Weltrekord-Wels 2025: 2,92‑Meter-Gigant sorgt für Staunen
Angler-Herzen schlagen höher: In Polen wurde ein weltrekord Wels von 2,92 Metern Länge gefangen. Der Fang im Rybnik-Stausee schlägt die bisherige Bestmarke von 2,85 Metern aus dem Po in Italien – und bringt die europäische Wels-Szene zum Reden. Berichtet wurde u.a. von BLINKER, The Times und STERN.
Was bedeutet „Weltrekord Wels“ eigentlich?
Bei Welsen gibt es zwei Arten von Rekorden:
- Längenrekorde – wie der neue 2,92‑Meter-Fisch aus Polen. Solche Längenangaben sind für Fans besonders greifbar.
- Gewichtsrekorde – offiziell führt sie die IGFA. Der IGFA All‑Tackle-Rekord für den Europäischen Wels (Silurus glanis) liegt bei rund 135 kg und stammt aus dem Po (Italien). Eine schöne Übersicht über IGFA-Welsrekorde bietet auch Field & Stream.
Kurz gesagt: Längenrekord und IGFA-Gewichtsrekord sind zwei Paar Schuhe – beides spannend, aber nicht das Gleiche.
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
- 2,92 m – neuer Längen-Weltrekord (Oktober 2025, Rybnik-Stausee, Polen). Quelle: BLINKER, The Times, WELT, STERN.
- 2,85 m – bisherige Bestmarke (Po, Italien, 2023). Siehe u.a. Merkur und ORF Ö3.
- ~135 kg – offizieller IGFA-Gewichtsrekord (Po, Italien). Infos: IGFA und Field & Stream.
- 2,72 m – neuer tschechischer Längenrekord durch Jakub Vágner (August 2025). Berichtet u.a. bei VOL.AT.
Und was heißt das für Österreich?
Bei uns in Österreich ist der Wels längst heimisch: in der Donau und vielen Nebenflüssen, in der Drau samt Staubereichen, aber auch in größeren Seen. Laut einem ORF-Bericht aus Kärnten gibt es besonders starke Bestände in den Staubereichen der Drau. Zum ORF-Artikel.
Ich erinnere mich noch an einen Sommerabend an der Donau bei Tulln: Kaum Wind, das Wasser glatt wie Glas – und plötzlich dieses dumpfe „Plopp“ am Schilfrand. Ein Kollege flüstert: „Wels.“ Kein Rekordfisch, aber der Moment? Unvergesslich. Solche Szenen zeigen, warum der weltrekord Wels gerade so viele bei uns begeistert.
Tipps für Wels-Fans in AT
- Regeln checken: Infos zu Lizenzen, Schonzeiten und Entnahmepflichten gibt’s bei den jeweiligen Landesfischereiverbänden. Das kann je nach Gewässer stark variieren.
- Spots lesen: Welse lieben tiefe Gumpen, Kehrwasser und Strukturen. In Staubereichen der Drau oder Donaualtarmen stehen die Chancen gut.
- Material anpassen: Stabiles Gerät, abriebfeste Schnur, kräftige Haken. Ein 2‑Meter‑Fisch verlangt Respekt – und gutes Handling.
- Schonender Umgang: Kurze Drills, nasse Abhakmatte, zügiges Messen/Fotografieren. Viele Rekordfische werden heute wieder released – siehe die Rekordfänge in Polen, Tschechien und Italien (BLINKER, ORF Ö3).
Warum wachsen Welse so groß?
Mehrere Faktoren spielen zusammen: warme Gewässer, gute Nahrung, wenig Störung – und natürlich Zeit. Der Rybnik-See wird etwa durch ein Kraftwerk erwärmt; das schafft Top-Wachstumsbedingungen. Details dazu schildern The Times und BLINKER.
Fazit: Drei Meter rücken näher
Der 2,92‑Meter‑Fang zeigt: Die 3‑Meter‑Marke ist keine Fantasie mehr. Ob inoffizieller Längenrekord oder IGFA-Gewichtsrekord – beides motiviert. Für uns in Österreich heißt das: Augen offen halten, Regeln einhalten, Fische respektvoll behandeln – und träumen darf man ja. Wer weiß, vielleicht fällt der nächste große Rekord bei uns an der Donau oder Drau?
Quellen & weiterführende Links
- 2,92 m in Polen: BLINKER
- Hintergrund zu Rybnik: The Times
- Bericht: WELT | STERN
- 2,85 m im Po (2023): ORF Ö3
- IGFA World Records (Gewicht) | Überblick: Field & Stream
- 2,72 m in Tschechien (2025): VOL.AT
- Wels in Kärnten/Drau: ORF Kärnten
Deine Meinung: Wo siehst du in Österreich die besten Chancen auf einen XXL‑Wels? Schreib’s mir – ich sammle gerne eure Hotspots und Erfahrungen!




































