Marcel Sabitzer zwischen BVB-Zoff, ÖFB-Glanz und Transfergerüchten
In Österreich kennt ihn jedes Fußball-Kind: Marcel Sabitzer. ÖFB-Leader, Ex-Leipzig-Star, jetzt Mittelfeldmotor bei Borussia Dortmund – und ständig in den Schlagzeilen. Mal wegen Traumtoren fürs Nationalteam, mal wegen Verletzungen, Gerüchten oder rätselhaften Ausfällen.
Was ist da eigentlich los rund um Sabitzer? Bleibt er beim BVB, wechselt er im Winter – oder startet er noch einmal richtig durch? Schauen wir uns das in Ruhe an.
Wer ist Marcel Sabitzer eigentlich genau?
Marcel Sabitzer wurde 1994 in Wels geboren und kickte sich von Admira Wacker und Rapid Wien in die große Fußballwelt. 2014 ging es nach Deutschland zu RB Leipzig, wo er zum absoluten Leistungsträger reifte. Mehr als 200 Spiele, Kapitän, Leader – dort hat er sich seinen großen Namen gemacht.
Erst folgte der Wechsel zu Bayern München, dann 2023 zu Borussia Dortmund. Parallel dazu ist er seit Jahren Fixstarter im ÖFB-Nationalteam und hat über 90 Länderspiele absolviert.
Besonders in Österreich verbinden viele Fans mit „Sabitzer“:
- Führungsspieler mit viel Emotion
- gefährlicher Distanzschütze
- unermüdlicher Läufer im Mittelfeld
- Einer, der in großen Spielen auftauchen kann
Nationalheld: Sabitzer im ÖFB-Team
Im Dress des ÖFB-Teams blüht Sabitzer oft besonders auf. Ein Beispiel: Bei der WM-Quali schoss er im Herbst Rumänien quasi im Alleingang ab und traf sehenswert zum 2:0.
Und unvergessen bleibt sein Auftritt bei der EM 2024: In Berlin schockte er mit Österreich die Niederlande und knallte kurz vor Schluss den Siegtreffer zum 3:2 ins Netz – damit schnappte sich Österreich sensationell den Gruppensieg.
Wenn man sich in Wiener Cafés oder auf Dorfplätzen umhört, hört man oft denselben Satz: „Im Nationalteam ist der Sabitzer ein anderer Mensch.“ Irgendwie wirkt er dort freier, selbstbewusster – fast so, als würde er fürs rot-weiß-rote Trikot noch einmal ein paar Prozent mehr auspacken.
Der schwierige Frühling: Verletzungsschock und Reha
Doch 2025 kam der große Dämpfer. Im März verletzte sich Sabitzer im Bundesliga-Spiel mit Dortmund bei seinem Ex-Klub Leipzig schwer am Knie. In Österreich ging sofort die Angst um: Kreuzbandriss, Saison aus?
Zum Glück bestätigte sich das nicht. Laut ÖFB und BVB war es „nur“ eine Knieverletzung, die einige Wochen Reha bedeutete – aber: Er fehlte damit im Frühjahr im Nationalteam und konnte gegen Serbien nicht spielen.
Wer selbst schon einmal länger verletzt war, weiß: Das zerrt nicht nur am Körper, sondern vor allem an den Nerven. Plötzlich ist man Zuschauer, andere rücken nach, die Medien spekulieren – und man selbst arbeitet irgendwo im Reha-Raum still vor sich hin.
Viele Fans in Österreich hatten damals das Gefühl: „Der Sabitzer kann einem leidtun.“ Gerade war er bei der EM wieder im Hoch, und dann so ein Rückschlag.
Comeback beim BVB – und gleich Transfergerüchte
Im Mai dann die gute Nachricht: Sabitzer feierte sein Comeback für Borussia Dortmund. Beim 4:0-Heimsieg gegen Wolfsburg wurde er in der 82. Minute eingewechselt – ein kleiner, aber emotionaler Moment, den er nach dem Spiel mit seiner Tochter auf der Ehrenrunde feierte.
