erhalten – nur der Blick auf die Stadt wird ein neuer.
Natürlich wird es Diskussionen geben. Manche werden sagen: „Früher war alles besser, das alte Team war unschlagbar.“ Andere werden froh sein über frische Gesichter und neue Geschichten. So war es jedes Mal, wenn beim „Tatort“ ein Ermittlerteam gegangen und ein neues gekommen ist.
Persönlicher Blick: Warum dieser Wechsel eine Chance ist
Wenn eine lang laufende Reihe wie der „Tatort“ das Team wechselt, fühlt sich das ein bisschen an, als hätte das Lieblingsbeisl neuen Besitzer. Man geht skeptisch rein, vergleicht jede Kleinigkeit mit „früher“ – und merkt irgendwann: Die Atmosphäre ist anders, aber auch gut.
Genauso könnte es mit dem neuen Tatort-Duo in Wien laufen. Halbgeschwister, die sich zusammenraufen müssen, eine Stadt, die sich ständig verändert, und Fälle, die hoffentlich mutig genug sind, auch unbequeme Themen anzupacken – das klingt nach einer Mischung, die neugierig macht.
Vielleicht sitzen wir dann ab 2027 wieder Sonntagabend auf der Couch und sagen nach 10 Minuten: „Na gut, denen geben wir eine Chance.“ Und 20 Minuten später überlegen wir schon, ob wir miträtseln oder einfach den Figuren zuschauen, wie sie sich streiten, versöhnen – und am Ende gemeinsam den Täter schnappen.
Wo gibt es offizielle Infos zum neuen Tatort-Duo?
Wer sich direkt beim ORF informieren will, findet Hintergründe, Statements und aktuelle „Tatort“-Folgen zum Streamen auf der offiziellen Seite des österreichischen Rundfunks:
Dort werden in den kommenden Monaten sicher noch mehr Details zu den Figuren von Charlie Hahn und Alex Maleky auftauchen: Biografien, erste Fotos vom Set, vielleicht sogar kurze Videos oder Interviews mit dem neuen Team.
Fazit: Neues Spiel, neue Fälle, dieselbe Stadt
Das neue Tatort-Duo Wien ist mehr als nur ein Personalwechsel. Es ist ein Versprechen: Wien bleibt der dunkle, charmante, manchmal bissige „Tatort“, den wir kennen – aber mit zwei neuen Ermittlern, die frischen Wind in die alten Gassen bringen.
Ob Sie treuer Fan seit der ersten Eisner-Folge sind oder nur ab und zu reinschalten: Spätestens 2027 lohnt es sich, dem österreichischen „Tatort“ wieder ganz genau auf die Finger zu schauen. Denn eines ist sicher: Langweilig wird dieser Wechsel nicht.




































