Marcel Hirscher plant spektakuläres Comeback im Skiweltcup
Ganz Österreich spricht wieder über Marcel Hirscher. Der größte Skistar unserer Zeit steht vor dem nächsten Kapitel seiner unglaublichen Karriere – und dieses Kapitel klingt fast zu gut, um wahr zu sein: ein erneutes Comeback im Ski-Weltcup.
Vom Rücktritt zur Rückkehr – und wieder zurück auf die Piste
2019 hat Marcel Hirscher seine aktive Karriere beendet. Acht Gesamtweltcups in Serie, unzählige Siege, zwei Olympia-Goldmedaillen – mehr geht kaum. Viele Fans dachten: Das war’s. Der Ski-König steigt ab.
Doch wer Hirscher kennt, weiß: Ganz ohne Rennfieber geht es nicht. 2024 folgte das große Comeback – überraschend nicht für Österreich, sondern für die Niederlande, das Heimatland seiner Mutter. Genau das sorgt bis heute für Gesprächsstoff in den Stammtischen von Vorarlberg bis Wien.
Der kurze erste Versuch – Kreuzbandriss stoppt Hirscher
Sein erster Versuch zurück im Weltcup war eine emotionale Achterbahnfahrt:
- Riesentorlauf in Sölden – Platz 23, gleich Punkte beim Comeback
- Start für die Niederlande, aber mit österreichischem Fanblock im Rücken
- Dann der Schock: schwerer Kreuzbandriss im Training Anfang Dezember
Die Saison war vorbei, noch bevor sie richtig begonnen hatte. Viele fragten sich: Warum tut er sich das mit über 35 überhaupt noch an?
„Ich bin bereit für eine weitere Saison“ – das zweite Comeback
Genau hier beginnt die aktuelle Geschichte. Nach Monaten Reha, Kraftkammer und Physiotherapie meldet sich Marcel Hirscher nun wieder zurück – und diesmal deutlich: Er will im Winter 2025/26 wieder voll im Weltcup angreifen.
Auf Instagram schreibt er sinngemäß: Es geht voran, die Präzision kommt zurück, im Jänner will er wieder Rennen fahren. Dazu kommt ein wichtiger Bonus: Die FIS erlaubt ihm, seine verbliebenen Wildcard-Starts aus der verletzungsbedingten Pause mitzunehmen. Das bedeutet: Hirscher kann wieder mit fixem Startplatz in den Weltcup einsteigen, ohne sich mühsam über FIS-Punkte alles neu erkämpfen zu müssen.
Warum startet Hirscher für die Niederlande?
Diese Frage stellen sich in Österreich viele. Die kurze Antwort: Seine Mutter ist Niederländerin, und Marcel nutzt diese Möglichkeit nun voll aus. Sportlich macht das Sinn: In den Niederlanden ist der Konkurrenzdruck im Nationalteam viel geringer als in Österreich, wo jedes Jahr neue Talente nachdrängen.
Für ihn bedeutet das:
- Mehr Freiheit in der Planung seiner Starts
- Weniger Verbandsdruck
- Ein klarer Fokus auf Olympia 2026 in Mailand/Cortina
Viele Fans in Österreich sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits hätten sie ihn gerne wieder im rot-weiß-roten Rennanzug gesehen. Andererseits: Hauptsache, er fährt überhaupt wieder – und das Echo in den heimischen Medien zeigt, wie groß die Vorfreude ist.
Hirscher und VAN DEER-Red Bull – sein eigenes Ski-Imperium
Während seiner Rennpause ist Marcel nicht etwa auf der Couch gesessen. Er hat ein neues Kapitel im Skisport aufgeschlagen: seine eigene Skimarke namens VAN DEER-Red Bull Sports.
Die Idee dahinter ist typisch Hirscher: maximale Perfektion, null Kompromisse. Auf der offiziellen Seite von VAN DEER-Red Bull Sports wird genau diese Philosophie beschrieben – Ski, die mit derselben Besessenheit entwickelt werden, mit der Hirscher früher an seiner Rennausrüstung gefeilt hat.
Warum sein Comeback auch ein Test für seine Ski ist
Für Marcel geht es beim Comeback nicht nur um Medaillen. Es geht auch darum, seine eigene Marke unter Rennbedingungen weiterzuentwickeln. Was gibt es für einen besseren Härtetest, als wenn der Gründer selbst im Starthaus steht?
Man kann es so sehen: Jeder Lauf ist gleichzeitig
- ein Rennen gegen die Uhr
- ein Testlabor für seine Ski
- eine perfekte Werbung für VAN DEER-Red Bull
Schon jetzt fahren Weltcup-Stars wie Henrik Kristoffersen auf seinen Ski – und haben damit Siege eingefahren. Aber wenn Hirscher selbst auf seinem Material wieder im Weltcup angreift, bekommt das Ganze noch einmal eine ganz andere Wirkung.
