Roland Assinger bleibt ÖSV-Damenchef: Kritik und Ausblick
Warum ganz Österreich über Roland Assinger spricht
Der Name Roland Assinger dominiert seit Frühjahr 2025 die Ski-Schlagzeilen: Mehrere Athletinnen – allen voran Weltmeisterin Stephanie Venier – kritisierten den Umgangston und manche Regeln des ÖSV-Damenchefs. Der Verband hörte zu, diskutierte intern – und entschied am 23. April 2025: Assinger bleibt Cheftrainer.
Der April-Gipfel: Was der ÖSV beschlossen hat
Nach Gesprächen mit Läuferinnen und Trainerteam bestätigten Sportdirektor Mario Stecher und der neue Alpinchef Christian Mitter: Man setzt den gemeinsamen Weg mit Assinger fort. Damit ist er auch 2025/26 für die ÖSV-Damen verantwortlich. ORF und SN.at berichteten ausführlich.
Was Athletinnen kritisieren
- Kommunikation „von oben herab“ und ein scharfer Ton.
- Strikte Regeln (z. B. Handy- und Besuchsrestriktionen) als Belastung.
- Wunsch nach mehr Austausch „auf Augenhöhe“.
Diese Punkte formulierten u. a. Venier sowie weitere – teils anonyme – Stimmen. Eurosport und ORF fassten die Vorwürfe zusammen.
Was Assinger entgegnet
Assinger verweist auf die Verantwortung im Hochleistungssport und die Sicherheit im Speed-Bereich. Manchmal brauche es klaren Nachdruck, wenn Form oder Gesundheit wackeln – „kein Kindergeburtstag“, sagte er im ORF. ORF und kicker dokumentierten seine Position.
Einordnung: Strenge Linie vs. wertschätzende Kommunikation
Wer im Winter mit 140 km/h talwärts fährt, braucht klare Abläufe. Gleichzeitig wollen erwachsene Athletinnen respektvoll behandelt werden – logisch. Man kann sich das wie im Job vorstellen: Ein Chef definiert Ziele und Sicherheitsregeln, doch der Ton entscheidet, ob das Team mitzieht. Genau hier prallen Erwartungen aufeinander. Als Zuschauer merkt man das sogar vorm TV: Nach Veniers Gold in Saalbach zeigte sich Assinger emotional wie selten – Tränen inklusive. Das passt nicht zum Bild des „harten Hundes“ und zeigt, wie viel Herzblut im System steckt. Heute.
Blick nach vorn: Was zählt für 2025/26
- Klare Rollen und Spielregeln: Regeln sind ok – wichtig ist, dass alle sie verstehen und mittragen.
- Regelmäßige Feedback-Schleifen: Kurze, ehrliche Gespräche helfen mehr als Monologe.
- Balance aus Härte und Vertrauen: Performance entsteht, wenn Sicherheit, Training und Beziehungsklima stimmen.
Sportlich hat Assingers Team bewiesen, dass Top-Ergebnisse möglich sind – Veniers WM-Gold und weitere Medaillen geben Rückenwind. Entscheidend ist nun, ob aus der Debatte messbare Verbesserungen im Alltag entstehen.
Mini‑Timeline 2025
- 6.–8. Februar: WM Saalbach – Venier holt Super‑G‑Gold, Assinger zeigt Emotionen (Heute).
- 9.–14. April: Venier & weitere Stimmen kritisieren Führungsstil; ÖSV prüft die Causa (SN.at, ORF Tirol).
- 23. April: ÖSV bestätigt: Assinger bleibt Damen‑Cheftrainer (ORF, Heute).
- Juli: Rücktritte der Schwestern Salzgeber, Kritik am System – die Debatte flammt wieder auf (Heute, Heute).
Kurze FAQ
Ist Roland Assinger der Bruder von Armin Assinger?
Ja, Roland ist der jüngere Bruder des Ex‑Rennläufers und ORF‑Moderators Armin Assinger. Mehr zu Armin.
Seit wann ist er Damen‑Chef?
Er übernahm im Frühjahr 2023 die Führung bei den ÖSV‑Damen; zuvor war er jahrelang Speed‑Trainer. ORF, SN.at.
Wie geht es weiter?
Assinger bleibt im Amt, der ÖSV will den internen Austausch stärken. Ob das im Winter 2025/26 Ruhe bringt, zeigen die ersten Rennen. ORF.
Quellen & weiterführende Links
- ORF: Assinger bleibt alpiner Damen‑Cheftrainer
- ORF: ÖSV nach weiteren Vorwürfen alarmiert
- SN.at: Entscheidung pro Assinger
- Eurosport: Venier‑Kritik
- ORF: Assinger rechtfertigt harte Linie
- Heute: Assinger bleibt im Amt
Mein Eindruck als Fan: Am Ende gewinnen jene Teams, die Leistung, Vertrauen und Kommunikation unter einen Hut bringen. Wenn das gelingt, haben Österreichs Damen heuer richtig gute Karten.




































