Eva Pinkelnig: Österreichs Skisprung-Star zwischen Triumph und Rückschlag
Eva Pinkelnig steht wie kaum eine andere für Mut, Spätberufung und Comeback-Qualität im Skispringen. 2025 schrieb die Vorarlbergerin wieder große Schlagzeilen – erst mit WM-Medaillen, dann mit ihrem schweren Sturz in Predazzo, der die Olympiasaison platzen ließ. Was steckt dahinter, und wie geht’s weiter? Hier findest du einen klaren Überblick – in einfacher Sprache und mit Links zu verlässlichen Quellen.
Wer ist Eva Pinkelnig?
Pinkelnig, Jahrgang 1988 aus Dornbirn, kam erst mit 24 Jahren professionell zum Skispringen – und schaffte trotzdem den Sprung an die Weltspitze. Diese Spätstarterin-Geschichte macht sie in Österreich so beliebt.
Die größten Erfolge – kurz und knackig
- Gesamtweltcup-Siegerin 2022/23 – ihre konstanteste Saison, gefeiert vom ganzen ÖSV-Team. ORF-Bericht.
- „Sportlerin des Jahres 2023“ – als erste Skispringerin überhaupt. ORF Vorarlberg.
- WM Trondheim 2025: Silber mit dem Team, Bronze im Mixed. FIS Team-Event | FIS Mixed.
- Weltcup-Sieg Villach, 6. Jänner 2025 – Heimsieg mit starkem Finalsprung. FIS-Report.
- Weitere Highlights: Heimsieg in Hinzenbach 2024. VOL.AT.
Die Saison 2024/25: Auf und Ab – und Platz 7 gesamt
Die Wintersaison 2024/25 war emotional wechselhaft. Im Finale von Lahti sprang Pinkelnig auf Rang 11 und beendete den Gesamtweltcup als Siebte – nach dem großen Kugel-Triumph 2023 und Platz zwei 2024 ein Schritt zurück, aber mit starken Momenten wie Villach.
Der Sturz in Predazzo: Diagnose, OP, Olympia-Aus
Am 19. September 2025 kam es beim Sommer-Grand-Prix-Test auf der neuen Olympia-Schanze in Predazzo zum Schock: Kreuzbandriss, dazu Innen- und Außenmeniskus sowie Knorpelschaden im linken Knie. Pinkelnig wurde in Hochrum operiert und verpasst die gesamte Olympiasaison – die Winterspiele 2026 muss sie abhaken. ORF-Meldung | Reuters.
Was bedeutet das für 2026?
Medizinisch heißt das: aufwendige Reha, viel Geduld und ein langer Aufbau. Wer Pinkelnig kennt, weiß aber: Aufgeben ist nicht ihr Stil. Ob und wann sie zurückkehrt, entscheidet ihr Körper – und sie selbst. Bis dahin bleibt: Daumen halten und gesund werden.
Warum Eva Pinkelnig so viele Menschen inspiriert
Ich erinnere mich an einen Wintermorgen in Vorarlberg: Auf dem Parkplatz vor der Schanze plauderten Eltern, Kinder übten Telemark-Landungen in der Luft – und jemand erzählte die „Eva-Story“: Spät begonnen, schwer gestürzt, wieder aufgestanden, Gesamtweltcup gewonnen. Diese Mischung aus Bodenständigkeit und Biss spürt man bei ihr. Vielleicht denkst du dir jetzt: „Schaffe ich das auch, noch einmal neu anzufangen?“ Pinkelnig zeigt: Es geht – Schritt für Schritt.
FAQ: Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet
- Wie kam sie überhaupt so spät zum Skispringen?
Sie stieg mit 24 ins Leistungsniveau ein – eine echte Ausnahme im Skispringen. Mehr zur Biografie. - Was waren die jüngsten Highlights vor der Verletzung?
WM-Silber mit dem Team, WM-Bronze im Mixed in Trondheim 2025 und der Heimsieg in Villach. FIS Team | FIS Mixed | FIS Villach. - Wo finde ich offizielle Updates?
Am besten bei sport.ORF.at, beim FIS sowie auf den Kanälen des ÖSV.
Fazit
„Triumph und Rückschlag“ – beides gehört zu Eva Pinkelnig. Nach großen Momenten wie dem Gesamtweltcup 2023, WM-Medaillen 2025 und Heimsiegen in Österreich zwingt sie die Knieverletzung in die Pause. Ihre Geschichte zeigt aber: Der nächste starke Sprung kann irgendwann wieder kommen. Wir drücken die Daumen!




































