Christian Kolonovits: Strauss 2025, Austropop und neue Passion
Christian Kolonovits ist so etwas wie ein musikalischer Brückenbauer in Österreich. Heuer verbindet er wieder Welten: Von Johann Strauss 2025 bis zur neuen Musik für die Passionsspiele Erl – und das mit einer Leichtigkeit, die Popfans und Klassikpublikum gleichermaßen erreicht. Wer wissen will, warum sein Name 2025 überall auftaucht, ist hier richtig.
Wer ist Christian Kolonovits?
Der Komponist, Dirigent und Produzent aus dem Burgenland hat seit den 1970ern den Austropop mitgeprägt. Er studierte in Wien und arbeitete als Studiomusiker, Arrangeur und später als Produzent. Über 300 Alben tragen seine Handschrift – dazu kommen Dutzende Gold- und Platin-Auszeichnungen. Namen wie Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich, Ludwig Hirsch, Maria Bill oder STS stehen in seiner Diskografie. Mehr Infos gibt’s auf seiner offiziellen Seite sowie im Künstlerprofil von Johann Strauss 2025.
Hot Topic 2025: Strauss trifft Drum & Bass
Gemeinsam mit Camo & Krooked und den Wiener Symphonikern verwandelt Kolonovits klassische Strauss-Melodien in ein pulsierendes, orchestrales Club-Erlebnis: Red Bull Symphonic – Johann Strauss 2025 Edition. Live zu erleben war das am 20. Juni 2025 beim Donauinselfest, die Zugabe folgt am 18. und 19. September 2025 im Wiener Konzerthaus. Mehr dazu bei mica – music austria und im offiziellen Johann-Strauss-Programm. Klingt wild? Ist es – und genau das macht’s so spannend.
Neu komponiert: Die Passionsspiele Erl
Auch abseits von Wien sorgt Kolonovits für frische Töne. Für die Passionsspiele Erl 2025 hat er eine komplett neue, „filmisch durchkomponierte“ Passionsmusik geschrieben. Premiere war am 25. Mai 2025; davor gab’s bereits am 19. April 2025 eine große Orchester-Vorpremiere im Festspielhaus. Hintergründe und Termine findest du bei den Tiroler Festspielen Erl und in den Kulturberichten von SN.at. Vielleicht warst du sogar selbst dort und hast die Mischung aus Chor, Orchester und moderner Klangfarbe erlebt?
Highlights, die seinen Sound geprägt haben
Kolonovits liebt Crossover – und das schon lange:
- Oper „El Juez“ mit José Carreras – Uraufführung 2014 in Bilbao; die Produktion war später auch in Österreich zu sehen. Mehr dazu beim Kurier.
- Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit (Volksoper Wien, 2017) – eine BaRock-Oper, ausgezeichnet u. a. beim Deutschen Musical Theater Preis. Ein Überblick steht im Musicallexikon und Tonträger gibt’s u. a. bei HOANZL.
- Scorpions – Moment of Glory (2000) – Kolonovits als Produzent, Arrangeur und Dirigent an der Seite der Berliner Philharmoniker; Details auf seiner Projektseite.
- Rainhard Fendrich symphonisch (Schönbrunn, 2022) – TV-Event unter seiner musikalischen Leitung; Infos bei ORF OTS.
Diese Stationen zeigen: Er denkt groß, orchestriert klug und bleibt doch immer melodisch – ein Mix, der auch 2025 funktioniert.
Warum Kolonovits’ Musik in Österreich so gut ankommt
- Nähe zur Sprache: Seine Arrangements lassen Dialekt und Geschichten atmen.
- Crossover mit Hausverstand: Von Austropop bis Orchester – nie Selbstzweck, immer Song-dienlich.
- Bühneninstinkt: Ob Oper, Musical oder Open-Air – die Dramaturgie sitzt.
- Teamplayer: Er vereint Generationen – von Camo & Krooked bis zu den Wiener Symphonikern.
So tauchst du jetzt ein
- Schau dir das Johann Strauss 2025-Programm an: Künstlerprofil & Termine.
- Hör in die Vivaldi-BaRock-Oper rein: CD/DVD.
- Erkunde seine Crossover-Arbeit mit den Scorpions: Moment of Glory.
- Plane einen Besuch in Erl: Passionsspiele 2025.
Fazit
Kolonovits zeigt, wie vielseitig „österreichisch“ klingen kann: traditionsbewusst, offen und überraschend modern. Egal ob du Austropop liebst oder Klassik – 2025 führt an Christian Kolonovits kaum ein Weg vorbei. Wer macht’s sonst so elegant vor?




































