F1 Vote erklärt: So wirst du Teil der Formel‑1‑Show
Die Formel 1 ist längst mehr als nur Motorenlärm und Rundenzeiten. Mit dem F1 Vote – also den offiziellen Fan-Abstimmungen wie Driver of the Day – holt die Königsklasse die Fans direkt ins Cockpit. Und genau das lieben besonders viele Fans in Österreich, vor allem rund um den Grand Prix am Red Bull Ring in Spielberg.
Was bedeutet „F1 Vote“ überhaupt?
Wenn du nach „F1 Vote“ googelst, landest du fast immer bei Fan-Abstimmungen: allen voran beim „Driver of the Day“, der seit 2016 bei jedem Grand Prix gewählt wird. Die Idee dahinter ist simpel:
- Fans stimmen während des Rennens online ab.
- Am Ende wird live im TV und auf der Anzeigetafel der Fahrer verkündet, der die meisten Stimmen bekommen hat.
- Der Fahrer erhält eine Auszeichnung – aber keine WM-Punkte.
Der offizielle Vote läuft auf der Website der Formel 1, meist über eine eigene Voting-Seite oder über das F1-Konto. Ein Einstiegspunkt ist zum Beispiel die Seite Vote – Driver of the Day auf Formula1.com, wo die aktuellen Fanaktionen beworben werden.
So funktioniert der Driver-of-the-Day-Vote
1. Wann wird abgestimmt?
Der F1 Vote startet in der Regel kurz nach dem Rennstart und läuft bis kurz nach der Zielflagge. Du kannst also schon während der Safety-Car-Phase, beim Boxenstopp-Chaos oder in der letzten Runde deinen Favoriten anklicken.
Typischer Ablauf an einem Rennsonntag:
- Start des Rennens – der Vote wird freigeschaltet.
- Du stimmst per Handy, Tablet oder PC ab.
- Nach dem Zieleinlauf werden die Stimmen ausgezählt.
- Wenige Minuten später: Im TV-Bild erscheint „Driver of the Day: XY“.
2. Wo kann ich voten?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, am F1 Vote teilzunehmen:
- Über die offizielle Website Formula1.com
- Über die offizielle F1-App (Smartphone)
- Manchmal über Partnerseiten, die direkt zum Vote weiterleiten
Beim Österreich-GP gibt es zusätzlich oft Hinweise auf den Videowalls am Red Bull Ring: Einblendungen wie „Vote now for your Driver of the Day from the Austrian Grand Prix“ zeigen dir, dass die Abstimmung läuft und wo du klicken musst.
3. Wer entscheidet? Du – nicht die Jury
Wichtig: Beim F1 Vote gibt es keine Expertenjury. Keine Kommission. Keine geheimen Treffen. Nur Fans.
Ob ein Fahrer gewinnt, hängt allein davon ab, wie viele Fans ihn anklicken. Das führt manchmal zu sehr überraschenden Ergebnissen. Etwa wenn ein Topstar wie Max Verstappen das Rennen dominiert, aber im Voting leer ausgeht, während Lando Norris oder ein Außenseiter wie Guanyu Zhou zum Publikumsliebling wird.
Warum ist der F1 Vote so beliebt?
Viele Fans hatten lange Zeit das Gefühl: „Wir sitzen vorm Fernseher, aber entscheiden tut alles jemand anders.“ Mit dem F1 Vote hat sich das ein Stück weit geändert.
Die Formel 1 selbst hat zugegeben, dass man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte:
- Mehr Fan-Einbindung: Zuschauer sollen das Gefühl haben, ihre Stimme zählt.
- Social Media aufholen: Die F1 war lange hinten, was Interaktion im Netz angeht. Ein unkomplizierter Online-Vote bringt Klicks, Diskussionen und Shares.
Gerade in Österreich, wo das Heimrennen in Spielberg ein riesiges Volksfest ist, passt das perfekt. Viele Fans kommen im Oranje-Meer für Verstappen oder im Papaya-Orange für McLaren-Fahrer wie Norris. Und genau diese Fans können mit wenigen Klicks zeigen, wen sie feiern.
Hat der F1 Vote Einfluss auf das Rennen?
Die kurze Antwort: Nein.
Der Driver of the Day bekommt keine Extra-Punkte. Das Ergebnis des Votes ändert nicht das Rennergebnis und nicht die WM-Wertung. Es ist eine reine Fan-Ehrung.
Aber: Psychologisch kann es trotzdem eine Rolle spielen. Viele Fahrer erwähnen den Preis in Interviews – vor allem, wenn sie nicht auf dem Podium stehen, aber eine starke Aufholjagd hatten. So nach dem Motto: „Okay, nur P6, aber immerhin Driver of the Day – die Fans haben gesehen, was ich gemacht habe.“
Wie wird beim Österreich-GP abgestimmt?
Besonders spannend ist der F1 Vote in Österreich. Der Red Bull Ring ist nicht nur Heimstrecke für das Red-Bull-Team, sondern auch für viele Fans aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden.
