Manuel Feller: Vom Kristall 2024 zur WM-Jagd 2025
Manuel Feller ist in Österreich längst mehr als „nur“ ein Slalomfahrer. Er ist ein Typ, der anpackt, sagt was Sache ist und am Start Vollgas gibt. 2023/24 holte er die Slalom-Kristallkugel – ein Meilenstein für den Tiroler. Und 2025? Da lag der Fokus auf der Heim-WM in Saalbach und auf starken Weltcup-Auftritten.
Sein großer Durchbruch: Kristallkugel 2023/24
Die Saison 2023/24 war Fellers Reifeprüfung. Vier Slalom-Siege, bei jedem Slalom in den Top 5 – das ist Konstanz auf Weltklasse-Niveau. Den Gewinn der Slalom-Disziplinenwertung fixierte er im März 2024, gekrönt von einem zweiten Platz beim Finale in Saalbach. Mehr Heimkulisse geht kaum. ORF Tirol und AlpineSkiWorldCup dokumentierten diese Ausnahme-Saison.
Heim-WM Saalbach 2025: knapp am Edelmetall vorbei
Bei der WM in Saalbach am 16. Februar 2025 fehlte nicht viel. Feller wurde im Slalom Vierter – nur 0,79 Sekunden hinter Gold. Bitter, aber es zeigt: Er war mitten im Medaillenfight. Nach dem Rennen blieb er gefasst, der Blick ging sofort nach vorne. Details und Zeiten findest du bei Salzburger Nachrichten.
Auf und Ab im Weltcup-Winter 2024/25
Der Winter begann holprig. Nach dem Slalom in Gurgl zwickte die Hüfte, Feller ließ die USA-Rennen in Beaver Creek aus. Sein Ziel: wieder bei 100 Prozent sein. Geplant war das Comeback in Val d’Isère – ein smarter Schritt, um gesund zu bleiben. Nachzulesen bei Eurosport.
Dann kamen wieder Highlights: Etwa das Podest in Kranjska Gora am 2. März 2025 (Rang drei). Genau solche Läufe zeigen, wie schnell der Tiroler nach Rückschlägen wieder liefert. Mehr dazu bei sport.ORF.at.
Feller sagt, was Sache ist
Wer Feller kennt, weiß: Er redet Klartext. Beim Weltcup-Finale in Sun Valley (März 2025) kritisierte er offen die Pistenverhältnisse – „bodenlos“, meinte er sinngemäß. Manche mögen das schroff finden. Andere schätzen, dass einer Missstände anspricht. Nachlesen kannst du das bei Heute.at sowie in einer Nachberichterstattung bei Nau.ch.
Auch vor Saisonstart in Sölden (Herbst 2025) nahm Feller Neuerungen im Zielhang kritisch unter die Lupe – aus seiner Sicht ging’s um Sicherheit. Das zeigte sein ORF-Interview, aufgegriffen von Eurosport.
Warum begeistert Manuel Feller so viele?
- Leidenschaft: Wenn er am Start steht, spürt man die Energie.
- Ehrlichkeit: Er sagt, was er denkt – auch wenn’s aneckt.
- Konstanz: 2023/24 in jedem Slalom in den Top 5 – das spricht Bände.
- Comeback-Mentalität: Verletzungspause? Podestläufe danach sind seine Antwort.
Ein kurzer Steckbrief
- Geboren: 13. Oktober 1992, Tirol (Fieberbrunn/St. Johann i.T.).
- Verein: SC Fieberbrunn.
- Disziplinen: Slalom, Riesenslalom.
- Größte Erfolge: Slalom-Kristall 2024; WM-Silber 2017; Olympia-Silber im Team 2018.
Ausblick: Kitz und Schladming im Visier?
Ein Satz aus 2024 blieb hängen: Lieber Siege in Kitzbühel und Schladming als eine weitere Kugel – halb im Spaß, halb als Kampfansage. Genau diese Rennen lassen hierzulande die Wohnzimmer beben. Das Zitat stammt aus einem Interview mit Heute.at. Und Hand aufs Herz: Wer würde Feller dort nicht gern ganz oben sehen?
Mein Eindruck – und deiner?
Ich erinnere mich noch gut an einen Winterabend, als Feller im zweiten Lauf alles riskierte und das Wohnzimmer kurz still wurde. Diese Mischung aus Mut und Feingefühl macht ihn aus. Wie siehst du das? Welcher Feller-Moment ist dir in Erinnerung geblieben?
Weiterführende Links
- ORF Tirol: Finale Saalbach 2024
- Salzburger Nachrichten: WM-Slalom 2025
- sport.ORF.at: Podest Kranjska Gora 2025
- Eurosport: Hüftpause und Comeback-Plan
- Heute.at: Kritik in Sun Valley
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