Marianne Mendt 2025: Ehrensenatorin, TV-Highlights und Jubiläumstour
Marianne Mendt ist eine der Stimmen, die in Österreich sofort Wärme auslösen. Ein paar Takte – und es fühlt sich an wie ein gemütlicher Abend im Wiener Kaffeehaus. 2025 feiert die Austropop- und Jazz-Ikone ihren 80er und zeigt gleichzeitig: Diese Stimme hat noch viel zu sagen.
Wer ist Marianne Mendt?
Geboren am 29. September 1945 in Wien, wurde sie mit Dialekt-Hits wie „A Glock’n“ bekannt und vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1971 mit dem Lied „Musik“. Viele kennen sie außerdem als Gitti Schimek aus der Kultserie „Kaisermühlen Blues“. Wer einmal reingehört hat, merkt: Da verbinden sich Jazz-Groove, Wiener Schmäh und jede Menge Lebenserfahrung.
Was ist 2025 neu?
Zum runden Geburtstag bekam Mendt einen besonderen Ehren-Titel: Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) ernannte sie am 29. September zur ersten Ehrensenatorin. Ein starkes Zeichen dafür, wie sehr sie die heimische Musikszene geprägt und gefördert hat.
Auch der ORF feierte mit: Ab 20. September gab’s ein eigenes Programm mit Talks, Dokus und einem TV-Abend quer über ORF 2, ORF III und Ö1 – ein liebevoller Blick auf Karriere, Hits und Geschichten aus Jahrzehnten. Details dazu finden Sie in der ORF-Programmankündigung.
Live erleben: Konzerttermine 2025
Sie möchten „die Mendt“ heuer noch live hören? Gute Nachrichten – ihre Jubiläumstour führt quer durchs Land:
- Gmunden, 10. Oktober 2025, Stadttheater – eine feine Abenddosis Jazz & Soul.
- Linz, 14. November 2025, Posthof – „Happy 80er“ steht am Programm, mit Klassikern vom „Glock’n“-Hit bis zum „Kaisermühlen-Blues“.
Planen Sie rechtzeitig – solche Abende sind rasch ausverkauft.
Warum ihre Musik heute noch wirkt
Mendt singt in einer Sprache, die wir verstehen – und meint damit nicht nur den Wiener Dialekt. Es sind alltägliche Gefühle: Verliebtsein, Schmähführen, kleine Sorgen, große Träume. Ihre Songs tragen Jazz im Herzen, aber sie sind nie „abgehoben“. Eher wie ein Gespräch an der Theke: Direkt, warm, manchmal frech – immer ehrlich.
Ein schönes Beispiel ist der Weg vom Bühnen-Mikro ins Wohnzimmer: Erst Dialekt-Pop, dann große Theater- und TV-Rollen – und zwischendurch immer wieder Jazz, Big Band, Standards. Genau diese Mischung macht sie zeitlos. Und ja, wer „Kaisermühlen Blues“ gesehen hat, hat ihre Stimme sofort im Ohr.
Schnelle Fakten für den Einstieg
- Signature-Hit: „A Glock’n“ – der Startschuss für die Dialektwelle in den 70ern.
- ESC 1971: „Musik“ – Österreichs Auftritt in Dublin.
- TV: „Kaisermühlen Blues“ – Kultrolle als Gitti Schimek.
- Ehrung 2025: Ehrensenatorin der MUK.
- Tradition: Regelmäßige Jahresend-Gigs im Wiener Jazzland – ein Fixpunkt für viele Fans.
Mehr zur ESC-Teilnahme und Biografie finden Sie z. B. bei Wikipedia; zur Jazzland-Tradition gibt’s einen Blick in die Jazzland-Post.
Tipps: So holen Sie das Meiste aus einem Mendt-Abend
- Vorab reinhören: „A Glock’n“ und „Kaisermühlen Blues“ – beides prägt den Abend.
- Früh kommen: Gute Plätze, entspannt ankommen, vielleicht noch ein Glas davor.
- Auf die Band achten: Die Arrangements leben vom Zusammenspiel – Jazz atmet im Detail.
Fazit
Marianne Mendt bleibt eine der wichtigsten Stimmen aus Österreich – nicht nur wegen der Vergangenheit, sondern weil sie jetzt auf der Bühne glänzt. Ob Ehrung an der MUK, ORF-Schwerpunkt oder Jubiläumskonzerte: 2025 ist der perfekte Moment, ihre Musik neu (oder wieder) zu entdecken. Wer mag, startet mit den Terminen in Linz und Gmunden – und lässt sich vom warmen Wiener Klang einwickeln.




































