Driver of the Day: So tickst die heißeste Fan-Wahl der Formel 1
Jedes Formel‑1-Rennen liefert Dramen pur – aber wer war wirklich der Held im Cockpit? Genau das entscheidet seit einigen Jahren der „Driver of the Day“. Und: Du in Österreich kannst direkt mitbestimmen.
Was ist der „Driver of the Day“ überhaupt?
Kurz gesagt: Ein Fan-Award. Während jedes Grand Prix können Fans weltweit online für ihren Lieblingspiloten abstimmen. Am Ende des Rennens verkündet die Formel 1, wer die meisten Stimmen bekommen hat.
Wichtig: Es geht nicht nur um den Sieger. Oft holt sich ein Fahrer den Titel, der:
- von ganz hinten durchs Feld pflügt
- mit einer krassen Aufholjagd überrascht
- trotz Pech oder Strafe ein Mega-Rennen zeigt
- einfach mit Herz und Messer zwischen den Zähnen fährt
Genau das macht den Driver of the Day so spannend: Du belohnst die Story des Rennens – nicht nur das Ergebnis.
So kannst du aus Österreich mit abstimmen
Du sitzt in Wien, Graz oder Innsbruck auf der Couch, der Puls ist auf 180 – und dann kommt im TV der Hinweis: „Vote now for your Driver of the Day“. Wie funktioniert das?
Schritt-für-Schritt erklärt
- Ruf die offizielle F1-Seite auf: Formula1.com.
- Registriere dich einmalig oder logge dich ein.
- Während des Rennens erscheint ein großer Hinweis „Vote now for your Driver of the Day“ – meist ab Rennmitte.
- Klicke darauf, wähle deinen Favoriten – fertig.
Alternativ kannst du auch die offizielle F1-App nutzen, dort ist die Abstimmung schon eingebaut.
Warum der Driver of the Day in Österreich so einschlägt
Österreich ist Formel‑1-Land. Spätestens seit dem Red Bull Ring in Spielberg wieder im Kalender ist, dreht sich beim Grand Prix in der Steiermark alles um eine große Frage: Wer wird Driver of the Day in Österreich?
Die Bühne ist perfekt:
- Volle Tribünen, orange Fan-Wand für Verstappen, rot-weiß-rote Fahnen
- kurze, schnelle Strecke – Überholmanöver fast garantiert
- oft Chaos mit Track Limits, Strafen und Safety Cars
Genau dieses Chaos sorgt immer wieder für unglaubliche Aufholjagden – und damit für heiße Driver-of-the-Day-Duelle.
Legendäre Driver-of-the-Day-Momente
Ein paar Beispiele zeigen, wie Fans ticken:
Spektakuläre Aufholjagden
2024 bekam etwa Charles Leclerc den Titel beim Saisonfinale in Abu Dhabi: vom 19. Startplatz aufs Podium – klarer Fall für die Fans.
Auch in anderen Rennen wurden Piloten geehrt, die mitten im Chaos kühlen Kopf behielten, etwa Zhou Guanyu in Katar oder Lewis Hamilton nach starken Comebacks.
Der Held ohne Sieg
Manchmal gewinnt nicht der Rennsieger. Sebastian Vettel etwa wurde Driver of the Day, obwohl ihm eine Strafe den Sieg kostete – die Fans sahen ihn trotzdem als moralischen Gewinner.
Genau das lieben viele: Der Award gehört dem, der kämpft – nicht immer dem, der ganz oben steht.
Wie wird man Driver of the Day? Die geheime Fan-Formel
Natürlich gibt es keine offizielle Formel. Aber wenn man sich die Gewinner ansieht, tauchen bestimmte Faktoren immer wieder auf:
- Überholmanöver: Wer viel und spektakulär überholt, sammelt Sympathiepunkte.
- Drama: Dreher, Strafen, Pech – und trotzdem noch ein starkes Ergebnis.
- Außenseiterstory: Mittelfeld- oder Hinterbänkler, die plötzlich glänzen.
- Emotionen: Funk, Gestik, Interviews – wer Gefühle zeigt, kommt beim Publikum an.
Seien wir ehrlich: Wenn ein Fahrer von P18 auf P5 fährt, während der Sieger einfach vorne wegfährt, wen wählst du? Eben.
Warum der Driver of the Day so wichtig für die Formel 1 ist
Für die Teams ist der Pokal zwar nichts Offizielles wie WM-Punkte – aber der Marketing-Wert ist enorm:
- Fahrer-Image: Wer oft Driver of the Day wird, gilt als Fanliebling.
- Sponsoren: Jeder zusätzliche TV-Moment und Social-Media-Post ist bares Geld wert.
- Teamstimmung: Ein Fahrer im Mittelfeld kann so Aufmerksamkeit bekommen, die sonst nur Top-Teams kriegen.
Auf der offiziellen Website gibt es sogar eigene Übersichten mit allen Gewinnern pro Saison – eine Art Ehrenliste der Fan-Helden.
Ist der Driver of the Day immer gerecht?
Gute Frage. Viele Fans in Österreich diskutieren nach dem Rennen genau darüber. Ein paar typische Kritikpunkte:
- Popularitäts-Wettbewerb: Große Namen bekommen eher Stimmen, auch wenn andere besser gefahren sind.
- Timing: Wer am Ende des Rennens im TV glänzt, bleibt stärker in Erinnerung.
- Fan-Armee: Bestimmte Fahrer haben extrem aktive Fan-Communities, die immer abstimmen.
Trotzdem: Gerade, weil weltweit abgestimmt wird, gleicht sich vieles aus. Und oft trifft die Fan-Mehrheit den richtigen Riecher.
Wie du den perfekten Driver of the Day wählst
Beim nächsten Grand Prix kannst du dir selbst eine kleine Checkliste im Kopf machen:
- Wer hat heute mehr gezeigt als sein Auto eigentlich hergibt?
- Wer hat sich fair, aber hart verteidigt oder überholt?
- Wer hat trotz Pech oder Strafe nicht aufgegeben?
- Wer hat das Rennen für dich unterhaltsam gemacht?
Der Name, der dir dann spontan einfällt – genau den solltest du anklicken.
Mein persönliches Beispiel aus Österreich
Vielleicht kennst du das: Du sitzt beim Österreich‑GP vor dem Fernseher oder sogar live am Red Bull Ring. Vorne fährt einer scheinbar mühelos dem Sieg entgegen. Aber im Mittelfeld tobt ein Wahnsinnskampf – drei, vier Autos im DRS-Zug, dauernd Positionswechsel.
Am Ende des Rennens fragst du dich: „Wen erinnere ich in ein paar Tagen noch?“ Meist ist es nicht nur der Sieger, sondern der, der mit Mut, Risiko und vielleicht auch ein bisschen Wahnsinn aufgefallen ist.
Und genau deshalb klicke ich bei der Driver-of-the-Day-Abstimmung oft nicht auf den Rennsieger, sondern auf den Piloten, der das Rennen lebendig gemacht hat.
Fazit: Driver of the Day – deine Stimme, dein Held
Der Driver of the Day ist mehr als nur ein Online-Klick. Es ist die Chance für Fans in Österreich und weltweit, ihre Sicht auf das Rennen zu zeigen.
- Du ehrst Aufholjagden statt nur Podien.
- Du gibst Außenseitern eine große Bühne.
- Du zeigst, welcher Fahrstil dich wirklich begeistert.
Also: Beim nächsten Grand Prix – egal ob in Spielberg, Imola oder Abu Dhabi – frag dich kurz: Wer ist heute mein echter Driver of the Day? Und dann: Abstimmen nicht vergessen.





