Doch kaum war er zurück, standen schon wieder neue Schlagzeilen im Raum:
- Ist Sabitzer beim BVB noch gesetzt?
- Denkt der Verein über einen Verkauf nach?
- Kommen Angebote aus dem Ausland?
Schon im Sommer war bekannt geworden, dass er lukrative Offerten aus Saudi-Arabien und Katar am Tisch hatte. Für viele Fans ist das mittlerweile ja Alltag: Starspieler bekommen Monster-Angebote aus der Wüste, und man fragt sich – geht er des Geldes wegen, oder bleibt er der sportlichen Herausforderung treu?
Dicke Luft bei Borussia Dortmund?
Rund um Dortmund reißen die Berichte über Sabitzer nicht ab. Mal ist von „schlechter Energie“ die Rede, die er im Klub verbreiten soll, mal davon, dass er mit seiner Rolle unzufrieden ist.
Zuletzt berichteten Medien sogar von einem echten Kuriosum: Vor einem Champions-League-Spiel gegen Bodö/Glimt sei Sabitzer gar nicht erst im Mannschaftshotel aufgetaucht – der ÖFB-Star fehlte komplett im Kader, die Gründe wurden vom Verein nicht kommuniziert.
Kein Wunder, dass da die Gerüchteküche brodelt:
- Hat Sabitzer Ärger mit Trainer oder Klubführung?
- Gibt es private Gründe?
- Oder steckt doch nur eine harmlose Erklärung dahinter?
Öffentlich zeigte er sich zuletzt genervt von all den Fragen zu seiner Zukunft und wies Spekulationen zurück. Doch in einer Fußballwelt, in der jede Regung analysiert wird, ist das leichter gesagt als getan.
Winter-Transfer: Kommt der große Schnitt?
Logische Folge der ganzen Unruhe: Transfergerüchte. Türkische Medien berichten, dass der Traditionsklub Besiktas über einen Wechsel von Sabitzer im Winter nachdenkt.
Dazu kommen Spekulationen über andere Optionen – von der Wüste bis zu neuen Abenteuern in Europas Topligen. Klar ist: Mit 31 steht Sabitzer an einem Punkt, an dem er sich fragen muss:
- Will ich bei einem Champions-League-Verein bleiben, selbst wenn ich nicht jede Woche spiele?
- Oder gehe ich zu einem Klub, wo ich wieder ganz klarer Anführer bin?
- Wie wichtig ist mir Geld, wie wichtig ist mir Titeljagd?
Vielleicht kennst du das von deinem eigenen Job: Irgendwann kommt der Moment, an dem man sich fragt, ob man in der aktuellen Rolle glücklich ist – oder ob ein Wechsel neuen Schwung bringen würde. Bei Profis passiert das halt unter den Augen von Millionen.
Zwischen Genie und Kritik: Warum Sabitzer polarisiert
Spannend ist: Kaum ein aktueller ÖFB-Spieler spaltet die Meinungen so sehr wie Marcel Sabitzer. Die einen sagen:
- „Der ist unser absoluter Top-Mann im Mittelfeld.“
- „Ohne Sabitzer wäre die EM nie so gelaufen.“
Andere meinen:
- „Beim BVB bringt er zu wenig Konstanz.“
- „Zu viel Theater, zu wenig Leistung.“
Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen. Fakt ist:
- Er hat in seiner Karriere über 500 Profispiele absolviert.
- Er ist im Nationalteam einer der wichtigsten Führungsspieler.
- Er hat bewiesen, dass er Spiele auf höchstem Niveau entscheiden kann.
Dass da auch Ecken und Kanten dazu gehören, überrascht nicht. Gerade Spieler mit starkem Charakter ecken im modernen Klub-Fußball oft an – vor allem, wenn sportlich nicht immer alles perfekt läuft.
Was bedeutet das alles für Österreich?
Für uns in Österreich ist am Ende eine Frage entscheidend: Wie fit und fokussiert ist Sabitzer im Nationalteam?
Die gute Nachricht: Immer wenn er körperlich bei 100 Prozent ist, liefert er für das ÖFB-Team ab. Trainer Ralf Rangnick setzt voll auf ihn, die Mannschaft vertraut ihm – und die Fans wissen, dass aus dem Nichts ein Sabitzer-Schuss zum Gamechanger werden kann.
