Harald Mahrer bleibt WKÖ-Präsident: Was jetzt zählt
Am 26. Juni 2025 wurde Harald Mahrer vom Wirtschaftsparlament für weitere fünf Jahre als Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bestätigt. Das ist für viele Betriebe ein wichtiges Signal – Kontinuität an der Spitze in bewegten Zeiten. Quelle.
Kurzer Überblick: Wahljahr 2025 und Kräfteverhältnis
Die Wirtschaftskammer-Wahl 2025 fand am 12.–13. März statt. Bundesweit kam der Wirtschaftsbund auf 61,3 % der Stimmen; die Wahlbeteiligung lag bei 26,5 %. Damit ist der Wirtschaftsbund weiterhin stärkste Kraft, verlor aber im Vergleich zu 2020. Quelle.
In der Folge wurde Mahrer als WKÖ-Präsident bestätigt; zugleich gilt: Die Zweidrittel-Mehrheit des Wirtschaftsbunds im Wirtschaftsparlament ist Geschichte – das verändert die Spielregeln und erfordert mehr Kompromisse. Bericht.
Wer ist Harald Mahrer?
Mahrer steht seit 2018 an der Spitze der WKÖ und ist damit das Gesicht der Interessenvertretung von mehr als 500.000 Unternehmen in Österreich. Die offizielle WKÖ-Leitungsseite führt seine Funktion und Kontaktdaten. Kurz: Er ist der Netzwerk-Knoten zwischen Politik, Betrieben und Regionen.
Was bedeutet seine Wiederwahl für dich als Unternehmer:in?
In Gesprächen mit Unternehmer:innen höre ich immer wieder: „Bitte weniger Papierkram und mehr Tempo!“ Genau dort setzt Mahrer in seinen öffentlichen Auftritten an – er fordert spürbaren Bürokratieabbau und schnellere Verfahren. Bei der Gewinn-Messe sprach er pointiert davon, die Bürokratie „auszuputzen“. Für viele klingt das nach: Weniger Formulare, mehr Fokus aufs Geschäft.
Prioritäten, die jetzt zählen
- Bürokratie runter, Genehmigungen rauf – klare Fristen, weniger Doppelgleisigkeiten.
- Fachkräfte sichern – Lehre stärken, qualifizierte Zuwanderung pragmatisch umsetzen.
- Kosten dämpfen – Energie, Lohnnebenkosten und Abgaben im Blick behalten.
- Export & Digitalisierung – KMU bei Internationalisierung und Tech-Einsatz unterstützen.
Aktuelle Debatten rund um die WKÖ
Ein Thema sorgt im Herbst 2025 für Diskussion: die Bezüge an der WKÖ-Spitze. Medien berichten, dass Mahrers monatliche Funktionsentschädigung seit Juli 2025 bei 15.158,60 Euro brutto liegt; zusätzlich bezieht er als OeNB-Generalratspräsident eine Jahresgage. Das stößt angesichts später ausgezahlter KV-Erhöhungen für Beschäftigte auf Kritik. Bericht.
Parallel zeigen die Ergebnisse in den Ländern, wie unterschiedlich die Stimmung ist – von klaren Mehrheiten bis zu Zugewinnen anderer Listen. Ein Beispiel: Wien meldete 50,2 % für den Wirtschaftsbund, mit Mandatsverschiebungen gegenüber 2020. Quelle.
Was kannst du jetzt konkret tun?
- Service der WKÖ nutzen: Förder-Checks, Rechtsberatung, Exportservice – oft kostenfrei. Ein schneller Anruf kann Tage sparen.
- Bei Verfahren nachhaken: Wenn Genehmigungen stocken, suche aktiv Unterstützung über deine Fachgruppe.
- Netzwerk pflegen: Stammtische, Branchenevents, Webinare – neue Kontakte bringen oft die nächste Lösung.
- Kostenmonitor anlegen: Energie, Lohnnebenkosten, Mieten – tracke monatlich und reagiere früh.
Neulich erzählte mir eine Bäckerin aus Linz, dass sie dank einer kurzen Beratung in der Fachgruppe innerhalb einer Woche eine knifflige Kennzeichnungsfrage gelöst hat. Kleine Schritte, große Wirkung – so etwas spart im Alltag Nerven und Geld.
Fazit
Harald Mahrer bleibt WKÖ-Präsident – und damit bleibt auch der Kurs erkennbar: Standort stärken, Unternehmen entlasten, Bürokratie reduzieren. Gleichzeitig wächst der Druck, Anliegen breiter Mehrheiten zu berücksichtigen und Transparenz zu leben. Für Betriebe heißt das: Angebote nützen, Feedback geben, dranbleiben. Mehr zur Wiederwahl.





































