Maria Furtwängler feiert Comeback im Tatort und neuen Kulturpreis
Viele von uns in Österreich kennen Maria Furtwängler als taffe Ermittlerin Charlotte Lindholm im Tatort. Heuer gibt’s gleich zwei gute Nachrichten: neue Dreharbeiten – und eine große Auszeichnung. Klingt spannend? Schauen wir’s uns an.
Was gibt’s 2025 Neues vom Tatort?
Im Juli 2025 startete der NDR mit dem Arbeitstitel „Schützenfest“ die Dreharbeiten in Hannover und Hamburg. Besonders kurios: Gedreht wurde mitten im echten Schützenausmarsch – also mittendrin statt nur dabei. Die Dreharbeiten liefen bis 5. August. GMX.at berichtete und auch lokale Medien zeigten Bilder vom Dreh im Menschenmeer.
Charlotte Lindholm ermittelt wieder solo
Nach dem letzten gemeinsamen Fall mit Florence Kasumba („Geisterfahrt“, 11. Februar 2024) ist Lindholm wieder als Solistin unterwegs – zurück beim LKA Hannover. Das hatte der NDR bereits 2024 bestätigt. t-online fasste die Rückkehr zusammen. 2025 folgte dann ein weiterer Fall: „Letzte Ernte“, ein Retro-Krimi im Alten Land – mit Apfelbäumen, Landkonflikten und dem typischen Lindholm-Biss. Dazu gab’s frische Einblicke in Interviews. Merkur und das RND ordneten das ein.
Große Ehre: Deutscher Kulturpreis 2025
Am 1. Oktober 2025 wurde bekannt: Maria Furtwängler erhält gemeinsam mit Herta Müller den Deutschen Kulturpreis 2025. Die Verleihung findet am 14. November in München statt. Das meldeten u. a. die Salzburger Nachrichten und VOL.AT. Ein starkes Zeichen für Schauspielkunst und gesellschaftliches Engagement.
Mehr als TV: Furtwänglers Engagement mit der MaLisa Stiftung
Gemeinsam mit ihrer Tochter Elisabeth gründete Furtwängler 2016 die MaLisa Stiftung. Ziel: Gleichstellung, Vielfalt sowie Klima- und Artenschutz sichtbarer machen – mit Studien, Projekten und Dialogen. Auf der Website der Stiftung findet sich ein Überblick über die Untersuchungen zu Diversität, Musikbranche und Medienbildern. Reinschauen lohnt sich: MaLisa Stiftung | Studien.
Warum ist das wichtig? Weil Frauen in Nachrichten und Medien immer noch unterrepräsentiert sind. Eine aktuelle Auswertung macht das deutlich: Frauen kommen global nur in etwa einem Viertel der Beiträge vor. UN Women Austria fasst die Lage verständlich zusammen.
Warum das auch uns in Österreich betrifft
Ob am Sonntagabend auf der Couch oder in der Mediathek: Tatort ist bei uns ein Fixpunkt. Figuren wie Charlotte Lindholm machen Debatten greifbar – von Gewaltprävention bis Klimaschutz. So werden abstrakte Themen plötzlich „angreifbar“, wie ein Gespräch am Stammtisch. Wer kennt das nicht: Man sieht eine Szene und denkt sich, „genau das hab ich neulich erlebt“ – solche Momente bringen Bewegung in Diskussionen.
Darum bleibt Maria Furtwängler ein Thema
- Aktuell & präsent: Neue Dreharbeiten und frische Fälle halten die Figur lebendig.
- Relevanz: Ihre Stories greifen gesellschaftliche Fragen auf – ohne erhobenen Zeigefinger.
- Vorbildwirkung: Mit der MaLisa Stiftung stößt sie Veränderungen an, die über den Bildschirm hinausgehen.
- Auszeichnung: Der Deutsche Kulturpreis 2025 würdigt Kunst und Haltung gleichermaßen.
Kurzer Steckbrief
Geboren 1966 in München, studierte Furtwängler Humanmedizin und wechselte dann ganz zur Schauspielerei. Seit 2002 ermittelt sie im Tatort – eine der bekanntesten Rollen im deutschsprachigen TV. (Weitere biografische Eckdaten: Überblick.)
Fazit
Maria Furtwängler liefert heuer ein Doppel: Tatort-Comeback mit neuen Drehs und ein großer Kulturpreis. Für uns in Österreich heißt das: Stoff für spannende Fernsehabende – und Impulse für Gespräche über Gleichstellung und Klima, die weit über die Folge hinaus wirken.





































