Thomas Gottschalk schockt bei Romy-Gala mit wirrer Dankesrede
Es hätte sein großer Ehren-Abend werden sollen. Stattdessen spricht heute ganz Österreich über eine wirre Rede von Thomas Gottschalk bei der Romy-Verleihung 2025 in Kitzbühel. Der TV-Gigant bekam die neue Diamant-Romy für sein Lebenswerk – und sorgte mit seinem Auftritt für Staunen, Gelächter und auch Sorgen.
Diamant-Romy für ein TV-Leben – doch dann kippt die Stimmung
Der 75-jährige Thomas Gottschalk wurde am Abend der Romy-Gala in Kitzbühel mit einer ganz besonderen Auszeichnung geehrt: der Diamant-Romy, einem einzigartigen Sonderpreis für seine jahrzehntelange Karriere im deutschsprachigen Fernsehen. Schon 2014 hatte er eine Platin-Romy für sein Lebenswerk bekommen – doch offenbar war das dem „Wetten, dass..?“-Star nicht genug.
Der österreichische Medienpreis KURIER ROMY ist vielen als „Film- und Fernseh-Oscar der Alpenrepublik“ bekannt. Stars aus TV, Film und Streaming pilgern jedes Jahr zur Gala. 2025 fand die Show erstmals in Kitzbühel statt – mit rotem Teppich, Glamour und allem, was dazugehört.
Doch ausgerechnet jener Mann, der Millionen vor den Fernseher lockte, sorgte an diesem Abend für große Fragezeichen.
„29, 28, 27…“ – Gottschalks Countdown verwirrt das Publikum
Als Thomas Gottschalk auf die Bühne kam, fiel ihm offenbar ein Countdown-Timer im Bühnenboden auf. Anstatt seine Dankesrede zu beginnen, startete er plötzlich zu zählen:
„29, 28, 27, 26, 25. Hier läuft die Zeit runter, aber wo bleibt die Romy?“
Im Saal wurde gelacht – aber eher verlegen. Viele Zuschauer wussten nicht: Ist das noch Schmäh oder schon ein Problem? Erst, als Schauspieler Hans Sigl („Der Bergdoktor“) eingriff und beruhigend meinte: „Entspann dich, Tommy“, ging die Preisübergabe richtig weiter.
„Der hat eine Gürtelrose“ – Scherze über die Trophäe
Als schließlich der neue Preis präsentiert wurde – eine Romy-Statue mit einem mit Diamanten besetzten Gürtel – setzte Gottschalk noch einen drauf. Statt großer Gefühle folgte ein Spruch, der vielen im Saal im Hals stecken blieb.
Er blickte auf die Statue und witzelte: „Der hat eine Gürtelrose.“
Ein Witz über eine Krankheit, während der ORF live überträgt und der KURIER-Chef neben ihm steht – das kam nicht bei allen gut an. Einige lachten unsicher, andere schauten irritiert drein. Selbst der Vertreter der Tageszeitung wirkte laut Berichten merklich verlegen.
Fans rätseln: Betrunken oder Demenz?
Schon nach der Bambi-Verleihung 2025, wo Gottschalk mit verwirrten Ankündigungen und einem Spruch über Superstar Cher für Buhrufe gesorgt hatte, war die Stimmung in den sozialen Medien gekippt. Nun kam mit der Romy-Rede im ORF der nächste Auftritt, der Fragen aufwirft.
In den Kommentarspalten ist von allem die Rede: „War er betrunken?“, „Hat er Demenz?“, „Warum lässt ihn keiner in Ruhe aufhören?“. Viele langjährige Fans machen sich Sorgen. Der Mann, der früher souverän jede Live-Show im Griff hatte, wirkt plötzlich fahrig, springt in seinen Gedanken hin und her, verliert den Faden.
In einer Szene soll er sich sogar halb an seinen Regisseur-Freund gewandt haben und meinte sinngemäß, aus der „Romy für Tommy“ könnte man eine Serie machen – und verhedderte sich dabei so sehr, dass man kaum folgen konnte. Für Boulevard-Leser spannender Stoff, für eingefleischte Gottschalk-Fans ein Stich ins Herz.
Warum dieser Auftritt die Österreicher so bewegt
Gerade in Österreich hat Thomas Gottschalk seit Jahrzehnten einen besonderen Stand. Schon früher sagte er einmal, er fühle sich beim österreichischen Humor besonders wohl und sehe sich fast ein bisschen als „österreichischen Botschafter“ in der deutschen Fernsehunterhaltung. Seine Quoten in Österreich waren lange Zeit sogar höher als in Deutschland.
Viele in Kitzbühel und vor den Fernsehschirmen erinnerten sich an:
- legendäre „Wetten, dass..?“-Abende mit skurrilen Wetten
- Hollywood-Stars, die bei Gottschalk locker plauderten
- bunte Sakkos und freche Sprüche – aber immer mit Charme
Und genau deshalb trifft dieser Abend so einen Nerv: Man spürt, dass eine Ära endgültig zu Ende geht.
Lebenswerk geehrt – aber zu welchem Preis?
Offiziell ging es bei der Romy-Gala 2025 darum, Gottschalks Beitrag zur Samstagabend-Unterhaltung zu würdigen. Jahrzehntelang hat er das TV-Programm geprägt, Generationen vor den Bildschirm geholt und Show-Geschichte geschrieben. Dafür gibt es nun die Diamant-Romy – mehr geht eigentlich nicht.
