Thomas Gottschalk sorgt bei Romy-Gala in Kitzbühel für Wirbel
Was für ein Abend in Kitzbühel! Bei der KURIER ROMY Gala 2025 auf Schloss Kaps stand einer ganz besonders im Mittelpunkt: Thomas Gottschalk. Die deutsche TV-Legende bekam eine ganz neue Auszeichnung – die Diamant-Romy – und lieferte zugleich den Gesprächsstoff des Abends.
Romy-Gala zieht nach Kitzbühel – Glanz statt Hofburg
Heuer war alles ein bisschen anders: Statt wie gewohnt in der Wiener Hofburg ging die Romy-Gala zum 35. Jubiläum erstmals in Kitzbühel über die Bühne. In der extra aufgebauten KURIER ROMY Hall auf Schloss Kaps feierten rund 800 Gäste die Stars aus Österreich und Deutschland. Über den roten Teppich flanierten Namen, die in Österreich jede und jeder kennt:
- Veronica Ferres
- Anke Engelke
- Thomas Gottschalk
- Michael „Bully“ Herbig
- Stefan Raab
- Christa Kummer
- und viele heimische Publikumslieblinge
Schon vor der Gala war klar: Thomas Gottschalk wird in dieser Romy-Nacht eine besondere Rolle spielen.
Von Kristall zu Diamant – die Verwirrung um Gottschalks Romy
Spannung gab es bereits im Vorfeld: Zuerst war angekündigt, Gottschalk würde die Swarovski KristallROMY bekommen – ein eigens geschaffener Ehrenpreis. Kurz vor der Gala folgte dann das Upgrade: Aus Kristall wurde Diamant-ROMY. Der KURIER stellte klar, dass Gottschalk nun die erste Diamant-Romy überhaupt erhält und damit noch einmal eine Stufe über den bisherigen Ehrenpreisen steht.
Für Boulevard-Schlagzeilen war damit natürlich gesorgt: Wer bekommt welchen Preis, warum das Upgrade, was macht Swarovski, was macht der Juwelier? Doch Gottschalk selbst reagierte entspannt. Bei der Gala meinte er locker: „Kristalle oder Diamanten – ich mag beides gern.“
Der große Moment: Diamant-Romy für eine TV-Legende
Als Gottschalk dann am Abend auf die Bühne kam, war es ein Stück TV-Geschichte in Echtzeit. Der 75-Jährige, seit Jahrzehnten bekannt aus „Wetten, dass..?“ und unzähligen Shows, wurde für sein Lebenswerk und seinen Beitrag zur Samstagabend-Unterhaltung geehrt. Schon 2014 hatte er eine Platin-Romy für das Lebenswerk bekommen – doch anscheinend war das noch nicht genug.
Die neue Diamant-Romy ist eine goldene Figur mit einem diamantbesetzten Gürtel. Und genau darüber machte Gottschalk seinen typischen Scherz: Er kommentierte die Statue mit den Worten:
„Der hat ’ne Gürtelrose, eine Gürtelrose.“
Humor kann er also immer noch – das steht fest.
„Aber wo bleibt die Romy?“ – Gottschalks seltsame Rede
Doch dann passierte das, worüber am Tag danach ganz Österreich spricht. Thomas Gottschalks Dankesrede wirkte streckenweise auffallend konfus. Vor allem im Live-TV war zu sehen, wie er mit der eingeblendeten Redezeit kämpfte, die am Bildschirm heruntergezählt wurde.
Statt sich wie gewohnt locker durch seine Worte zu plaudern, begann Gottschalk laut mitzuzählen:
„30, ich hab noch 29 Sekunden, 28, 27, 26, 25 – hier läuft die Zeit runter, man sieht, wie viel Zeit man noch hat, aber wo bleibt die Romy?“
Viele Zuseherinnen und Zuseher fühlten sich dabei sofort an seinen umstrittenen Auftritt bei der Bambi-Gala erinnert, über den erst vor zwei Wochen heftig diskutiert worden war. Auch bei der Romy-Gala wirkte er zeitweise nervös, seine Stimme zitterte, er suchte nach Worten. Schauspieler Hans Sigl, bekannt als der „Bergdoktor“, sprang ein und half, die Situation zu entspannen.
Zwischen Kultstatus und Sorgen: Wie geht es Thomas Gottschalk?
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Thomas Gottschalk ist Kult. In Österreich wie in Deutschland sind viele mit ihm aufgewachsen. Für viele Familien gehörte er fix zum Samstagabend, wie die Jause oder das Schnitzel am Sonntag.
Dass er jetzt bei großen Galas etwas unsicher wirkt, wirft Fragen auf. Ist es einfach das Alter? Der Druck des Live-Fernsehens? Oder sind die Erwartungen an eine Legende wie ihn schlicht nicht mehr erfüllbar?
Wer schon einmal selbst bei einer großen Feier eine Rede halten musste, weiß: Wenn man sich plötzlich beobachtet fühlt, kann einem schnell alles entgleiten. Die Worte fehlen, der Kopf wird leer, man hört nur mehr die eigene Stimme. Genau so wirkte Gottschalk an diesem Abend.
