Stefanie Hertel feiert Comeback und 40 Jahre Bühnenzauber
In der Schlagerwelt gibt es Namen, die einfach jeder kennt. Stefanie Hertel gehört fix dazu – auch in Österreich. 2025 ist für sie ein besonderes Jahr: neues Album, Jubiläum, TV-Auftritte und dazu noch ein starkes Comeback nach einer Stimmband-Entzündung. Zeit, einen genaueren Blick auf die Frau zu werfen, die seit Jahrzehnten im Rampenlicht steht – und trotzdem irgendwie die Nachbarin von nebenan geblieben ist.
Wer ist Stefanie Hertel eigentlich?
Stefanie Hertel wurde am 25. Juli 1979 im sächsischen Oelsnitz geboren. Schon als Kind stand sie mit ihrem Vater Eberhard Hertel auf der Bühne und sang Volksmusik. Mit sechs Jahren der erste TV-Auftritt, mit zwölf der große Durchbruch beim Grand Prix der Volksmusik – und seitdem ist sie aus der Schlager- und Volksmusikszene nicht mehr wegzudenken.
Heute ist sie:
- Schlagersängerin und frühere Volksmusik- und Jodler-Königin
- TV-Moderatorin in Deutschland und immer wieder auch in Österreich zu sehen
- Bandmitglied der Country- und Family-Band „More Than Words“
- Frau und Mutter, verheiratet mit dem österreichischen Musiker Lanny Lanner
Ihr Leben klingt ein bisschen wie ein Schlagertext: viel Herz, ein paar Tränen, große Bühnen – und immer wieder ein Neuanfang.
Neues Album „Noch einmal“ – ein Jubiläum zum Hinhören
2025 meldet sich Stefanie Hertel mit einem neuen Album zurück: „Noch einmal“. Die Platte ist seit 24. Oktober 2025 offiziell draußen und erscheint im Rahmen ihres 40-jährigen TV- und Bühnenjubiläums.
Der Titel ist Programm: „Noch einmal“ – das klingt nach Rückblick, aber auch nach Aufbruch. Als würde sie sagen:
„Es war wunderschön – und ich mach’s einfach noch einmal.“
Auf dem Album gibt es:
- modernen Schlagersound mit viel Energie
- Neuauflagen ihrer Klassiker wie „Und weil’s so schön war noch einmal“ in frischem Gewand
- Lieder, die stark von Dankbarkeit, Lebensfreude und Optimismus geprägt sind
Wer Schlager mag, bekommt hier genau das, was er oder sie sich erwartet: Emotionen, Melodie, eingängige Refrains – Musik, die man im Auto mitsingen kann oder die bei der nächsten Familienfeier im Hintergrund läuft.
Stimmband-Drama und Comeback: Wie es ihr wirklich geht
Im Herbst 2025 mussten Fans kurz den Atem anhalten: Wegen einer akuten Stimmband-Entzündung sagte Stefanie Hertel kurzfristig mehrere Konzerte im Oktober ab. Die Sorgen waren groß – schließlich lebt sie von ihrer Stimme.
Doch inzwischen die Entwarnung: Laut eigenen Aussagen geht es ihr wieder deutlich besser, sie schont sich zwar noch, steht aber schon wieder im Studio und auf der Bühne. Die abgesagten Termine werden 2026 nachgeholt, die große Weihnachts-Tour mit „More Than Words“ im Advent soll wie geplant stattfinden.
Wer schon einmal heiser war und zwei Tage lang kaum sprechen konnte, weiß: So etwas zerrt an den Nerven. Wenn dann auch noch eine Tour, Musiker, Crew und Fans dranhängen, wird aus einer einfachen Entzündung schnell ein echter Albtraum. Dass Stefanie Hertel offen darüber spricht und die Gesundheit an erste Stelle stellt, macht sie nur umso nahbarer.
„More Than Words“ – Musik mit Mann und Tochter
Ein spannendes Kapitel in ihrem Leben ist die Band „More Than Words“. Dahinter steckt nicht nur irgendein Projekt, sondern eine richtige Family-Story: Die Band besteht aus Stefanie, ihrem Mann Lanny Lanner und ihrer Tochter Johanna Mross.
Sie spielen eine Mischung aus Country, Pop und Schlager – oft mit einem Hauch Nashville, aber fest verankert im deutschsprachigen Raum.
Gerade zur Weihnachtszeit gehen sie regelmäßig auf Tour. Man merkt: Hier stehen nicht nur Musiker, sondern eine Familie auf der Bühne. Wer schon einmal mit der eigenen Familie gesungen hat – ob im Auto, bei der Geburtstagsfeier oder am Christbaum – weiß, wie besonders das sein kann.
Starke Präsenz im österreichischen TV
In Österreich ist Stefanie Hertel längst ein Stammgast auf den Bildschirmen. 2025 moderiert sie zum Beispiel gemeinsam mit Marco Ventre das große „Wenn die Musi spielt – Sommer Open Air“ in Bad Kleinkirchheim / St. Oswald. Dort feiert die Sendung ihr 30-jähriges Jubiläum – live in ORF 2 und auf ORF ON.
Außerdem ist sie auch in Talkshows wie „Stöckl“ im ORF zu Gast, wo sie 2025 unter anderem über ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum und das neue Album spricht.
Für das österreichische Publikum ist sie damit nicht nur Sängerin, sondern auch eine vertraute TV-Persönlichkeit – jemand, den man im Wohnzimmer „kennt“.
