Rublev in Wien: Chancen beim Erste Bank Open 2025
Die Erste Bank Open sind da – und Andrey Rublev ist wieder in Wien. Wenn du schnelle Ballwechsel, wuchtige Vorhände und Hallen-Atmosphäre magst, ist diese Woche (20.–26. Oktober 2025) genau dein Ding. Was dürfen wir vom 2020er-Champion erwarten?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Termin & Ort: 20.–26. Oktober 2025, Wiener Stadthalle.
- Level: ATP 500 – eines der stärksten Felder des Jahres.
- Rublev-Status: Als Sieben gesetzt (Ranking-Basis 13.10.).
- Spieltag: Rublev ist am Dienstag (Tag 2) im Einsatz.
- Top-Gegner vor Ort: u. a. Sinner, Zverev, Medvedev, de Minaur, Musetti.
- Mehr Infos & Tickets: Offizielle Turnierseite.
Quellen: ATP Turnierinfos, Erste Bank Open, Wikipedia Setzliste, ATP Spielplan.
Formcheck 2025: Wo steht Rublev?
Rublev hat 2025 Licht und Schatten gezeigt. Auf Rasen lieferte er im Juli ein intensives Match gegen Carlos Alcaraz in Wimbledon und verpasste knapp eine Überraschung. Auf Sand stand er im Mai im Hamburg-Finale, verlor jedoch gegen Flavio Cobolli. Das zeigt: Die Power ist da, aber Konstanz ist der Schlüssel.
Quellen: Reuters zu Wimbledon, Reuters zu Hamburg.
Neuer Impuls: Coach Marat Safin
Seit dem Frühjahr arbeitet Rublev mit Marat Safin zusammen. Der frühere Weltranglisten-Erste soll nicht nur Taktik schärfen, sondern vor allem die Emotionen im Griff halten. Gerade in der Halle, wo Punkte schnell entscheiden, kann ruhiger Kopf plus erster Aufschlag Gold wert sein.
Quelle: Reuters: Rublev x Safin.
Warum Wien Rublev liegt
Die Wiener Halle ist schnell und flach – perfekt für Rublevs drückende Vorhand und die Linien-Treffer aus dem Stand. Er hat es schon bewiesen: 2020 gewann er hier den Titel – ohne seinen Aufschlag zu verlieren. Spannend für Österreich: Damals sagte er sogar, seine Großmutter sei Österreicherin. Das Publikum hat er also längst auf seiner Seite.
Quellen: Sieger 2020, TennisTourTalk (Quote).
Match-Check: Worauf du achten solltest
- Erster Aufschlag: Holt er viele kurze Punkte, läuft’s. Kommt der Erste nicht, wird’s gegen die returnstarken Topspieler hart.
- Rückhand die Linie runter: Wenn die sitzt, öffnet sie das Feld für die Vorhand – wie eine Tür, die plötzlich weit aufgeht.
- Emotionen managen: Ein verlorener Ballwechsel darf nicht drei kosten. Safins Einfluss könnte hier den Unterschied machen.
- Return-Position: Gegen große Server hilft ein Schritt nach hinten, um mehr Reaktionszeit zu haben.
So schaust du in Österreich live
In Österreich überträgt ServusTV im TV, dazu Streams bei ServusTV On, WOW und TennisTV. Hier findest du die kompakte Übersicht von tennisnet:
Mein persönlicher Eindruck
Ich war schon ein paar Mal in der Stadthalle – und jedes Jahr fällt mir auf, wie eng sich Matches in Wien anfühlen. Man hört jeden Schlag, jede Rückhand zischeln. Wenn Rublev ins Rollen kommt, spürt man das im ganzen Block. Kennst du dieses kollektive „Ruuub“-Raunen? Genau das könnte ihn wieder tragen.
Fazit
Rublev bringt die Zutaten mit, um in Wien weit zu kommen: Erfahrung auf Indoor-Hartplatz, ein bewiesener Champion-Status in der Stadthalle und frische Impulse durch Safin. Trifft der Aufschlag, bleibt der Kopf ruhig – dann ist ein tiefer Run beim Erste Bank Open 2025 absolut drin. Was meinst du: Halbfinale, Finale – oder sogar wieder der Titel?





































