Kaltfront über Österreich: Sturm, Regen und Temperatursturz ab Donnerstag
Es ist die typische Herbst-Szenerie: Heute noch mild, morgen schon rauer Wind und kräftiger Regen. Eine Kaltfront erreicht am Donnerstag, 23.10.2025, Österreich von Westen her – und sie hat es in sich. Erwartet werden stürmische Böen, ein deutlicher Temperatursturz und eine sinkende Schneefallgrenze.
Was bringt die Kaltfront konkret?
Am Donnerstag drängt die Front aus Westen herein. In den Bergen startet der Tag teils mit Föhnsturm, im Tagesverlauf greift verbreitet starker bis stürmischer Westwind durch. Besonders im Donau- und Wiener Raum sind am Abend Böen um 100 km/h möglich.
Der Regen breitet sich von Vorarlberg über Tirol, Salzburg und Oberösterreich bis nach Kärnten aus und erreicht am Abend auch den Osten. Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf etwa 1600 bis 1000 Meter.
Am Freitag folgt die kältere Luft: wechselhaft, an der Alpennordseite zeitweise Regen, im Bergland auch Schnee bis 1400–1000 m. Die Höchstwerte liegen meist nur noch bei 4 bis 12 Grad (im Süden teils etwas milder).
Schneller Überblick
- Donnerstag (23.10.): stürmischer Westwind, abends Böen bis 100 km/h möglich, Regen breitet sich ostwärts aus.
- Freitag: deutlich kühler, wechselhaft, Schnee im Bergland bis 1400–1000 m, 4–12 °C.
- Wochenende & Nationalfeiertag: Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern; teils windig, Frühfrost möglich.
So spürt man die Kaltfront im Alltag
Heute beim Bäcker war’s noch angenehm mild – kurzer Plausch vor der Tür, leichte Jacke, fertig. Morgen fühlt es sich an, als würde jemand im Wohnzimmer das Fenster weit aufreißen: kalte Luft strömt herein, der Wind räumt ordentlich durch. Genau so wirkt eine Kaltfront: Warme Luft wird schnell verdrängt, Wolken türmen sich, Regen setzt ein. Und zack – Temperaturen runter.
Praktische Tipps vor dem Frontdurchgang
- Balkon & Garten: Lose Gegenstände sichern, Markisen einfahren, Pflanzen windgeschützt stellen.
- Unterwegs: Am Abend mit Sturmböen rechnen – Fahrrad gut absperren, Auto nicht unter alten Bäumen parken.
- Berg & Alpin: Föhn kippt, dann stürmischer Westwind – Touren lieber verschieben, Hüttenzufahrten prüfen.
- Pendeln: Zeitpuffer einplanen; nasse Fahrbahnen, Laub und Windböen verlängern den Bremsweg.
Regionale Schwerpunkte
Westen (Vorarlberg, Tirol, Salzburg): Regen setzt früher ein, Wind frischt rasch auf. In den Nordalpen sinkt die Schneefallgrenze zuerst.
Alpennordseite bis OÖ/NÖ: Mit Frontdurchgang am Nachmittag/Abend stürmischer Westwind, lokal Böen um 100 km/h.
Süden (Kärnten, Südsteiermark): Anfangs föhnig mit ein paar Sonnenstunden, später kräftiger Regen, in der Nacht teils intensiver.
Osten (Wien, Burgenland): Tagsüber noch mild, am Abend/nachts Regen und Sturm, danach spürbar kühler.
Ausblick: Wochenende & Nationalfeiertag
Am Samstag wechseln Sonne und Wolken, örtlich Schauer, auf den Bergen auch Schneeschauer, dazu lebhafter West- bis Südwestwind. In der Früh kann es bereits frostig sein. Am Sonntag (26.10., Nationalfeiertag) sind ein paar Sonnenstunden möglich, aber auch Wolken und punktuell Regen, oberhalb 1100–1500 m einzelne Schneeschauer.
Live-Infos & nützliche Links
- ORF-Wetter: Österreich-Prognose – mit Details zu Wind, Regen und Schneefallgrenze.
- ORF-Wetter Startseite – aktuelle Messwerte und Trend.
- GeoSphere Austria: Prognosekarten – 7‑Tage-Vorschau nach Bundesland/Ort.
Zum Schluss
Kurz gesagt: Kaltfront Österreich heißt am Donnerstag Sturm, Regen, Temperatursturz – und am Freitag fühlt sich’s schon nach spätem Herbst an. Also: warme Jacke raus, Termine flexibel halten und den Wetterradar im Blick behalten. Bleibt’s vorsichtig und kommt’s gut durch die Front!


