Selbst wenn er beim BVB nicht immer gesetzt ist oder ein Transfer ansteht: Für das Nationalteam zählt vor allem, dass er gesund bleibt und regelmäßig auf hohem Niveau spielt – egal ob in Dortmund, Istanbul oder sonst wo.
Sabitzer und seine Zukunft: Drei mögliche Szenarien
1. Er bleibt beim BVB und kämpft sich durch
Variante eins: Sabitzer bleibt in Dortmund, setzt sich gegen die Konkurrenz im Mittelfeld durch und wird unter Niko Kovač wieder absoluter Stammspieler. Phasenweise war er das ja bereits, vor allem nach seiner Verletzungspause wurde er wieder als wichtige Führungsperson beschrieben.
Für ihn wäre das ein starkes Signal: „Ich beiße mich auf Topniveau durch.“
2. Winterwechsel zu einem Klub, wo er Star ist
Variante zwei: Ein Transfer – etwa zu Besiktas oder einem anderen Klub, der ihn als Mittelpunkt der Mannschaft sieht. Dort könnte er wieder jede Woche 90 Minuten spielen, Standards treten, lautstark dirigieren.
Risiko: Das sportliche Niveau und die Bühne (Champions League, Bundesliga, Medienspotlight) wären vielleicht kleiner. Vorteil: Mehr Spielzeit, mehr Verantwortung, vielleicht auch weniger Druck.
3. Später Wechsel in eine finanzstarke Liga
Variante drei: Er bleibt vorerst beim BVB, wechselt aber in ein, zwei Jahren in eine Liga, in der vor allem eines lockt – das große Geld. Angebote aus Saudi-Arabien und Katar soll es ja bereits gegeben haben.
Mit Anfang 30 wäre das aus seiner Sicht verständlich, auch wenn viele Fans das kritisch sehen würden.
Was sagen die Fans in Österreich?
Schaut man in die Kommentarspalten auf Seiten wie Heute.at oder in Fußballforen, zeigt sich ein klares Bild: Die meisten Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich vor allem eines – einen fitten, motivierten Sabitzer im ÖFB-Trikot.
Ob er bei Borussia Dortmund, Besiktas oder sonst wo spielt, ist vielen letztlich zweitrangig. Hauptsache, er kommt mit Spielpraxis ins Nationalteam und bringt die Leader-Qualitäten, die Österreich zuletzt so stark gemacht haben.
Fazit: Sabitzer bleibt eine der spannendsten Figuren im ÖFB-Kader
Marcel Sabitzer ist kein glatter, stromlinienförmiger Profi. Er ist ehrgeizig, emotional, manchmal unbequem – und genau das macht ihn so interessant.
In Dortmund streitet er um seine Rolle, verletzt sich, kommt zurück, sorgt für Diskussionen. Im ÖFB-Team schießt er Österreich bei der EM 2024 zum Gruppensieg und glänzt immer wieder als Führungsspieler.
Wie es weitergeht? Das wissen im Moment wohl nur er und sein engstes Umfeld. Klar ist aber:
- Sein Name wird in der österreichischen Fußballlandschaft noch lange fallen.
- Ein Wechsel im Winter würde neue Kapitel öffnen – sportlich wie emotional.
- Für das Nationalteam bleibt Sabitzer einer der wichtigsten Bausteine.
Und vielleicht reden wir in ein paar Jahren über ihn so, wie wir heute über frühere ÖFB-Größen reden – als einen, der nicht immer einfach war, aber in den entscheidenden Momenten da war.
Was meinst du: Sollte Sabitzer beim BVB bleiben und um seinen Platz kämpfen – oder wäre ein Neustart bei einem anderen Klub der bessere Weg? Schreib dir deine eigene Meinung zurecht, bevor die nächste große Schlagzeile kommt. Denn eines ist sicher: Rund um Marcel Sabitzer wird es so schnell nicht ruhig werden.





