Was bedeutet Hirschers Comeback für den Ski-Weltcup?
Egal ob man Fan ist oder nicht: Wenn Marcel Hirscher startet, ändert sich die Stimmung im gesamten Weltcup. Das merkt man auch an den Reaktionen von FIS-Funktionären und anderen Athleten. Viele sprechen offen davon, dass seine Rückkehr den Weltcup „aufwertet“.
Warum ist das so?
- Hirscher ist eine Legende mit Kultstatus – vergleichbar mit einem Hermann Maier oder Franz Klammer für frühere Generationen.
- Er bringt enorme Medienaufmerksamkeit – TV-Quoten, Klicks, Social Media, alles zieht an.
- Junge Fahrer wachsen mit dem Ziel auf, „den Hirscher“ zu schlagen – selbst wenn er jetzt für die Niederlande fährt.
Für uns in Österreich bedeutet das: mehr Emotion, mehr Drama, mehr Geschichten rund um jede Weltcup-Saison. Man sieht es schon jetzt – jede kleine Nachricht zu seinem Training landet groß in den Sportteilen.
Kann Hirscher noch einmal ganz vorne mitfahren?
Die große Frage, die sich alle stellen: Kann ein 36-jähriger Marcel Hirscher nach Kreuzbandriss noch um Siege mitfahren?
Realistisch betrachtet ist der Weg zurück ganz schön steil. Die Konkurrenz ist jünger, topfit, voll im Rennrhythmus. Gleichzeitig darf man eines nicht vergessen:
- Hirscher ist einer der technisch stärksten Fahrer der Geschichte.
- Er kennt seinen Körper und weiß genau, wie er trainieren muss.
- Er hat keinen Druck mehr, irgendwem etwas zu beweisen.
In Interviews klingt er entspannt, aber fokussiert. Er spricht davon, dass es ihm Spaß macht, wieder „professioneller Athlet“ zu sein. Genau diese Mischung – Lockerheit und Ehrgeiz – kann gefährlich sein. Für die Konkurrenz.
Ob er wieder Rennen gewinnt? Niemand weiß es. Aber Hand aufs Herz: Wäre es nicht ein Wahnsinn, ihn beim Nachtslalom in Schladming oder beim Klassiker in Adelboden noch einmal um das Podest fahren zu sehen?
Was dieses Comeback für österreichische Fans so besonders macht
Auch wenn auf der Startliste künftig eine niederländische Flagge neben seinem Namen steht – für viele Österreicher bleibt er „unser Marcel“. In Wahrheit erzählt seine Geschichte etwas, das weit über den Sport hinausgeht.
Sie zeigt:
- Man kann nach ganz oben kommen – und trotzdem noch neue Ziele finden.
- Rückschläge wie Verletzungen müssen nicht das Ende sein.
- Leidenschaft verschwindet nicht einfach, nur weil man offiziell in Pension ist.
Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Leben: Man meint, ein Kapitel sei abgeschlossen – und ein paar Jahre später merkt man, wie sehr einem etwas fehlt. Genau diesen Eindruck macht Marcel Hirscher derzeit. Er wirkt wie jemand, der gemerkt hat: Ohne Rennanzug fehlt ein Stück von ihm.
Worauf wir uns in den nächsten Monaten einstellen können
Die nächsten Monate werden spannend. Aus heutiger Sicht deutet alles darauf hin, dass Hirscher:
- weiter hart an seinem Comeback arbeitet
- seinen Zeitplan mit Fokus auf den Winter 2025/26 verfolgt
- klar das Ziel Olympia 2026 im Hinterkopf hat
Ob er die ganz großen Erfolge noch einmal wiederholt, ist ungewiss. Sicher ist aber: Jede seiner Fahrten wird ein Ereignis sein. Und zwar nicht nur für Skifans in den Niederlanden, sondern vor allem für uns in Österreich.
Fazit: Der Ski-König ist (fast) zurück
„Comeback des Comebacks“ – so könnte man die aktuelle Geschichte rund um Marcel Hirscher nennen. Nach Rücktritt, Rückkehr, Kreuzbandriss und langer Reha steht er jetzt wieder am Beginn einer neuen Saison. Diesmal mit noch mehr Erfahrung, einem eigenen Ski-Imperium im Rücken und einer ganzen Skiwelt, die neugierig zuschaut.
Ob er wieder gewinnt oder „nur“ für besondere Momente sorgt – eines ist klar: Mit Marcel Hirscher im Starterfeld wird der Ski-Weltcup spannender. Und das ist genau das, was wir in einem Land wie Österreich lieben: große Emotionen im Schnee.
Was meinst du? Wirst du beim nächsten Weltcuprennen genauer hinschauen, wenn ein Niederländer mit vertrautem Fahrstil aus dem Starthaus schießt? Die Chancen stehen gut, dass es Marcel Hirscher ist.




































