Alexei Popyrin verliert Wien-Auftakt: Was jetzt wichtig ist
Alexei Popyrin ist mit einer Niederlage in die Erste Bank Open gestartet. Der Australier unterlag am 22. Oktober 2025 in der Wiener Stadthalle Matteo Berrettini 6:7(5), 3:6. Ein enger erster Satz, dann fehlten die Breaks – und schon war die Sache gelaufen. Für Popyrin heißt es nun: schnell abhaken, Fokus neu setzen.
Das Wien-Ergebnis im Überblick
- Gegner: Matteo Berrettini (ITA)
- Ergebnis: 6:7(5), 3:6 – zwei Sätze, 1h32.
- Kontext: Berrettini trifft nun auf Cameron Norrie; Popyrin verabschiedet sich aus dem Einzel.
Wer ist Alexei Popyrin? Kurzprofil
- Nationalität: Australien; Jahrgang 1999, 1,96 m groß.
- Spielstil: großer erster Aufschlag, druckvolle Vorhand, gern kurze Punkte.
- Größter Titel: Masters-1000-Sieg in Montreal 2024.
- 2025 Doppel-Premiere: ATP-500-Titel in Dubai (mit Yuki Bhambri).
- Meilenstein: 100. Sieg auf Tour-Level beim ATP Genf im Mai 2025.
Saison-Highlights 2025 – kurz & knackig
Nach seinem Montreal-Coup 2024 blieb Popyrin auch 2025 in den Schlagzeilen. Im Frühjahr stoppte ihn in Monte‑Carlo Alejandro Davidovich Fokina erst im Viertelfinale-/Vorspurt, ehe ADF das Halbfinale erreichte – ein Zeichen, dass Popyrin auch auf Sand konkurrenzfähig ist.
Auf Hartplatz zeigte er in New York Licht und Schatten: Bei den US Open 2025 war gegen Titelverteidiger Jannik Sinner in Runde zwei Schluss. Deutlich, aber lehrreich – Sinner dominierte die Rückschlagduelle.
Im Sommer kehrte Popyrin nach Kanada zurück, wo er 2024 den größten Titel seiner Karriere geholt hatte. Die Titelverteidigung endete jedoch im Viertelfinale gegen Alexander Zverev – nach starker Leistung im ersten Satz.
Warum der Wien-Auftritt trotzdem Mut macht
Wer Popyrin schaut, weiß: Sein Spiel kippt schnell – wenn der erste Aufschlag sitzt, kann er jeden dominieren. Heute fehlten in den Big Points ein, zwei erste Aufschläge. Das ist ärgerlich, aber fix justierbar. Und: Er hat 2025 bewiesen, dass er große Matches sehr wohl schließen kann – siehe Dubai-Doppelfinale (vier Matchbälle abgewehrt) oder der runde 100er-Sieg in Genf.
Ausblick: Paris Masters steht vor der Tür
Der Kalender meint es gut: Schon ab 27. Oktober bis 2. November 2025 läuft das Rolex Paris Masters – heuer erstmals in der Paris La Défense Arena. Indoor, schnelle Bedingungen, viel Aufschlag–Vorhand: genau das Terrain, auf dem Popyrin oft glänzt.
Was Popyrin jetzt helfen kann
- Erster Aufschlag-Quote hochhalten: 65%+ sind sein Sweet Spot.
- Rückschlag-Position variieren: Gegen starke Server wirkt die tiefere Position oft Wunder.
- Kurzzeit-Mental-Reset: Eine Niederlage wie heute ist bitter – aber ideal, um Details vor Paris zu schärfen.
Für Fans in Österreich
Alle Infos rund um das Turnier gibt es auf der offiziellen Seite der Erste Bank Open sowie im Turnierhub der ATP. Ergebnisse und Spielberichte zu Popyrin findet ihr außerdem verlässlich bei Eurosport und Reuters.
Fazit
Ja, der Auftakt in Wien war nichts für die Highlight-Show. Aber Alexei Popyrin bleibt einer der spannendsten Power‑Server der Tour. Mit sauberem Aufschlag, mutiger Vorhand und einem frischen Kopf kann er in Paris sofort zurückschlagen. Und Hand aufs Herz: Genau solche schnellen Turnarounds machen den Reiz einer Indoor‑Herbstsaison aus.
Quellen & weiterführende Links
- Berrettini vs. Popyrin – Matchbericht (Eurosport)
- Berrettini vs. Popyrin – Stats (TennisLive)
- Popyrin – Montreal 2024 Champion (Wikipedia)
- Dubai 2025 Doubles Title (ATP Tour)
- 100. Tour-Sieg in Genf (ATP Tour)
- US Open 2025 – Sinner vs. Popyrin (Reuters)
- Canadian Open 2025 – Zverev vs. Popyrin (Reuters)
- Rolex Paris Masters 2025 – Turnierinfo (ATP Tour)





































