Europa League 2024/25: So läuft die neue Mega-Saison
Die Europa League ist zurück – und sie ist anders als früher. Neue Ligaphase, mehr Top-Gegner, spannende Abende im ganzen Kontinent. Für Fußballfans in Österreich heißt das: noch mehr Drama, noch mehr Emotionen, noch mehr Flutlicht.
Was ist neu in der Europa League?
Früher gab es Gruppen mit je vier Teams. Jetzt spielt die Europa League 2024/25 erstmals mit einer großen Ligaphase. Statt kleiner Gruppen gibt es eine Gesamttabelle mit 36 Klubs. Jeder Verein spielt gegen mehrere unterschiedliche Gegner – zu Hause und auswärts. Die besten Mannschaften kommen weiter, der Rest muss zittern oder ist raus.
Mehr Details gibt es direkt bei der UEFA.
So funktioniert die neue Ligaphase
- 36 Teams in einer gemeinsamen Tabelle
- Jeder Klub spielt eine festgelegte Anzahl an Spielen gegen verschiedene Gegner
- Top 8 ziehen direkt ins Achtelfinale ein
- Platz 9 bis 24 muss in die Play-offs der K.-o.-Phase
- Die Verlierer dieser Play-offs sind raus – die Sieger stehen im Achtelfinale
Lazio, Athletic Club, Manchester United, Tottenham, Olympiacos, Rangers, Lyon und Eintracht Frankfurt haben sich schon das Ticket fürs Achtelfinale gesichert. Dahinter warten große Namen wie Ajax, Roma oder Galatasaray in den gesetzten Play-off-Rängen auf ihre Gegner.
Die aktuelle Übersicht findest du bei UEFA.com.
Termine, die sich Europa-League-Fans merken müssen
Wer die Europa League live verfolgt, sollte diese Daten im Kopf haben – oder wenigstens im Kalender am Handy:
- Play-offs der K.-o.-Phase: 13. & 20. Februar 2025
- Achtelfinale: 6. & 13. März 2025
- Viertelfinale: 10. & 17. April 2025
- Halbfinale: 1. & 8. Mai 2025
- Finale: 21. Mai 2025
Gerade die Donnerstage im Februar, März und April werden wieder zu Fixterminen vor dem Fernseher oder im Wirtshaus. Viele Familien und Freundesrunden in Österreich richten ihren Abend genau nach diesen Ankickzeiten aus. Kennst du das auch – erst schnell einkaufen, dann Pizza oder Leberkässemmel, und pünktlich zum Anstoß am Sofa?
Österreich und die Europa League: Mehr als nur Zuschauer
Auch wenn die ganz großen Titel in den letzten Jahren meist nach Spanien, England oder Deutschland gegangen sind, spielt die Europa League für österreichische Klubs eine wichtige Rolle. Vereine wie Sturm Graz oder Salzburg sorgen immer wieder für heiße Europacup-Nächte.
Sturm Graz: Emotionen, Gegner, Flutlicht
Der SK Sturm Graz ist in der laufenden Europa-League-Saison wieder mit dabei. In der neuen Ligaphase warten echte Kracher: Spiele gegen Traditionsklubs und hitzige Auswärtsreisen bringen alles, was Fans lieben. Auf dem offiziellen Spielplan der UEFA finden sich Duelle unter anderem mit Gegnern wie Panathinaikos, Crvena Zvezda, Brann oder Feyenoord – Namen, bei denen selbst neutrale Fans kurz schlucken.
Den aktuellen Sturm-Graz-Spielplan gibt es bei UEFA.
Gerade für Sturm-Fans ist die Europa League eine Bühne, auf der man sich zeigen kann. Viele erinnern sich noch an legendäre Partien aus der Vergangenheit – und hoffen auf neue Geschichten. Wer einmal mit dem Zug oder Bus zu einem Europacup-Auswärtsspiel gefahren ist, weiß: Das ist fast wie Schulausflug für Erwachsene. Nur lauter.
Salzburg und Co.: Sprungbrett Europa
FC Salzburg ist in den letzten Jahren eher mit der Champions League verbunden, taucht aber auch immer wieder in der Europa League auf – sei es nach dem Herbst aus der Königsklasse oder direkt über die Qualifikation.
Die Salzburg-Daten zur Europa League findest du bei UEFA.
Für österreichische Vereine ist der Wettbewerb enorm wichtig:
- Mehr TV-Gelder und Prämien
- internationale Erfahrung für junge Spieler
- Aufmerksamkeit für die gesamte Bundesliga
- Stimmung und Einnahmen bei Heimspielen
Viele Spieler nutzen die Europa League als Sprungbrett. Wer hier überzeugt, landet schnell auf dem Zettel großer Klubs aus den Top-Ligen. Aus österreichischer Sicht gab es schon einige Karrieren, die über starke Auftritte im Europacup richtig Fahrt aufgenommen haben.
Warum die Europa League so beliebt ist
Die Champions League ist der Glamour-Wettbewerb. Aber die Europa League ist oft der ehrlichere Bewerb. Die Unterschiede zwischen den Teams sind kleiner, Überraschungen sind häufiger.
