DFB-Pokal: RB Leipzig stürmt ins Viertelfinale – Drama gegen Magdeburg
RB Leipzig und der DFB-Pokal – das bleibt eine echte Liebesgeschichte. Zwei Titel, ein verlorenes Halbfinale zuletzt, und jetzt wieder der Sprung ins Viertelfinale. Beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg zeigte Leipzig einmal mehr, warum die Sachsen im Pokal inzwischen zu den absoluten Topfavoriten zählen.
RB Leipzig und der DFB-Pokal: Vom Newcomer zum Titeljäger
Noch vor ein paar Jahren war RB Leipzig im DFB-Pokal eher der aufregende Neuling. Heute spricht jeder von einem DFB-Pokal-Schreck für die Konkurrenz. Die Fakten sind beeindruckend:
- 2022 holt Leipzig in Berlin den ersten DFB-Pokal der Vereinsgeschichte.
- 2023 verteidigen die Sachsen den Titel – zwei Pokalsiege in Folge.
- 2024 ist erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger VfB Stuttgart Schluss.
Gerade für Fans in Österreich, die die Bundesliga und den DFB-Pokal gerne am Fernseher oder via Stream verfolgen, ist Leipzig damit zu einer Art Fixpunkt geworden. Viele ÖFB-Legionäre kennen die Atmosphäre in deutschen Stadien – und genau dieser Pokal-Zauber ist es, der RB Leipzig immer wieder antreibt.
3:1 gegen Magdeburg: Leipzig dreht ein wildes Pokalspiel
Im Achtelfinale der Saison 2025/26 trifft RB Leipzig zu Hause in der Red Bull Arena auf den 1. FC Magdeburg. Auf dem Papier eine klare Sache. In der Praxis? Zuerst einmal Zittern.
Früher Schock, dann Leipziger Antwort
Magdeburg startet mutig, holt früh einen Elfmeter heraus und geht in Führung. Im Stadion wird es stiller, als den Leipzig-Fans lieb ist. Doch genau solche Momente sind typisch für den DFB-Pokal: ein Fehler, ein Standard, und auf einmal liegt der Favorit hinten.
Leipzig bleibt aber ruhig, dreht nach und nach auf – und einer rückt besonders in den Vordergrund: Christoph Baumgartner. Der Österreicher, vielen heimischen Fans aus der Nationalmannschaft bestens bekannt, nimmt das Spiel in die Hand und trifft gleich zweimal. Mit seinem Doppelpack kippt das Spiel endgültig auf Leipziger Seite. Ein weiteres Tor macht den Deckel drauf – am Ende steht ein 3:1 und der Einzug ins Viertelfinale.
So ein Spiel kennt wohl jeder Fan: Du sitzt vor dem Fernseher, schimpfst nach dem 0:1, überlegst schon düster an ein Pokal-Aus – und plötzlich explodiert die Partie. Genau deswegen lieben wir diesen Bewerb.
Österreich-Bezug: Baumgartner als Pokalheld
Für Fans in Österreich ist dieses Achtelfinale auch deshalb speziell, weil mit Christoph Baumgartner ein ÖFB-Star die Hauptrolle spielt. Er zeigt, dass er nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch im Verein große Spiele entscheiden kann.
Viele heimische Fans kennen das Gefühl: Du verfolgst „deine“ Österreicher im Ausland – und wenn einer wie Baumgartner im DFB-Pokal glänzt, fühlt sich das fast ein bisschen an, als hättest du selbst mitgespielt.
Leipzigs besondere Beziehung zum DFB-Pokal
Warum ist RB Leipzig gerade im DFB-Pokal so stark? Es gibt ein paar einfache Gründe, die selbst Gelegenheitsschauer schnell erkennen:
- K.O.-Modus liegt Leipzig: In nur einem Spiel zählt alles. Das passt zu der intensiven, oft offensiven Spielweise der Sachsen.
- Breiter Kader: Selbst wenn rotiert wird, steht meistens noch eine Top-Elf am Platz.
- Erfahrung aus Finals: Wer schon in Berlin Pokale geholt hat, weiß, wie man durch enge Spiele kommt.
Gerade seit den Titeln 2022 und 2023 hat man das Gefühl: Sobald „DFB-Pokal“ im Kalender steht, schaltet Leipzig innerlich einen Gang hoch.
Der Weg ins Viertelfinale: Zahlen, Termine, TV
Der DFB-Pokal 2025/26 ist klar durchgetaktet. Für Leipziger Fans – und für alle, die von Österreich aus mitfiebern – lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Eckdaten:
- Achtelfinale: Anfang Dezember 2025 – Leipzig gewinnt 3:1 gegen Magdeburg.
- Viertelfinale: angesetzt für Anfang Februar 2026.
- Halbfinale: Ende April 2026.
- Finale in Berlin: 23. Mai 2026.
Übertragen werden alle Spiele wie gewohnt beim Pay-TV-Anbieter Sky, einzelne Topspiele sowie das Finale zusätzlich im Free-TV bei ARD oder ZDF. Für Fans in Österreich ist vor allem die Verfügbarkeit via Satellit oder Streaming interessant – viele Anbieter bieten Kombipakete mit Bundesliga und DFB-Pokal an.
Infos und Spielpläne findest du zum Beispiel im offiziellen DFB-Datencenter oder auf der Clubseite von RB Leipzig.
