Sven Martinek – Der Kultstar hinter „Der Clown“ und Papa von Esther Sedlaczek
Wenn in Österreich über deutsche TV-Stars gesprochen wird, fällt ein Name immer wieder: Sven Martinek. Viele kennen ihn als maskierten Gerechtigkeitskämpfer aus der Actionserie „Der Clown“, andere als Ermittler aus zahlreichen Krimi-Formaten. Und dann ist da noch seine berühmte Tochter, die Sport-Moderatorin Esther Sedlaczek. Zeit, sich diesen spannenden Mann etwas genauer anzusehen.
Wer ist Sven Martinek überhaupt?
Sven Martinek wurde am 18. Februar 1964 in Magdeburg geboren. Heute ist er einer der bekanntesten deutschen TV-Schauspieler – und auch in Österreich durch diverse Serien aus ARD, ZDF & Co. bestens präsent. Laut Steckbrief ist er rund 1,84 Meter groß, geschieden und Vater mehrerer Kinder, darunter eben Esther Sedlaczek, die viele von der ARD-„Sportschau“ und großen Fußball-Events kennen. (Steckbrief & Infos)
Seine Schauspielausbildung absolvierte Martinek Mitte der 80er-Jahre an der bekannten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Schon früh zog es ihn vor die Kamera – zuerst im DDR-Film, später dann quer durch die gesamte deutsche Fernsehlandschaft. (Hintergrund zu Karriere & Ausbildung)
Die ersten Schritte: Von der DDR zum TV-Dauerbrenner
Bekannt wurde Sven Martinek bereits Anfang der 80er-Jahre. In Filmen wie „Das Mädchen und der Junge“ und „Insel der Schwäne“ spielte er junge, oft etwas raue Charaktere. Gerade „Insel der Schwäne“ sorgte in der DDR für Aufsehen – ein sozialkritisches Jugenddrama, das bis heute als Klassiker gilt. (Frühe Filmkarriere)
Nach der Wende tauchte Martinek gefühlt überall im deutschen TV auf. Wer regelmäßig deutsche Sender schaut, ist sicher schon einmal über ihn gestolpert – zum Beispiel in:
- „Polizeiruf 110“
- „Tatort“
- „Alarm für Cobra 11“
- „Die Spezialisten: Kripo Rhein-Main“
- „Stefanie – Eine Frau startet durch“
- „Tierärztin Dr. Mertens“
Gerade für Zuschauer in Österreich, die viel ARD und ZDF empfangen, ist Martinek daher ein vertrautes Gesicht. Er verkörpert gern den harten, aber warmherzigen Typen: mal als Arzt, mal als Kommissar, mal als Underdog-Held.
Der große Durchbruch: „Der Clown“
So richtig Kultstatus erreichte Sven Martinek mit der Actionserie „Der Clown“. In den späten 90ern und frühen 2000ern war die Serie ein echter Dauerbrenner – auch auf österreichischen Bildschirmen. Martinek spielte darin Max Zander, der als maskierter „Clown“ gegen das Böse kämpft. Stunts, Explosionen, schnelle Autos – alles dabei.
Warum kam die Serie so gut an? Ganz einfach:
- Sie traf den Nerv der Zeit: viel Action, klare Gut-gegen-Böse-Geschichten.
- Martinek passte perfekt in die Rolle des wortkargen, coolen Helden mit weicher Seite.
- Die Figur „Der Clown“ hatte schon fast etwas von einem europäischen Superhelden.
Der Erfolg führte sogar zu einem Kinofilm: „Der Clown – Payday“, in dem Martinek erneut in seine Paraderolle schlüpfte. (Filmografie & Serien)
Mehr als nur Action: Arzt, Kommissar, Charakterkopf
Auch wenn viele ihn vor allem mit „Der Clown“ verbinden, ist sein Repertoire deutlich breiter. Er spielte zum Beispiel:
- einen Oberarzt in der Serie „Stefanie – Eine Frau startet durch“
- einen Kriminalhauptkommissar im Rollstuhl in „Die Spezialisten: Kripo Rhein-Main“
- einen Kinderarzt in der ARD-Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ (Rollenüberblick)
Gerade diese Mischung macht ihn spannend: Er ist nicht auf den klassischen Actionhelden festgelegt, sondern kann auch sensible, verletzliche Figuren darstellen. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum er über Jahrzehnte im Geschäft geblieben ist.
Privatleben: Patchwork, Kinder und eine berühmte Tochter
Mindestens so viel Gesprächsstoff wie seine Rollen liefert sein Privatleben. In den Boulevardmedien gilt Sven Martinek längst als Mann mit der Großfamilie. Verschiedene Beziehungen, mehrere Partnerinnen, viele Kinder – und mittendrin eine Tochter, die selbst zum TV-Star wurde.
Vater von Moderatorin Esther Sedlaczek
Besonders im Fokus steht die Beziehung zu Esther Sedlaczek, die vielen Österreicherinnen und Österreichern als ARD-Fußballmoderatorin bekannt ist. Sie moderierte unter anderem die Fußball-EM und große Sportsendungen der ARD. (Hintergrund zur Vater-Tochter-Beziehung)
Spannend: Esther hat ihren Vater erst mit 16 Jahren kennengelernt. In Interviews hat sie offen darüber gesprochen, dass ihr Vater in ihrer Kindheit kaum präsent war. Die ersten Schritte aufeinander zu kamen daher recht spät – aber heute scheinen die beiden ein sehr enges, freundschaftliches Verhältnis zu haben. (Esther über das Familienleben)
Im Podcast und in Interviews betont Esther, wie wichtig ihr Familie ist – und dass ihr Vater inzwischen ein liebender Opa für ihre Kinder ist. So schließt sich ein Kreis: Aus der komplizierten Vater-Tochter-Beziehung ist mit den Jahren ein enges Familienband geworden.
