Jakob Pokorny – der junge Abwehrchef aus Klagenfurt im Höhenflug
Ganz Österreich spricht plötzlich über einen 17-Jährigen: Jakob Pokorny. Der Innenverteidiger aus Klagenfurt sorgt beim FC Liefering, in der Red-Bull-Salzburg-Akademie und vor allem als Kapitän der österreichischen U17-Nationalmannschaft für Aufsehen.
Wer ist dieser Bursch, der in der Kabine das Wort führt und am Platz vorangeht?
Wer ist Jakob Pokorny überhaupt?
Jakob Vinzenz Pokorny wurde am 23. Februar 2008 in Klagenfurt am Wörthersee geboren. Heute spielt er als Innenverteidiger mit der Rückennummer 13 beim FC Liefering, dem Farmteam von Red Bull Salzburg in der 2. Liga. Nebenbei läuft er für die U17-Nationalmannschaft Österreichs auf – und das als Kapitän.
Schon mit 17 Jahren ist er also dort, wo viele nur träumen: im Profifußball und auf der ganz großen Nachwuchsbühne.
Stationen von Jakob Pokorny
- KAC 1909 in Klagenfurt – hier beginnt alles im Nachwuchs
- Wolfsberger AC – erster Schritt aus der Heimatstadt hinaus
- Jugend FC Liefering und später Akademie Red Bull Salzburg (U15, U16, U18)
- FC Liefering, 2. Liga – Debüt als Profi-Verteidiger
- Österreich U17 – Aufstieg zum Kapitän, Teilnahme an der U17-WM 2025
Mehr zu seiner Laufbahn findest du übrigens etwa bei Wikipedia oder im FC-Salzburg-Wiki.
Vom Klagenfurter Nachwuchs zum U17-WM-Kapitän
Was macht die Geschichte von Jakob Pokorny so spannend? Es ist dieser klassische „Vom-Platz-um-die-Ecke-auf-die-Weltbühne“-Weg, den viele Kids kennen – nur dass er ihn wirklich geht.
Die ersten Schritte beim KAC 1909
Man stellt sich das fast filmreif vor: Ein Nachwuchsspiel am Wochenende, Eltern mit Kaffee am Spielfeldrand, ein dünner Wind über Klagenfurt – und mittendrin ein junger Verteidiger, der schon damals keinen Ball verloren geben will. Beim KAC 1909 lernte Pokorny das Einmaleins des Fußballs: Zweikämpfe, Stellungsspiel, Teamgeist.
Wer selbst einmal im Kärntner Nachwuchs gekickt hat, kennt das: lange Fahrten zu Auswärtsspielen, verregnete Plätze, aber auch dieses Gefühl, dass vielleicht „mehr“ drinnen ist. Genau dieses „mehr“ zeigte Jakob früh genug.
Der Sprung zum WAC und weiter nach Salzburg
Über den Wolfsberger AC ging es 2021/22 Richtung Profistrukturen. Der WAC ist für viele Talente aus dem Süden Österreichs das Tor zur großen Bühne.
Doch Jakob Pokorny blieb nicht lange: Schon 2022 zog es ihn in die Red-Bull-Fußballwelt. Erst in die Jugend von FC Liefering, dann in die AKA Red Bull Salzburg. Dort durchlief er alle Altersklassen – von U15 bis U18.
Wer die Akademie kennt, weiß: Dort geht es hart zur Sache. Viele Talente, hoher Konkurrenzdruck, knallharte Trainingspläne. Wenn du dich da durchsetzt, hast du Qualität. Und genau das tat Pokorny.
Jakob Pokorny bei FC Liefering – Lehrjahre in der 2. Liga
Im Dezember 2024 folgte das, wovon alle Akademiespieler träumen: das Debüt in der 2. Liga für den FC Liefering. Als junger Innenverteidiger in einer Profiliga aufzulaufen, ist alles andere als selbstverständlich.
Warum die 2. Liga perfekt für ihn ist
Die österreichische 2. Liga ist körperlich, eng, oft kampfbetont. Genau das Richtige, um als Verteidiger hart zu werden. Für einen 17-Jährigen wie Pokorny bedeutet das:
- Zweikämpfe gegen gestandene Stürmer statt nur gegen Gleichaltrige
- Drucksituationen vor teilweise vollen Rängen
- Fehler, aus denen man sofort lernt – weil sie bestraft werden
Seine Einsätze, Minuten und Statistiken kannst du etwa auf 2liga.at, bei 365Scores oder Liveplattformen wie Sofascore nachverfolgen.
Die U17-WM: Wenn ein 17-Jähriger die Kabine übernimmt
International machte Jakob Pokorny vor allem mit der U17-WM 2025 auf sich aufmerksam. Österreich qualifizierte sich überraschend für das Turnier und schrieb dort Geschichte, indem die U17-Auswahl erstmals das Finale erreichte.
Die berühmte Kabinenansprache
Vor dem Auftaktspiel gegen Saudi-Arabien sorgte eine Szene für Schlagzeilen: Pokorny hielt eine emotionale Ansprache in der Kabine, die bei Sky Sport Austria groß gezeigt wurde. Kein leises, schüchternes Nachwuchstalent – sondern ein Kapitän, der klare Worte findet.
So wird aus einem „einfachen“ Innenverteidiger plötzlich ein Gesicht dieser U17-Generation. Ein Leader, der nicht nur grätscht und köpft, sondern auch spricht, motiviert und vorangeht.
