Sascha Zverev kämpft in Wien: Finalkrimi gegen Sinner
Was für ein Tennis-Abend in Wien! Sascha (Alexander) Zverev lieferte beim Erste Bank Open ein intensives Finale gegen Jannik Sinner – am Ende fehlten ein paar Punkte: 3-6, 6-3, 5-7. Sinner holte sich den Titel, Zverev ging trotzdem mit erhobenem Kopf vom Platz.
Warum dieses Finale für Österreich spannend war
Die Vienna Open sind jedes Jahr ein Highlight. 2025 liefen sie von 20. bis 26. Oktober – und Zverev stand mittendrin im Rampenlicht. Sein Weg ins Endspiel führte u. a. über einen starken Sieg im Halbfinale gegen Lorenzo Musetti. Besonders bemerkenswert: Er feierte dabei seinen 300. Sieg auf Hardcourt auf Tour-Level.
Der Spielverlauf in Kürze
- Starker Start: Zverev holt Satz eins mit druckvollem Aufschlagspiel.
- Wende: Sinner erhöht das Tempo, gleicht aus.
- Entscheidung: Im dritten Satz bleibt es eng – Sinner breakt spät und schnappt sich die Trophäe.
Wer live dabei war, spürte die Spannung. Ich saß selbst am Sonntagabend mit einem Tee auf der Couch – und hatte im dritten Satz gefühlt bei jedem Ballwechsel Puls. Kennst du das, wenn du beim Return schon mit in die Knie gehst?
Was der Lauf in Wien über Zverevs Saison sagt
Die Saison 2025 zeigte: Zverev ist konstant oben dabei. Schon im Januar erreichte er das Finale der Australian Open (wieder gegen Sinner). Das sind Matches, die Selbstvertrauen geben – auch wenn es am Ende „nur“ Platz zwei wurde.
Sein größter Titel 2025? Der Triumph in München – stilecht am Geburtstag und ohne Breakball gegen sich im Finale. Das war ein klares Statement, gerade auf deutschem Boden.
Einordnung Richtung Turin
Im PIF ATP Live Race To Turin lag Zverev Anfang Oktober auf Rang drei – sprich: die Quali für die Nitto ATP Finals war klar in Reichweite. Der Finaleinzug in Wien stärkt diese Position zusätzlich.
Stärken, die in Wien sichtbar wurden
- Serve + First Strike: Wenn der erste Aufschlag kommt, diktiert Zverev oft sofort den Punkt.
- Rückhand longline: Sein „Signature“-Schlag, der auch Sinner wiederholt vor Aufgaben stellte.
- Nervenstärke: Tiebreaks und enge Spiele entscheidet er 2025 häufiger auf seine Seite – siehe Auftaktkrimi gegen Jacob Fearnley in Wien.
Was noch fehlt?
Der ganz große Wurf im Herbst – und natürlich der nächste Major. Dazu kommt ein Blick zurück: Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris endete die Titelverteidigung im Viertelfinale gegen Musetti. Das hat weh getan, ist aber auch Motivation.
Ausblick: So bleibst du dran
- Check die offizielle ATP-Seite für Live-Ranglisten und Spielpläne.
- Turnier-Recaps aus Wien gibt’s kompakt bei der ATP.
- Für schnelle News-Updates lohnt sich ein Blick zu Reuters.
Fazit
Sascha Zverev hat in Wien gezeigt, warum er in Österreich so viele Fans hat: Kampfgeist, Klasse und Nähe zum Publikum. Ja, der Pokal ging diesmal an Sinner. Aber wer Zverevs Saison verfolgt, weiß: Die nächste Chance kommt schneller, als man denkt – vielleicht schon in Turin.




































