Sylvester Stallone dreht wieder in den Alpen – Österreich im Sly‑Fieber
Er ist 79, eine lebende Action-Legende – und kommt wieder dorthin zurück, wo schon in den 90ern für ihn die Felsen bebten: Sylvester Stallone kehrt für „Cliffhanger 2“ in die Dolomiten zurück. Und auch Österreich spielt diesmal mit im ganz großen Kino.
Warum redet plötzlich wieder jeder über Sylvester Stallone?
Wer in den letzten Wochen österreichische Medien verfolgt hat, ist an einem Namen kaum vorbeigekommen: Sylvester Stallone. Der Hollywood-Star ist nicht nur dank Kultrollen wie „Rocky“ und „Rambo“ im Gespräch, sondern auch wegen neuer Projekte, die direkt mit unserer Region zu tun haben.
- Fortsetzung von „Cliffhanger“ – Dreharbeiten wieder in den Dolomiten, unterstützt von Südtirol.
- Dank des österreichischen Filmanreizmodells sollen auch Szenen in Osttirol entstehen.
- Parallel läuft Stallones Erfolgsserie „Tulsa King“, die so gut ankommt, dass bereits eine vierte Staffel bestätigt wurde.
- Mit dem Actionthriller „A Working Man“ war Stallone 2025 auch als Drehbuchautor wieder gefragt.
- Und als Produzent mischt er bei Reality-Formaten wie „The Family Stallone“ und dem Survival-Wettbewerb „Extracted“ mit.
Ein Mann, der einfach nicht aufhört zu arbeiten – und plötzlich ganz nah an Österreich rückt.
„Cliffhanger 2“ – Sly zurück an der Felswand
Viele Fans erinnern sich: Der Originalfilm „Cliffhanger“ von 1993 wurde großteils in den Südtiroler Dolomiten gedreht. Jetzt hat die Filmförderung IDM Südtirol bestätigt, dass Stallone für „Cliffhanger 2“ wieder dorthin zurückkehrt – unterstützt mit Fördergeld aus Italien.0
Und hier wird es für Österreich besonders spannend: Laut österreichischen Medienberichten soll auch unser Land von dem neuen Film profitieren. Das seit 2023 gültige Filmanreizmodell lockt internationale Produktionen an – darunter eben auch das neue Stallone-Abenteuer. Szenen sollen in Osttirol entstehen, wo alpine Bilder für die große Leinwand eingefangen werden. 60
Was bedeutet das für Österreich?
- Arbeitsplätze: Lokale Filmcrews, Hotels, Catering, Transport – viele Branchen verdienen mit.
- Werbung für die Alpen: Jeder Kinobesucher weltweit sieht unsere Berge auf der Leinwand.
- Langfristiger Effekt: Mehr internationale Produktionen könnten folgen, wenn „Cliffhanger 2“ erfolgreich wird.
Man kann es sich gut vorstellen: Ein Helikopter kreist über einem Osttiroler Tal, die Kamera schwenkt über schroffe Felsen – und mittendrin hängt Stallone wieder an der Wand. Hollywood trifft Hohe Tauern.
Filmanreizmodell: Warum Stallone plötzlich oft in Österreich fällt
Vielleicht hast du dich gefragt: Warum kommen auf einmal Stars wie Stallone, Kidman oder Winslet nach Österreich zum Drehen?
Der Grund ist simpel erklärt: Österreich hat 2023 ein neues Filmanreizmodell eingeführt. Grob gesagt:
Produzenten bekommen einen Teil ihrer Kosten zurück, wenn sie hier drehen. Das macht unsere Berge, Städte und Studios für Hollywood plötzlich sehr attraktiv. 60
Ein österreichisches Medium schrieb dazu, dass die Fördermillionen zwar politisch diskutiert werden – aber Filme wie „Cliffhanger 2“ als Beispiel dienen, wie viel internationale Aufmerksamkeit und Geld das Land im Gegenzug bekommt. 60
Was heißt das für dich als Zuschauer?
- Mehr Hollywood in Österreich – auf der Leinwand und bei Drehs vor Ort.
- Die Chance, einmal bei Komparsen-Castings mitzumachen.