Österreichs U17 schreibt Geschichte
Mit Pokorny als Abwehrchef und Kapitän schaffte es Österreich bis ins Finale der U17-WM. Für ein Land, das sonst eher für seine Skifahrer bekannt ist, ist das ein Riesenerfolg. Und klar: Solche Erfolge fallen auch internationalen Scouts auf.
Frage an dich: Hättest du vor ein paar Jahren geglaubt, dass Österreich bei einem U17-Turnier um den Weltmeistertitel mitspielt? Genau solche Storys zeigen, wie sehr sich der heimische Nachwuchsfußball entwickelt hat.
Was macht Jakob Pokorny als Spieler so stark?
Reden wir Klartext: Was kann der Bursch eigentlich so gut, dass alle über ihn sprechen?
1. Starke Zweikampfführung
Als Innenverteidiger lebt Pokorny von seinem Timing. Er geht früh in die Duelle, nutzt seinen Körper klug und scheut keine harten Zweikämpfe. In der 2. Liga musst du robust sein – das ist er.
2. Ruhe am Ball
Typisch „Red-Bull-Schule“: Der Aufbau beginnt hinten. Pokorny versucht, nicht einfach nur „wegzudreschen“, sondern flach und kontrolliert aufzubauen. Für moderne Innenverteidiger ist das Pflicht.
3. Führungsqualitäten
Mit 17 schon Kapitän einer Nationalmannschaft – das sagt eigentlich alles. Trainer schwärmen davon, wie laut und präsent er am Platz ist. Er ordnet die Abwehr, weist Mitspieler ein und übernimmt Verantwortung, wenn es brennt.
4. Mentalität: Immer einen Schritt weiter
Wer durch die Red-Bull-Akademie geht, kennt das Motto: Vollgas geben. Genau das scheint bei Pokorny hängen geblieben zu sein. Kaum ist ein Spiel vorbei, geht es weiter: nächstes Match, nächste Aufgabe, nächstes Ziel.
Warum so viele in Österreich jetzt hinsehen
In Österreich wird gerne gejammert: „Wir haben keine Talente“, „Unsere Liga ist zu schwach“ und so weiter. Doch dann tauchen Spieler wie Jakob Pokorny auf – und zeigen das Gegenteil.
- Ein Kärntner Bursch, der sich vom Regionalplatz bis zur Weltbühne durchkämpft
- Ein Innenverteidiger, der Fußball nicht nur zerstört, sondern auch aufbaut
- Ein Kapitän, der in der Kabine die richtigen Worte findet
Solche Geschichten tun dem heimischen Fußball gut. Sie machen Kids Mut, die heute noch auf Ascheplätzen oder kleinen Kunstrasenfeldern trainieren.
Was kommt als Nächstes für Jakob Pokorny?
Die logische Frage: Wohin führt der Weg?
1. Stammspieler bei FC Liefering
Der erste große Schritt ist klar: In der 2. Liga regelmäßig spielen, Fehler machen dürfen und daraus lernen. Je mehr Minuten, desto besser.
2. Sprung zu Red Bull Salzburg
Viele bei Liefering träumen denselben Traum: Einmal im Stadion von Red Bull Salzburg auflaufen, am besten in der Bundesliga oder sogar in der Champions League. Pokorny hat dafür eine gute Ausgangsposition – Talent, Ausbildung, Mentalität.
3. Vielleicht irgendwann: Nationalteam der „Großen“
Noch Zukunftsmusik, klar. Aber: Wer mit 17 eine U17-WM als Kapitän spielt, ist auf dem Radar. Wenn seine Entwicklung so weitergeht, wird sein Name auch beim A-Team öfter fallen.
Was wir aus seiner Geschichte lernen können
Die Karriere von Jakob Pokorny ist auch eine kleine Motivationsstory für alle, die selbst kicken oder Kinder im Nachwuchs haben.
- Heimatverein ist wichtig: Beim KAC 1909 begann alles – kleine Vereine leisten Großes.
- Schritte wagen: Wolfsberg, Salzburg, Liefering – ohne Mut zum Wechsel kein Fortschritt.
- Arbeit schlägt Ausreden: Akademie, Schule, Spiele – das funktioniert nur mit Disziplin.
Vielleicht stehst du selbst gerade auf einem kleinen Platz irgendwo in Österreich und fragst dich: „Ob ich das auch schaffen kann?“ – Jakobs Weg zeigt: Unmöglich ist es nicht.
Fazit: Jakob Pokorny – mehr als nur ein Talent
Jakob Pokorny ist nicht einfach nur „der nächste Innenverteidiger“ aus irgendeiner Akademie. Er ist ein junges Gesicht des österreichischen Fußballs, ein Kapitän mit 17 Jahren, ein Spieler, der zeigt, wohin Fleiß und Mut führen können.
Ob wir ihn in ein paar Jahren in der deutschen Bundesliga, in Salzburgs Champions-League-Elf oder im rot-weiß-roten A-Nationalteam sehen – das wird sich zeigen. Fix ist: Sein Name wird uns in Österreich noch öfter begegnen.
Also: Beim nächsten Liefering-Spiel oder U17-Ländermatch ruhig einmal genauer hinschauen. Denn der Junge mit der Nummer 4 bzw. 13 in der Innenverteidigung, der ständig redet, dirigiert und dazwischenfunkt – das ist Jakob Pokorny, der Abwehrchef von morgen.




































