Josef Grünwidl wird Wiens neuer Erzbischof: Was jetzt zählt
Am 15. Oktober 2025 berichten österreichische Medien, dass Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien wird. Seit 22. Jänner 2025 leitete er die Erzdiözese bereits als Apostolischer Administrator.
Wer ist Josef Grünwidl?
Grünwidl wurde am 31. Jänner 1963 in Hollabrunn (NÖ) geboren und wuchs in Wullersdorf auf. Er studierte Theologie an der Uni Wien und Orgel an der Musikuniversität. 1988 wurde er im Stephansdom zum Priester geweiht.
Wichtige Stationen: Kaplan in Wien, Seelsorge in Wiener Neustadt, viele Jahre Pfarrer in Kirchberg am Wechsel und später Pfarrmoderator in Perchtoldsdorf. 2023 ernannte ihn Kardinal Christoph Schönborn zum Bischofsvikar für das Vikariat Süd.
Was ändert sich jetzt für die Erzdiözese Wien?
Als Administrator durfte Grünwidl die Diözese verwalten, aber keine größeren Weichenstellungen vornehmen. Mit der Ernennung zum Erzbischof übernimmt er die volle Leitung. Laut Berichten wird der Ministerrat die Bestellung gemäß dem Konkordat formal befassen – Einwände sind nicht zu erwarten.
Kurzer Überblick: Grünwidls Werdegang
- 1963: geboren in Hollabrunn (NÖ).
- 1988: Priesterweihe im Stephansdom.
- 1995–1998: Sekretär von Kardinal Christoph Schönborn.
- 2014–2023: Pfarrmoderator in Perchtoldsdorf; ab 2016 Dechant.
- 2023: Bischofsvikar für das Vikariat Süd.
- 22. Jänner 2025: Apostolischer Administrator der Erzdiözese Wien.
- 15. Oktober 2025: Medien melden seine Ernennung zum Erzbischof von Wien.
Warum viele jetzt hinschauen
Wien ist das größte kirchliche Zentrum in Österreich. Wer hier Erzbischof ist, prägt nicht nur die Stadt, sondern oft die Kirche im ganzen Land. Grünwidl hat in den letzten Monaten mehrfach zur Vertiefung des Glaubens und zu mehr gelebter Nächstenliebe aufgerufen – nicht nur „Kulturchristentum“, sondern ein Glaube, der trägt.
Was heißt das konkret für Gläubige in Wien?
- Stabilität: Vom Übergang zur Dauerlösung – Entscheidungen können nun langfristiger angelegt werden. (Hintergrund: Administrator vs. Erzbischof.)
- Pastorale Schwerpunkte: Jugend, Liturgie und Seelsorge im Süden Wiens kennt Grünwidl aus erster Hand.
- Dialog in Stadt und Land: Seine Stationen von der Innenstadt bis ins Wechselgebiet sprechen für breite Erfahrung.
Eine persönliche Beobachtung
Wer an einem Werktag in den Stephansdom kommt, spürt die Mischung aus Tourismus und Stille. Ich erinnere mich an einen Mittwochnachmittag, an dem eine kurze Andacht plötzlich Ruhe in das Gewusel brachte. Genau da wird sich zeigen, wie ein Erzbischof wirkt: nicht nur bei großen Festen, sondern im Alltag, wenn jemand nach einem Gespräch, einem Segen oder einfach nach Orientierung sucht.
Häufige Fragen
Ist die Ernennung schon offiziell?
Stand 15.10.2025 berichten große Medien, dass Rom sich für Grünwidl entschieden hat; die formale Bestätigung folgt den üblichen Schritten.
Was bedeutet „Apostolischer Administrator“?
Das ist eine Übergangslösung: Jemand verwaltet die Diözese, bis der neue Bischof ernannt ist.
Weiterführende Links
- Bericht: Grünwidl wird Wiener Erzbischof (Die Presse).
- Erklärung zur Rolle des Administrators (KirchenZeitung).
- Ernennung zum Bischofsvikar 2023 (Erzdiözese Wien).
- Ansprache zur Fastenzeit 2025 (Vatican News).
- Lebenslauf und Stationen (Überblick).
Hinweis: Dieser Beitrag wird aktualisiert, sobald die offizielle Bestätigung vorliegt.





































