Marco Schwarz fast vorn in Sölden: ÖSV-Star zurück
Was für ein Start in die Olympia-Saison! Am 26. Oktober 2025 legte Marco Schwarz in Sölden einen starken ersten Lauf hin: Im Riesentorlauf lag er nach Durchgang eins nur eine Hundertstel hinter Marco Odermatt. Bei Wind und Nebel zeigte der Kärntner, dass er wieder ganz vorne mitmischen kann – ein echtes Ausrufezeichen für den ÖSV. Kurier.
Warum dieses Ergebnis so wichtig ist
- Gesund und schmerzfrei: Schwarz berichtete Anfang Oktober, dass er seit Ende Juni schmerzfrei ist. Nach einem gelungenen Sommer – inklusive Chile-Training – fühlt er sich wieder bereit, groß anzugreifen. Salzburger Nachrichten/APA.
- Klare Disziplinen-Wahl: Zum Auftakt setzt er auf Riesentorlauf, Slalom und Super-G. Die Abfahrt lässt er vorerst weg – ein vernünftiger Schritt, um den Körper nicht zu überlasten. SN.at.
- Selbstvertrauen durch Sölden: Ein Hundertstel Rückstand nach Lauf eins ist mehr als nur ein guter Start – das ist ein Statement. Kurier.
Der Weg zurück: Verletzung, OP, Neustart
Die letzten zwei Jahre waren hart: Kreuzbandriss im Dezember 2023 und eine Bandscheiben-OP im August 2024 bremsten den Allrounder massiv. Seine Comeback-Saison fiel entsprechend zäh aus – ohne Podest, aber mit mehreren Top-Ten-Plätzen und viel Aufbauarbeit. Genau deshalb fühlt sich der frische Sölden-Schwung jetzt so gut an. VOL.AT | SN.at.
Was plant Schwarz heuer?
Der Fokus liegt auf Technik plus etwas Tempo: Riesentorlauf bleibt seine stärkste Karte, Slalom will er stabilisieren, und im Super-G geht es Schritt für Schritt vorwärts. Die Abfahrt kommt – wenn überhaupt – erst später. Klingt nach einem klugen, nachhaltigen Plan Richtung Milano Cortina 2026. SN.at.
Formkurve in Zahlen: Das gab 2025 Mut
- Kranjska Gora (März 2025): 5. im Riesentorlauf – ein klares Lebenszeichen in seiner Paradedisziplin.
- Sun Valley (März 2025): 6. im Riesentorlauf – bestätigt den Trend nach oben.
- Schladming & Hafjell: im Slalom noch durchwachsen, aber der Speed kommt mit Training.
Alle Resultate findest du gebündelt beim ÖSV-Profil von Marco Schwarz. Ski Austria.
Wie fühlt sich das Comeback an? Ein Vergleich aus dem Alltag
Stell dir vor, du steigst nach einer langen Pause wieder aufs Rad. Die ersten Kilometer sind holprig, du hörst auf jeden Ton. Und dann, irgendwann, denkst du gar nicht mehr an die Verletzung – du fährst einfach. Genau so beschreibt Schwarz sein Gefühl nach dem Sommer: „Am Ende des Chile-Camps habe ich gar nicht mehr ans Knie gedacht.“ Dieses mentale Freiwerden ist im Spitzensport oft der Gamechanger. SN.at.
Meine Einschätzung aus österreichischer Sicht
Riesentorlauf als Basis, Geduld im Slalom, dosierter Super-G – das ist der Plan, der zu Schwarz passt. Der Sölden-Auftakt zeigt, dass das Tempo da ist. Jetzt geht’s um Feinschliff und Konstanz. Und mal ehrlich: Wer nach solchen Rückschlägen so zurückkommt, hat nicht nur Beine, sondern auch Nerven wie Drahtseile. Für die Olympia-Saison 2025/26 könnte das genau die Mischung sein, die am Ende um Medaillen mitreden lässt.
Was heißt das für uns Fans in Österreich?
- Sölden als Stimmungsbooster: Ein starker Auftakt zieht die ganze Mannschaft mit – und macht Lust auf mehr. Kurier.
- Realistische Erwartung: Nicht jeder Lauf wird perfekt sein. Aber die Richtung stimmt – und das ist heuer das Wichtigste. VOL.AT.
- Dranbleiben lohnt sich: Wer Schwarz in den Technikbewerben verfolgt, sieht wahrscheinlich noch mehr starke Läufe – und vielleicht bald wieder Podestplätze. Ski Austria.
Fazit
Marco Schwarz ist zurück im Spitzenfeld – gesund, fokussiert und mit einem Plan, der Sinn macht. Sölden hat gezeigt, dass er den Speed hat. Jetzt heißt es: ruhig weiterarbeiten, clever dosieren und die Chancen nutzen. Wir drücken die Daumen – und genießen jeden Lauf.





