- Vielleicht erkennst du bei der Premiere im Kino plötzlich ein Tal, in dem du schon wandern warst.
Stallone privat: Ehrenbürger in Italien, Familienmensch vor der Kamera
Dass Stallone eine besondere Beziehung zu Europa hat, zeigt sich auch in Italien. 2023 wurde er in der apulischen Gemeinde Gioia del Colle zum Ehrenbürger ernannt – dort arbeitete einst sein Großvater als Friseur, bevor er in die USA auswanderte. 60
Der Star reiste für die Ehrung selbst an, posierte in typischer Boxerpose vor den Fans und zeigte, wie sehr ihn seine Wurzeln berühren. Wer zuhause in Österreich zusieht, merkt schnell: Hinter dem muskelbepackten Actionhelden steckt ein Mann, der seine Familiengeschichte sehr ernst nimmt.
„The Family Stallone“ – Reality-Show statt Rambo
Dass Stallone auch privat die Bühne nicht scheut, beweist die Reality-Serie „The Family Stallone“ auf Paramount+. Dort steht nicht nur er selbst vor der Kamera, sondern auch seine Frau Jennifer Flavin und die Töchter Sophia, Sistine und Scarlet. Die Serie läuft seit 2023 und bekam 2024 eine zweite Staffel. 60
Man sieht Stallone dort beim Kuscheln mit dem Hund, beim Treffen mit Freunden – und auch beim Umgang mit schwierigen Themen wie Krisen in der Ehe oder dem Älterwerden. In Interviews sprach er offen darüber, dass er in jungen Jahren Fehler in Beziehungen gemacht hat und heute vieles anders sieht. 60
Genau diese Mischung macht ihn für viele Fans in Österreich so spannend: Übermensch auf der Leinwand, aber Mensch mit Ecken und Kanten im echten Leben.
„Tulsa King“ und mehr: Stallone erfindet sich immer wieder neu
Wer glaubt, Stallone hätte mit 70+ längst genug gedreht, irrt gewaltig. In den letzten Jahren hat er sich mit der Serie „Tulsa King“ noch einmal neu erfunden. Darin spielt er den New Yorker Mafiaboss Dwight „The General“ Manfredi, der nach Tulsa, Oklahoma, verbannt wird und sich dort ein neues Imperium aufbaut. 60
Die Serie ist so erfolgreich, dass Paramount+ bereits eine vierte Staffel in Auftrag gegeben hat. Parallel ist ein Spin-off mit Samuel L. Jackson unter dem Titel „NOLA King“ geplant, das im selben Serienuniversum spielt. 60
Warum kommt das so gut an?
- Alt trifft neu: Stallone bringt seine klassische Härte mit, die Serie erzählt aber moderne Geschichten.
- Serien-Boom: Viele schauen heute lieber Staffeln am Stück als einzelne Filme im Kino.
- Starker Typ mit Schwächen: Dwight ist kein strahlender Held, sondern eine gebrochene Figur – das macht ihn glaubwürdig.
Vielleicht liegt es genau daran, dass sich auch viele Österreicherinnen und Österreicher mit Figuren wie Manfredi identifizieren: Man hat Fehler gemacht, versucht aber, noch einmal neu anzufangen.
Vom Boxer zum Drehbuchautor: Sly arbeitet weiter hinter den Kulissen
Was viele vergessen: Stallone ist nicht „nur“ Schauspieler, sondern auch Drehbuchautor. Den ersten „Rocky“-Film hat er damals selbst geschrieben – und diese Seite lebt er bis heute aus.
2025 erschien der Actionthriller „A Working Man“, inszeniert von David Ayer und mit Jason Statham in der Hauptrolle. Die Geschichte basiert auf dem Roman „Levon’s Trade“ – und das Drehbuch schrieb Ayer gemeinsam mit Sylvester Stallone. Der Film erzählt von einem ehemaligen Soldaten, der als Bauarbeiter arbeitet und plötzlich zur Rettungsmission gezwungen wird. 60
Damit zeigt Stallone, dass er auch dann noch Spuren in Hollywood hinterlässt, wenn er selbst nicht im Mittelpunkt der Kamera steht.