Doch die Bilder, die hängen bleiben, sind nicht nur Glamour und Applaus, sondern vor allem:
- ein Moderator, der mit dem eigenen Countdown kämpft
- ein Scherz über „Gürtelrose“ auf dem glitzernden Preis
- ein Publikum, das sich fragt, ob es gerade lachen oder weinen soll
In Interviews betont Gottschalk immer wieder, dass es ihm „so gut geht, wie es einem 75-Jährigen gehen kann“ und dass er mit seiner Abschiedsshow im Dezember den Samstagabend hinter sich lassen will.
Show-Gigant im Abschied: Ist das der richtige letzte Eindruck?
Schon jetzt steht fest: Sein endgültiger TV-Abschied steht kurz bevor. Gemeinsam mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch soll noch einmal groß Samstagabend-Fernsehen gefeiert werden. Der Druck ist damit aber enorm gestiegen.
Viele fragen sich: Kann Gottschalk noch einmal an die alten Zeiten anknüpfen? Oder reiht sich der Abschieds-Abend nur in eine Serie von Auftritten ein, über die hinterher mehr gelästert als geschwärmt wird?
Gerade in Österreich, wo die Romy seit Jahren als Bühne für Glanz und Gänsehaut-Momente gilt, ist dieser Auftritt ein Gesprächsthema – in Cafés, in Öffis, am Arbeitsplatz. Man hört Sätze wie:
- „Er hätte früher aufhören sollen.“
- „Lasst den Mann doch in Frieden abtreten.“
- „So kennen wir unseren Tommy nicht.“
Zwischen Kultfigur und Skandal-Onkel – ein schmaler Grat
Wer jahrelang als frecher Onkel des Samstagabends durchgeht, lebt von einem schmalen Grat. Freche Sprüche, spontane Jokes, ein bisschen Chaos – das gehört zur Rolle. Doch was früher als cool galt, wirkt heute schnell angeschlagen oder unpassend.
Gerade die Kombination aus:
- Bambi-Eklat mit Sprüchen über Cher
- der nun wirren Romy-Rede
- Spekulationen über seinen Gesundheitszustand
macht aus der TV-Legende zunehmend eine Reizfigur. Medien berichten über „Skandal“, „Wirr-Auftritt“ und „Rätselraten um Gottschalk“. Gleichzeitig versuchen manche Boulevardblätter auch, ihn zu verteidigen – als Mann, der einfach noch immer sein Ding durchzieht, egal, was andere sagen.
Was bleibt von der Romy-Nacht in Kitzbühel?
Natürlich war bei der Romy-Verleihung 2025 nicht nur Gottschalk Thema. Es gab strahlende Gewinner, glamouröse Roben und emotionale Dankesreden. Österreichische Film- und TV-Stars feierten, Selfies wurden gemacht, und in den sozialen Netzwerken regnete es Herzchen und Likes für die Outfits.
Doch am Ende bleibt ein Bild besonders stark hängen: Thomas Gottschalk mit seiner Diamant-Romy in der Hand, ein bisschen verloren im Scheinwerferlicht, suchend nach der perfekten Pointe – und stattdessen mitten in der Diskussion um seinen Zustand.
Vielleicht ist genau das der Moment, an dem man merkt, wie sehr sich Fernsehen verändert hat. Früher wartete halb Europa darauf, was „Tommy“ am Samstag sagen wird. Heute wird jedes Wort innerhalb von Sekunden auf Social Media zerpflückt.
Und jetzt? Wie es für Gottschalk und die Romy weitergeht
Für die KURIER ROMY war die Diamant-Auszeichnung ein Versuch, einem der größten TV-Unterhalter im deutschsprachigen Raum noch ein letztes Mal ganz groß Danke zu sagen. Ob dieser Plan aufgegangen ist, darüber wird man in Österreich wohl noch länger streiten.
Klar ist jedenfalls:
- Die Romy-Verleihung bleibt ein Fixpunkt im österreichischen TV-Kalender.
- Kitzbühel hat als neuer Schauplatz bewiesen, dass Glamour auch fern von Wien funktioniert.
- Und Thomas Gottschalk bleibt – im Guten wie im Schlechten – ein Garant für Schlagzeilen.
Ob man ihn nun als lebende Legende, peinlichen Onkel oder einfach als Mensch, der nicht perfekt altert, sieht: Seine Romy-Nacht in Kitzbühel wird in die Geschichtsbücher des österreichischen Fernsehens eingehen.
Wer mehr zur Gala, allen Gewinnern und den schönsten Bildern vom roten Teppich lesen möchte, findet umfassende Berichte direkt beim Veranstalter und den großen heimischen Medien, etwa beim KURIER oder bei Heute.
Fazit: Ein Abend zwischen Glanz, Gänsehaut und großer Sorge
Die Romy-Verleihung 2025 wollte eigentlich nur feiern. Doch mit Thomas Gottschalks Auftritt wurde sie zum Symbol dafür, wie schmal der Grat zwischen Show und Fremdschämen sein kann. Für Österreich bleibt ein Abend, über den man noch lange reden wird – am Stammtisch, im Büro und natürlich online.
Und vielleicht ist das, ganz boulevardesk betrachtet, immer noch das, was eine gute TV-Show ausmacht: Alle reden darüber.




