Spannung statt Selbstläufer
In der Europa League treffen sehr unterschiedliche Vereine aufeinander: Traditionsklubs aus England oder Italien, aufstrebende Teams aus Belgien oder den Niederlanden, hitzige Mannschaften vom Balkan – und mittendrin Vereine aus Österreich.
Das führt zu:
- enger besetzten Spielen
- unerwarteten Ergebnissen
- vielen Last-Minute-Toren
- echtem Pokal-Feeling – schon ab der Ligaphase
Wer jemals an einem kalten November-Abend in einem fast ausverkauften Stadion gestanden ist, weiß: Die Europa League hat ihren ganz eigenen Zauber. Manchmal ist es gar nicht so wichtig, wie hoch der Marktwert der Spieler ist. Wichtig ist, wer mehr Herz auf den Platz bringt.
Ein Titel mit großer Bedeutung
Der Europa-League-Pokal ist nicht einfach nur „der kleine Bruder“ der Champions League. Der Sieger sichert sich einen Fixplatz in der kommenden Champions-League-Saison. Das macht jeden K.-o.-Abend doppelt wertvoll. Für viele Vereine ist das der direkte Weg in die europäische Elite.
Das spürt man auf dem Platz: hart geführte Zweikämpfe, enge Duelle, Trainer an der Seitenlinie, die jede Aktion mitleben. Europäische Romantik, wie man sie aus alten TV-Zeiten kennt – nur heute mit VAR und aufpolierter Flutlichtanlage.
Europa League schauen in Österreich: So bist du dabei
Wer in Österreich die Europa League live verfolgen will, hat mehrere Möglichkeiten: TV, Streaming, oder klassisch im Public Viewing oder im Stammlokal. Die genauen Rechte und Übertragungen ändern sich immer wieder – ein Blick auf die Seiten der großen TV-Anbieter oder Sport-Portale wie LAOLA1.at oder ORF Sport lohnt sich.
Tipps für den perfekten Europa-League-Abend
- Früh planen: Anstoßzeiten checken, Essen organisieren, Geräte testen
- Freunde einladen: Fußball macht zu mehreren mehr Spaß
- Trikots auspacken: Ob Sturm, Salzburg oder Lieblingsklub aus dem Ausland – Dresscode: Fan-Look
- Sofaregeln klären: Wer hält die Fernbedienung, wer bringt das Bier?
Viele machen aus den Europa-League-Donnerstagen ein kleines Ritual. In manchen WGs wird gelost, wer das Spiel aussuchen darf. In anderen Familien gibt es Fixspeisen – von selbstgemachter Pizza bis zu Schnitzel aus der Pfanne. Am Ende zählt nur eins: 90 Minuten (oder mehr) voller Emotionen.
Statistiken und Rekorde: Die Europa League in Zahlen
Wer tiefer eintauchen will, findet bei der UEFA eine Fülle an Zahlen, Daten und Rekorden. Hohe Siege, Torrekorde, ewige Tabellen – all das zeigt, wie wild dieser Bewerb manchmal sein kann.
Hier listet die UEFA viele Europa-League-Rekorde auf.
Nur ein Beispiel: 6:0-Siege sind in der Europa League keine Seltenheit – das mussten auch österreichische Teams wie Sturm Graz schon schmerzhaft erfahren. Solche Ergebnisse bleiben hängen. Man erzählt sie sich noch Jahre später beim Bier am Stammtisch – meistens beginnt es mit: „Weißt du noch damals in…“
Was bringt die Zukunft der Europa League?
Mit der neuen Ligaphase will die UEFA den Wettbewerb moderner und attraktiver machen. Mehr Topspiele, weniger „tote“ Spiele, klarere Spannungslinien – so die Idee. Ob das aufgeht, wird sich erst nach einigen Jahren zeigen.
Für Fans in Österreich bedeutet das jedenfalls:
- mehr Chancen, internationale Topklubs im eigenen Stadion zu sehen
- mehr TV-Spiele mit österreichischer Beteiligung
- mehr Aufmerksamkeit für die eigene Liga
Und natürlich die Hoffnung, dass bald wieder einmal ein Klub aus der österreichischen Bundesliga ganz weit kommt. Warum nicht ein Halbfinale mit Sturm Graz? Oder ein heroischer Lauf von Salzburg nach einem wilden Europacup-Herbst? In diesem Bewerb ist vieles möglich.
Fazit: Europa League – der Donnerstagskrimi für ganz Europa
Die Europa League ist längst mehr als nur der zweite Wettbewerb hinter der Champions League. Sie ist Bühne für Überraschungen, Geschichten und Emotionen. Gerade in Ländern wie Österreich, in denen der Europacup etwas Besonderes ist, wird jeder Auftritt der heimischen Klubs zum kleinen Volksfest.
Wenn also wieder einmal am Donnerstagabend das Flutlicht angeht, der Kommentator die Hymne anstimmt und im Hintergrund die Fans singen, dann weißt du: Es ist Europa-League-Zeit. Vielleicht sitzt du dann gerade mit Freunden vor dem TV, im Wirtshaus oder sogar im Stadion. Und genau das macht diesen Bewerb so besonders.
Also: Trikot raus, Stimme ölen, Kalender checken – die nächste Europa-League-Nacht kommt bestimmt.




































