Corentin Moutet begeistert Wien: Siege, Stil und Story
„Moutet Tennis“ ist in Österreich gerade ein heißes Thema. Kein Wunder: Der linkshändige Franzose spielt heuer bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle groß auf – mit Siegen, Überraschungen und einer Spielweise, die das Publikum mitnimmt. Vom 18. bis 26. Oktober 2025 ist Wien der Treffpunkt der Tenniswelt.
Wer ist Corentin Moutet?
Moutet, Jahrgang 1999, steht aktuell auf ATP-Rang 36 (Stand: 20. Oktober 2025). Er ist Linkshänder, liebt Tempo-Wechsel und hat ein feines Ballgefühl – perfekt für spannende Ballwechsel. Vielen ist er auch wegen seiner kreativen Aufschläge bekannt.
Seinen Ruf als „Künstler auf dem Court“ untermauerte er heuer auf Rasen in Mallorca: Dort spielte er sich bis ins Finale und setzte unterwegs mit Unterarm-Aufschlägen Schlagzeilen. Klingt frech? Ist es auch – aber klug eingesetzt, wenn der Gegner weit hinter der Grundlinie steht.
Seine Woche in Wien: Statement-Siege in der Stadthalle
Zum Auftakt in Wien besiegte Moutet den Bosnier Damir Deumhur klar mit 6:3, 6:0 und meldete damit seine Ansprüche an.
Richtig laut wurde es dann am Donnerstag, 23. Oktober: Moutet schlug Daniil Medvedev mit 7:6(3), 6:4 und zog ins Viertelfinale ein – nur vier Tage nach ihrer Finalpartie in Almaty. Das war nicht nur ein Prestigeerfolg, sondern auch ein Dämpfer für Medvedevs Turin-Hoffnungen.
Warum sein Spiel so Spaß macht
- Variante statt Wucht: Moutet mischt Slices, Stopps und Lobs – wie ein guter Koch, der mit wenig Zutaten viel Geschmack zaubert.
- Linkshänder-Winkel: Seine Aufschläge nach außen öffnen den Platz und zwingen den Gegner in unangenehme Rückhandpositionen.
- Mut zum Ungewöhnlichen: Der Unterarm-Aufschlag ist bei ihm kein Gag, sondern ein taktisches Werkzeug.
Formhoch seit dem Sommer
Schon im Juni ließ Moutet in Mallorca aufhorchen: Er erreichte sein erstes ATP-Finale seit über fünf Jahren – ein klares Zeichen, dass die Richtung stimmt. Wer damals zusah, sah denselben Mix aus Geduld, Touch und Timing, den er nun in Wien zeigt.
Was heißt das für Österreichs Fans?
Die Erste Bank Open sind Österreichs größtes ATP-Turnier – und die Stadthalle liefert heuer wieder eine Bühne mit Weltklasse-Besetzung. Wenn Sie spontan vorbeischauen wollen: Der Turnierzeitraum, Ticket-Infos und Locationdetails sind hier zusammengefasst.
Sie schauen lieber daheim? In Österreich überträgt ServusTV im Free-TV, dazu gibt’s Streams bei ServusTV On, WOW und TennisTV. Planen Sie den Abend ein – die Topspiele steigen meist am späteren Nachmittag oder Abend.
Was macht „Moutet Tennis“ so suchenswert?
Ganz einfach: Seine Matches fühlen sich an wie ein gutes Gespräch – mal leise, mal laut, immer mit einer Pointe. Ein Stoppball ist wie ein kurzer Flüsterton, ein knallharter Passierball die klare Ansage. Genau diese Mischung zieht derzeit viele Fans in Wien an. Und Hand aufs Herz: Wie oft sieht man heute noch so viel Variabilität auf diesem Niveau?
Ausblick
Mit dem Sieg über Medvedev hat Moutet seine Formkurve bestätigt und die Tür zu einem starken Herbst aufgestoßen. Für die ATP-Rangliste zählt in dieser Phase jeder Sieg doppelt: für Punkte – und fürs Selbstvertrauen. Wir bleiben dran und aktualisieren, sobald es neue Ergebnisse aus der Stadthalle gibt.
Weiterführende Links
- Matchbericht: Moutet vs. Medvedev – Erste Bank Open
- Runde 1: Sieg gegen Deumhur – Tennis Majors
- ATPTour.com: Moutets Unterarm-Aufschläge in Mallorca
- Reuters: Mallorca-Finale 2025
- Profil & Ranking: Corentin Moutet (Wikipedia)
- WienTourismus: Erste Bank Open 2025 – Termine & Ort
Ihre Meinung: Was hat Sie bei Moutet in Wien am meisten überrascht – sein Touch, seine Taktik oder seine Nervenstärke? Schreiben Sie uns!





