Viele Kinder, viele Geschichten
In Berichten ist von einer richtig großen Familie die Rede. Unter anderem heißt es, Martinek habe sechs leibliche Kinder von sechs verschiedenen Frauen. Seine älteste Tochter Esther kam 1985 zur Welt, weitere Kinder folgten in den späten 80ern und 90ern sowie 2005. (Bericht über seine Großfamilie)
Spannend für TV-Fans: Sein jüngster Sohn Philip-Elias tritt in seine Fußstapfen und spielt in einer Staffel von „Morden im Norden“ mit – eine Information, die Martinek selbst stolz auf Instagram teilte. Man könnte sagen: Die nächste Schauspielgeneration steht bereit.
Beziehungen, Ex-Partnerinnen und Boulevard-Themen
Rund um Sven Martinek haben sich über die Jahre viele Schlagzeilen gesammelt. Er war mit verschiedenen prominenten Frauen liiert oder verheiratet, unter anderem mit:
- Simone Thomalla (Schauspielerin)
- Maren Schumacher (Schauspielerin)
- Xenia Seeberg (Schauspielerin, unter anderem bekannt aus „Lexx“)
- und Reality-Persönlichkeit Kader Loth (Steckbrief, Ex-Partnerinnen)
Vor allem die Ehe mit Xenia Seeberg sorgte immer wieder für Schlagzeilen, nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Sohnes. Heute ist Martinek geschieden – und hält sein aktuelles Liebesleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Warum ist Sven Martinek in Österreich so beliebt?
In Österreich laufen seit Jahrzehnten starke Quoten für deutsche Serien aus ARD, ZDF und den Privatsendern. Viele Haushalte wachsen quasi automatisch mit deutschen Produktionen auf. Genau hier liegt der Punkt: Sven Martinek ist ein Gesicht, das man einfach kennt.
Ob am späten Nachmittag ein Krimi läuft, abends ein Actionfilm oder eine Arztserie – die Chance ist hoch, dass Martinek irgendwann im Programm auftaucht. Er steht für:
- Verlässliche TV-Unterhaltung – solide, nahbar, ohne große Starallüren.
- Typisch deutsche Serienkost, wie sie auch in Österreich seit Jahren funktioniert.
- Charakterrollen zwischen Action, Drama und Familienszenen.
Viele Zuschauer sagen sinngemäß: „Ach, der schon wieder – den mag ich!“ Genau diese Vertrautheit macht ihn so dauerhaft erfolgreich.
Ein Blick hinter die Fassade: Vom Actionheld zum Familienmenschen
Gerade seine Geschichte mit Tochter Esther zeigt eine andere Seite von Sven Martinek. Am Bildschirm der unbeugsame Held, im echten Leben ein Mann mit Ecken und Kanten, Fehlern, aber auch der Fähigkeit, sich zu verändern.
Esther hat wiederholt erzählt, wie schwierig die Distanz zum Vater in ihrer Kindheit war – und wie viel Arbeit es gekostet hat, sich anzunähern. Dass die beiden heute eine enge Bindung haben und er ein liebevoller Großvater ist, wirkt fast wie ein kleines Happy End im echten Leben. (Interviewaussagen)
Vielleicht ist es auch das, was viele Zuschauerinnen und Zuschauer anspricht: Hinter dem TV-Star steckt jemand, der um Beziehungen kämpfen musste – wie so viele andere auch.
Was bedeutet das für Fans in Österreich?
Für österreichische Fans lohnt sich ein genauer Blick ins TV-Programm. In Mediatheken von ARD, ZDF oder auf diversen Streaming-Plattformen tauchen immer wieder Produktionen mit Sven Martinek auf – von älteren Filmen bis zu aktuellen Serien.
Wer ihn (wieder)entdecken will, kann zum Beispiel starten mit:
- „Der Clown“ – für alle, die auf 90er-Jahre-Action stehen
- „Alarm für Cobra 11“-Folgen mit Gastauftritten von Martinek
- „Tierärztin Dr. Mertens“ – für eher ruhige, familienfreundliche TV-Unterhaltung
- verschiedene „Tatort“– und „Polizeiruf 110“-Episoden
Vielleicht ertappt man sich dabei, wie man denkt: „Stimmt, den kenne ich doch!“ – und genau das zeigt, wie stark sich Sven Martinek über die Jahre in das kollektive TV-Gedächtnis eingebrannt hat.
Fazit: Ein TV-Gesicht mit vielen Geschichten
Sven Martinek ist mehr als nur „Der Clown“. Er ist ein wandelbarer Schauspieler, der seit den 80er-Jahren im deutschsprachigen Fernsehen zu Hause ist, und ein Mann mit einem bewegten Privatleben. Seine Karriere reicht von DDR-Filmen über Kult-Action bis hin zu modernen Familien- und Arztserien.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Österreich bleibt er damit einer der markantesten deutschen TV-Stars. Und durch seine Tochter Esther Sedlaczek, die als Moderatorin im Sportbereich glänzt, reicht sein Einfluss inzwischen sogar bis in eine neue TV-Generation.
Wer also das nächste Mal durch die Programme zappt oder in einer Mediathek stöbert, kann ja bewusst die Augen offen halten: Die Chance ist groß, dass irgendwo wieder Sven Martinek auftaucht.




