Stallone in Österreich: Was würde passieren, wenn du ihm begegnest?
Stell dir vor, du gehst an einem Sommertag durch ein Osttiroler Dorf. Plötzlich stehen da Filmtrucks, Scheinwerfer und ein Cateringzelt. Und dann kommt er um die Ecke: Sylvester Stallone, vielleicht mit Kappe und Sonnenbrille, aber unverkennbar.
Was würdest du tun?
- Ein Selfie versuchen?
- Ihn einfach in Ruhe lassen und nur aus der Ferne beobachten?
- Oder dir denken: „Okay, jetzt muss ich mir endlich die alten ‚Rocky‘-Filme wieder anschauen“?
Genau diese Nähe ist es, die große Filmproduktionen in Österreich plötzlich greifbar macht. Stars wie Stallone sind nicht mehr nur auf Plakaten in Wien oder in Streaming-Menüs, sondern physisch in unseren Bergen, Tälern und Städten.
9 Fun-Facts über Sylvester „Sly“ Stallone
Österreichische Medien haben bereits einige überraschende Details über Stallone gesammelt – hier eine kompakte Auswahl, locker zusammengefasst und leicht erweitert: 60
- Kein Ruhestand in Sicht: Selbst mit fast 80 Jahren dreht Stallone ununterbrochen weiter – Serien, Filme, Reality-Shows.
- Familienmensch: Seine Töchter sind nicht nur privat an seiner Seite, sondern auch beruflich, etwa in „The Family Stallone“ und bei „Tulsa King“.
- Italienische Wurzeln: Durch die Ehrenbürgerwürde in Gioia del Colle hat er seine familiären Wurzeln gewürdigt.
- Europa-Fan: Ob Südtirol, Osttirol oder Apulien – Stallone scheint die Mischung aus Bergen, Meer und Geschichte zu lieben.
- Späte Serienkarriere: Mit „Tulsa King“ hat er sich im Serienzeitalter neu positioniert.
- Action-Ikone mit Humor: In Interviews und Reality-Formaten zeigt er eine deutlich weichere, selbstironische Seite.
- Kreativer Kopf: Vom „Rocky“-Drehbuch bis „A Working Man“ – Schreiben ist für ihn genauso wichtig wie Spielen.
- Sportliches Vorbild: Seine Trainingsdisziplin inspiriert bis heute Fitness-Fans rund um den Globus.
- Kultstatus in Österreich: Spätestens seit „Rocky“, „Rambo“ und „Cliffhanger“ laufen seine Filme hier regelmäßig im TV – und bald vielleicht mit noch mehr Szenen aus heimischen Bergen.
Fazit: Warum Sylvester Stallone für Österreich spannender ist als je zuvor
Stallone ist längst mehr als der Mann mit den Boxhandschuhen. Er ist:
- Action-Star, der in den Dolomiten und bald in Osttirol erneut an die Grenzen geht.
- Familienmensch, der seine private Seite in „The Family Stallone“ zeigt.
- Serien-Held, der mit „Tulsa King“ ein neues Kapitel aufschlägt.
- Drehbuchautor und Produzent, der hinter den Kulissen an Projekten wie „A Working Man“ und „Extracted“ mitarbeitet.
Für Österreich bedeutet das: Mehr internationale Aufmerksamkeit, spannende Drehs vor der Haustür und vielleicht sogar die Chance, einmal selbst als Statist oder Zuschauer Teil eines Hollywood-Moments zu werden.
Also: Wenn du das nächste Mal durch die Nachrichten scrollst und irgendwo „Sylvester Stallone dreht in Österreich“ liest – klick ruhig drauf. Es könnte sein, dass die nächste große Actionszene schon in einem Tal entsteht, das du von deinen eigenen Wanderungen kennst.
Und wer weiß: Vielleicht sitzt du in ein, zwei Jahren im Kino, siehst unsere Berge – und hörst im Hintergrund diese vertraute, leicht heisere Stimme sagen: „Let’s do this.“





































