Alex de Minaur feiert 300. Sieg und greift Wien-Titel an
Der „Demon“ ist in Wien gelandet – und wie! Alex de Minaur startete beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle mit seinem 300. ATP-Sieg und ließ Lokalmatador Jurij Rodionov 6:4, 6:1 keine Chance. Ein starkes Statement gleich zum Auftakt.
Wien-Form: Schnell, fokussiert, gefährlich
De Minaur ist in diesem Jahr auf Hartplatz besonders erfolgreich unterwegs und bringt diese Qualität jetzt indoor nach Wien. Laut Turnierbericht war er hier als Nummer 3 gesetzt und könnte in Runde zwei auf Camilo Ugo Carabelli oder Filip Misolic treffen. Klingt nach Chancen? Definitiv – vor allem, wenn sein Return so greift wie am Montag.
Termin im Blick
Das ATP-500-Event läuft heuer von 20. bis 26. Oktober in Wien. Wer live dabei sein will, sollte den Spielplan checken und früh dran sein – die Sessions sind oft flott ausverkauft.
Mehr Infos: ATP Tour und Erste Bank Open.
Road to Turin: Gute Karten für die ATP Finals
Im PIF ATP Live Race to Turin liegt de Minaur aktuell auf Platz sieben – also auf Kurs für die Nitto ATP Finals. Bemerkenswert: Er hat 2025 bereits die 50-Siege-Marke geknackt. Kurz gesagt: Konstanz zahlt sich aus.
Die wichtigsten Saison-Highlights 2025
- ATP Washington (ATP 500) – Titel: Finale in drei Sätzen gewonnen, sein 10. Karriere-Titel. Nervenstark im Tiebreak – so holt man Pokale.
- US Open – Viertelfinale: Nach starkem Run erst gegen Félix Auger-Aliassime raus. Bitter, aber: ein weiteres Zeichen, dass er bei Majors angekommen ist.
Warum sein Spiel in Wien so gut funktioniert
De Minaur ist kein „Boom-Boom“-Player. Sein Rezept? Beine, Blick, Balance. Er nimmt dem Gegner früh den Rhythmus, läuft praktisch alles ab und bleibt gedanklich sauber. Ich hab’ ihn letztes Jahr in der Stadthalle gesehen: Da hörst du förmlich, wie schnell seine Schritte sind – wie ein Flitzer im Park, der jeder Pfütze ausweicht. Genau dieser Mix – schnell rein, früh treffen, Tempo variieren – belohnt ihn auf dem schnellen Indoor-Belag.
Worauf du als Fan achten kannst
- Achte auf seine Rückhand cross – die zieht er oft früh und eng.
- Beim Return steht er weit vorne und nimmt Zeit weg.
- Wenn’s eng wird, spielt er hochprozentig statt „Hollywood“ – clever statt wild.
Was bedeutet das für Österreichs Tennisfans?
De Minaur ist einer der Formspieler des Jahres. Wenn du heuer noch Tennis auf höchstem Niveau in Österreich sehen willst, ist die Wien-Woche deine Chance. Und wer lieber am Sofa mitfiebert: Die Live-Übertragungen zeigen viel Taktik – ideal, um sein Spiel besser zu verstehen.
Fazit
Alex de Minaur ist in Wien nicht nur dabei – er ist ein Titelkandidat. Der 300. Sieg gleich zum Start, starke Hardcourt-Bilanz und gute Race-Position sprechen eine klare Sprache. Jetzt liegt es an ihm, die Energie durch die Woche zu tragen. Traust du ihm den Wien-Titel zu?




