Und doch: Er stand da, nahm die Diamant-Romy entgegen, riss ein paar Witze und hielt den Moment aus. Das machen nicht viele – schon gar nicht im grellen Licht einer Live-Show.
Romy-Gala 2025: Nicht nur Gottschalk im Rampenlicht
So sehr Gottschalk an diesem Abend die Schlagzeilen dominiert – die Romy-Gala in Kitzbühel hatte weit mehr zu bieten. Auch andere Stars wurden geehrt, und es gab gleich mehrere Premieren:
- Veronica Ferres und Anke Engelke erhielten beide eine Romy – erstmals in der Geschichte mit gleicher Stimmenzahl.
- Moderatorin Christa Kummer bekam die Kristall-Romy, die ursprünglich mit Gottschalk in Verbindung gebracht worden war.
- Stefan Raab und Michael „Bully“ Herbig wurden mit Sonderpreisen geehrt.
Besonders für Österreich ist die Verlegung der Gala nach Kitzbühel ein starkes Signal: Fernsehen, Film und Promi-Glanz treffen sich nun nicht nur in Wien, sondern mitten im alpinen Jetset-Ort. Für den Tourismus ist das ein Geschenk, für die TV-Branche ein neues Kapitel.
Was bedeutet die Diamant-Romy für die österreichische TV-Landschaft?
Die Romy, ins Leben gerufen vom KURIER, ist seit 1990 einer der wichtigsten TV- und Filmpreise in Österreich. Mit der neuen Diamant-Romy wird nun eine weitere Ebene eingezogen – quasi die „Königsklasse“ unter den Ehrenpreisen.
Warum ist das wichtig? Weil so internationale und deutschsprachige Stars noch enger an Österreich gebunden werden. Wenn ein Publikumsliebling wie Thomas Gottschalk in Kitzbühel eine Diamant-Romy bekommt, strahlt das auf das ganze Event ab. Es zeigt: Diese Gala spielt im obersten Regal.
Für österreichische Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das: Mehr Glamour, mehr Stars, mehr Aufmerksamkeit für die heimische TV- und Filmszene. Und natürlich auch mehr Gesprächsstoff – vom Wirtshaus bis zur Kantine.
Persönliche Note: Warum uns Gottschalk immer noch berührt
Hand aufs Herz: Wer hat nicht irgendwann mit der Familie auf der Couch gesessen und „Wetten, dass..?“ geschaut? Für viele in Österreich war das die Sendung, bei der man länger aufbleiben durfte. Thomas Gottschalk war der Onkel im Fernsehen, der immer einen Spruch auf Lager hatte.
Vielleicht trifft uns deshalb jede Unsicherheit von ihm so direkt. Man hat das Gefühl: „Der darf doch nicht wanken, das ist doch Gottschalk!“ Aber genau hier wird es spannend. Vielleicht macht ihn gerade diese Verletzlichkeit heute ein Stück menschlicher.
Auch Stars werden älter. Auch Legenden sind manchmal nervös. Und auch jemand, der eine Diamant-Romy in Händen hält, kann kurz die Orientierung verlieren. Das kennen wir aus unserem eigenen Leben – nur stehen wir dabei nicht vor einem Millionenpublikum.
Romy-Gala, Gottschalk und wir: Was bleibt hängen?
Wenn wir auf diese Romy-Gala in Kitzbühel zurückblicken, bleiben mehrere Bilder im Kopf:
- Das Funkeln der Diamant-Romy in Gottschalks Händen.
- Sein Spruch über die „Gürtelrose“ der Statue.
- Die zitternde Stimme und das laute Mitzählen der Sekunden.
- Hans Sigl, der als „Bergdoktor“ plötzlich zum Seelen-Arzt für einen Kollegen wird.
Und vielleicht auch eine Frage: Wie gehen wir mit unseren TV-Legenden um, wenn sie älter werden? Erwarten wir, dass sie ewig so funktionieren wie früher? Oder können wir akzeptieren, dass auch sie ihre unsicheren Momente haben?
Die Romy-Gala 2025 hat uns nicht nur eine glänzende neue Diamant-Romy gebracht, sondern auch einen sehr menschlichen Thomas Gottschalk. Zwischen Glamour, rotem Teppich und Blitzlicht haben wir gesehen, dass selbst der größte Showmaster manchmal strauchelt – und trotzdem Standing Ovations bekommt.
Fazit: Eine Romy-Nacht, über die Österreich noch lange spricht
Für Österreichs Fernsehfans war diese Romy-Gala in Kitzbühel ein Ereignis, das alles hatte: Glanz, Emotion, Premieren – und einen Moment, der in die TV-Geschichte eingehen wird. Thomas Gottschalk hat mit seiner Diamant-Romy ein neues Kapitel aufgeschlagen und gleichzeitig gezeigt, wie dünn die Linie zwischen Show und echter Unsicherheit sein kann.
Eines ist sicher: Über „Thomas Gottschalk Romy Gala“ wird noch lange gesprochen werden – in den Schlagzeilen, in den sozialen Medien und am Frühstückstisch quer durch ganz Österreich.
Und Sie? Wie haben Sie seinen Auftritt erlebt – als peinlich, berührend oder einfach menschlich? Vielleicht ein bisschen von allem.





