Leipzigs Pokal-Historie: Vom Frust zur Euphorie
Um zu verstehen, warum der aktuelle Lauf im DFB-Pokal so besonders ist, lohnt ein kurzer Blick zurück. Leipzig stand lange in dem Ruf, in großen Spielen zu wackeln. Finals gingen verloren, Chancen wurden liegen gelassen.
Dann kam das Jahr 2022: Endspiel in Berlin gegen Freiburg. Nach einem dramatischen Match und Elfmeterschießen holt sich RB Leipzig den ersten großen Titel der Klubgeschichte. 2023 folgt gegen Eintracht Frankfurt gleich der nächste Pokalsieg. Und 2024? Da reicht es „nur“ bis ins Halbfinale – aber selbst dieses Aus stärkt den Ruf Leipzigs als Dauergast in den späten Pokalrunden.
Wenn du seit Jahren den DFB-Pokal verfolgst, spürst du den Unterschied: Früher war Leipzig ein spannendes Projekt. Heute ist der Klub ein echter Titelkandidat.
Emotionen im Stadion: Wenn der Fußball plötzlich still wird
Beim Heimspiel im DFB-Pokal gegen Magdeburg gab es allerdings nicht nur sportliche Schlagzeilen. Bereits vor Spielbeginn kam es zu einem medizinischen Notfall im Stadion, ein Fan musste reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Aus Respekt beschlossen die RB-Anhänger, während des Spiels weitgehend auf organisierten Support zu verzichten.
Solche Momente kennt jeder, der regelmäßig im Stadion ist – auch bei uns in Österreich: Innerhalb von Sekunden wird aus Fußball-Ekstase absolute Stille. Auf der Tribüne hält man den Atem an, denkt an die Familie des Betroffenen, an die eigene Verwundbarkeit. In diesen Augenblicken wird klar: So wichtig ein DFB-Pokal-Spiel auch ist, am Ende geht es um mehr als Fußball.
Der Sieg, die Tore, die Taktik – alles rückt für eine Weile in den Hintergrund. Zurück bleibt die Hoffnung, dass der betroffene Fan wieder gesund wird.
Was bedeutet das für die nächsten Pokalrunden?
Sportlich ist die Lage klar: RB Leipzig steht im Viertelfinale und gilt – auch aus österreichischer Perspektive – als einer der heißesten Anwärter auf den Titel. Mit der Erfahrung aus früheren Finals, mit einem starken Kader und mit Spielern wie Baumgartner, die in K.O.-Spielen aufblühen, gehört Leipzig automatisch zum engeren Favoritenkreis.
Gleichzeitig ist der DFB-Pokal unberechenbar. Eine rote Karte, ein Elfmeter, ein Ausrutscher auf tiefem Rasen – und die Geschichte sieht plötzlich anders aus. Genau das macht den Reiz aus, gerade für neutrale Fans.
Fragen, die sich jetzt stellen
- Trifft Leipzig im Viertelfinale auf einen weiteren Bundesligisten – oder wartet ein „Pokalschreck“ aus einer unteren Liga?
- Kann der Klub zum dritten Mal nach Berlin durchmarschieren?
- Wie weit trägt der aktuelle Formhoch der Offensivspieler, allen voran Baumgartner?
Wenn du den DFB-Pokal in der Vergangenheit vielleicht nur nebenbei verfolgt hast: Spätestens ab dem Viertelfinale lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Leipzig spielt selten langweilig, und im Pokal geht es oft ums Ganze.
DFB-Pokal aus österreichischer Sicht: Warum sich Zuschauen lohnt
Für Fußballfans in Österreich ist der DFB-Pokal mit RB Leipzig aus mehreren Gründen spannend:
- Viele Spiele finden in Primetime statt – ideal für einen Abend auf der Couch.
- Der Bewerb ist knackig: wenige Runden, viel Drama.
- Immer wieder spielen ÖFB-Kicker entscheidende Rollen.
Vielleicht kennst du das: Unter der Woche nach der Arbeit, du schaltest den Fernseher ein, siehst „DFB-Pokal – RB Leipzig live“ im Programm und bleibst hängen. Erst willst du nur „kurz reinschauen“, und plötzlich sitzt du bis zur letzten Minute vor dem Bildschirm, weil das Spiel völlig eskaliert.
Fazit: RB Leipzig bleibt der Pokal-Magnet
Ob du Fan von RB Leipzig bist oder nicht – eines lässt sich kaum bestreiten: Wenn es um den DFB-Pokal geht, liefern die Sachsen regelmäßig Geschichten, über die man am nächsten Tag reden möchte.
Das 3:1 gegen Magdeburg ist dafür ein weiteres Kapitel: Früher Rückstand, Doppelpack von Baumgartner, eine emotionale Stimmung im Stadion – und am Ende wieder einmal die Erkenntnis: Leipzig und der DFB-Pokal, das passt einfach zusammen.
Die nächsten Runden versprechen noch mehr Spannung. Vielleicht sitzt du ja beim Viertelfinale wieder vor dem Bildschirm, Chips in der Hand, und denkst dir: „Nur dieses eine Spiel noch“…
Eines ist klar: Der Weg nach Berlin ist noch lang – aber RB Leipzig ist voll dabei.




