Ein weiterer großer Moment: Moderation von „Immer wieder sonntags“
Im Sommer 2025 sorgt Stefanie Hertel auch in Deutschland für Schlagzeilen: Sie übernimmt kurzfristig die Moderation der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“, weil ihr Ex-Mann Stefan Mross wegen eines Trauerfalls in der Familie aussetzt. In der Live-Sendung im Europapark Rust spricht sie sehr emotional über seine Situation und zeigt sich von ihrer mitfühlenden Seite.
Das Besondere daran: Trotz Trennung und neuem Leben stehen sich die beiden offenbar menschlich nahe genug, dass sie einspringt, wenn es ernst wird. Das mögen viele Fans – weil es zeigt, dass hinter den Kulissen nicht nur Schlagzeilen, sondern echte Beziehungen stehen.
Warum gerade Österreicher:innen Stefanie Hertel so mögen
Österreich und Volksmusik – das passt seit Jahrzehnten zusammen. Viele hier sind mit „Musikantenstadl“, Volksmusikshows und großen Open-Air-Übertragungen im ORF aufgewachsen. Stefanie Hertel war dabei immer wieder Teil dieser TV-Welt.
Was macht sie für ein österreichisches Publikum so sympathisch?
- Bodenständigkeit: Trotz Erfolg wirkt sie nie abgehoben.
- Familiennähe: Musik mit Mann und Tochter kommt gut an.
- Sprachliche Nähe: Ihr Dialekt und ihre Art zu sprechen sind uns hierzulande vertraut.
- Verlässlichkeit: Seit Jahrzehnten hält sie ihren Fans die Treue – und umgekehrt.
Viele Menschen in Österreich verbinden mit ihr Kindheitserinnerungen: Sonntagnachmittage bei den Großeltern, TV-Abende mit der Familie, Radioschlager bei der Urlaubsfahrt über die Tauern – Stefanie Hertel war oft dabei.
Neue Musik, neue Single: Frischer Wind für den Schlager
Neben dem Album „Noch einmal“ bringt Stefanie Hertel 2025 auch neue Singles heraus, unter anderem „An das Postamt Wolke 7“, die im November 2025 erscheint.
Der Titel verrät schon: Es wird romantisch, ein bisschen verspielt – typisch Schlager eben. Gleichzeitig klingt die Produktion modern, die Arrangements sind zeitgemäß. Der klassische „Heile-Welt-Sound“ bekommt ein Update.
Damit schafft Stefanie etwas, das im Schlager gar nicht so einfach ist: Sie bleibt ihren Wurzeln treu und klingt trotzdem nicht altmodisch.
40 Jahre Bühne – was bleibt nach so langer Zeit?
Vierzig Jahre im Geschäft – das ist eine Hausnummer. Viele Karrieren sind schneller vorbei, als man „Hitparade“ sagen kann. Warum hält sich Stefanie Hertel so lange?
Ein paar Antworten liegen auf der Hand:
- Wandelbarkeit: Vom Volksmusik-Kinderstar zur modernen Schlagersängerin und TV-Moderatorin.
- Authentizität: Sie wirkt so, als würde sie privat nicht ganz anders sein als vor der Kamera.
- Fleiß: Neue Alben, Tourneen, TV, Bandprojekte – Stillstand scheint ihr fremd zu sein.
- Publikumsnähe: Sie spricht offen über Gesundheit, Familie und Gefühle.
Vielleicht kennst du das Gefühl: Manche Künstler:innen begleiten einen durchs Leben. Man ist als Kind Fan, vergisst sie ein paar Jahre – und plötzlich tauchen sie wieder im Fernsehen auf, mit graziöser Selbstverständlichkeit. Genau in diese Kategorie fällt Stefanie Hertel.
Wie du ihre Musik in Österreich am besten hörst
Wenn du jetzt Lust auf ihre Songs bekommen hast, hast du mehrere Möglichkeiten:
- über Streaming-Dienste wie Apple Music oder Spotify – dort findest du das Album „Noch einmal“ sowie ältere Alben
- klassisch auf CD bei Online-Händlern oder im gut sortierten Elektro- und Musikhandel
- im TV bei Shows wie „Wenn die Musi spielt“ oder anderen Schlagersendungen
- live bei Konzerten in Deutschland und – immer wieder – auch in Österreich
Gerade für Fans in Österreich lohnt es sich, die Termine der Open-Airs und Weihnachts-Touren im Auge zu behalten. Viele Veranstaltungen werden auch im ORF übertragen.
Fazit: Stefanie Hertel – mehr als nur Volksmusik
Ob als Schlagersängerin, TV-Moderatorin oder Familienmusikerin mit „More Than Words“ – Stefanie Hertel zeigt 2025 eindrucksvoll, dass ihre Karriere noch lange nicht am Ende ist. Im Gegenteil: Mit neuen Songs, einem Jubiläumsalbum und starken Auftritten in ORF und ARD wirkt sie frischer denn je.
Für viele Menschen in Österreich ist sie ein Stück musikalische Heimat – jemand, der seit Jahrzehnten im Wohnzimmer zu Gast ist, ohne sich aufzudrängen. Und genau das macht ihren Zauber aus.
Vielleicht ist jetzt der perfekte Moment, wieder einmal reinzuhören. Wer weiß – vielleicht landest du am Ende selbst auf „Wolke 7“.




