Typische Driver-of-the-Day-Geschichten in Spielberg
In den letzten Jahren gab es beim Österreich-GP immer wieder besondere Wahl-Ergebnisse, zum Beispiel:
- Ein Fahrer gewinnt nicht das Rennen, aber kämpft sich von hinten durchs Feld – und kassiert den Vote.
- Ein Publikumsliebling wie Lando Norris oder Lewis Hamilton wird gefeiert, auch wenn er „nur“ Zweiter oder Dritter ist.
- Oder ein Außenseiter fährt plötzlich sensationell in die Punkte und wird zur F1-Märchenfigur des Wochenendes.
Die Formel‑1‑Website selbst ruft jedes Jahr aktiv dazu auf, gerade beim Österreich-GP abzustimmen. Artikel mit Titeln wie „Vote now for your Driver of the Day from the Austrian Grand Prix“ erinnern Fans daran, ihre Stimme abzugeben – egal ob sie im Wohnzimmer sitzen oder live auf der Tribüne stehen.
F1 Vote: Fair oder nur ein Beliebtheitswettbewerb?
Hier wird’s boulevardesk – denn genau über diese Frage wird heiß diskutiert.
Die eine Seite: „Alles nur Fanboy-Show!“
Kritiker sagen:
- Der Vote sei kein Maßstab für die beste Leistung.
- Beliebte Fahrer mit großer Fanbase (Verstappen, Hamilton, Norris) hätten automatisch einen Vorteil.
- Nationalstolz verzerrt das Ergebnis – Japan-Fans wählen Yuki Tsunoda, Niederländer wählen Max, Italiener Ferrari.
Manche Statistiken zeigen, dass dominante Fahrer wie Verstappen trotz Sieg oft nicht zum Driver of the Day gewählt werden, während andere Piloten, die spektakulär von hinten nach vorne fahren, abräumen. Das sorgt jedes Wochenende für frische Diskussionen – und genau das will die F1 eigentlich.
Die andere Seite: „Endlich dürfen wir auch mitreden!“
Fans, die den Vote verteidigen, sagen:
- Genau das ist der Punkt: Es geht nicht nur ums Ergebnis, sondern ums Spektakel.
- Der Vote soll außergewöhnliche Leistungen abseits der Podiumsplätze belohnen.
- Wenn ein Rookie in seinem ersten F1-Rennen sensationell fährt, darf er ruhig mal im Rampenlicht stehen.
Und Hand aufs Herz: Wer freut sich nicht, wenn ein Underdog wie Nico Hülkenberg oder ein Rookie plötzlich „Driver of the Day“ wird? Das sind die Geschichten, über die man in der Kantine oder beim Frühschoppen redet.
Wie du selbst beim F1 Vote mitmachen kannst
Du willst beim nächsten Rennen, vielleicht sogar beim nächsten Österreich-GP, deine Stimme abgeben? So einfach geht’s:
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Registriere dich kostenlos auf Formula1.com oder lade die offizielle App herunter.
- Schritt 2: Am Rennsonntag die App öffnen oder auf die Vote-Seite gehen. Meist wird der Link im Liveticker oder im TV eingeblendet.
- Schritt 3: Während des Rennens deinen Favoriten auswählen. Überleg dir: Wer liefert heute wirklich die beste Show?
- Schritt 4: Nach dem Rennen checken, ob deine Wahl gewonnen hat – im TV oder online.
Kleiner Tipp: Warte mit deiner Stimme bis ins letzte Renndrittel. Oft entscheidet sich erst nach einem Safety Car oder einem späten Boxenstopp, wer wirklich das Rennen seines Lebens fährt.
Tipps für deinen ganz persönlichen F1 Vote
Wie entscheidest du, wen du anklickst? Jeder hat seine eigene Strategie – hier ein paar Ideen:
- Der Kämpfer: Du belohnst Fahrer, die viele Überholmanöver zeigen oder sich von hinten durchs Feld arbeiten.
- Der Taktik-Fuchs: Du achtest auf clevere Strategien, Reifenmanagement und Boxenstopps.
- Der Underdog-Fan: Du gibst deine Stimme bewusst Fahrern, die sonst selten im Rampenlicht stehen.
- Der Purist: Du sagst: Wer gewinnt, war am besten – also bekommt der Sieger auch deinen Vote.
Am Ende gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Der Vote ist deine Meinung – sonst wäre es kein Fan-Voting.
Was bedeutet der F1 Vote für Österreich-Fans?
Für Fans in Österreich ist der F1 Vote vor allem rund um den Großen Preis von Österreich ein zusätzliches Highlight. Du kannst am Samstag die Stimmung bei Qualifying und Fan-Events genießen – und am Sonntag mit deiner Stimme entscheiden, wem Spielberg den roten Teppich ausrollt.
Vielleicht wählst du den Red-Bull-Star, weil es „sein“ Heimrennen ist. Vielleicht aber auch den einen Fahrer, der mit kaputtem Frontflügel trotzdem noch in die Punkte fährt. Genau diese Geschichten machen den Sport so lebendig.
Fazit: F1 Vote – kleine Stimme, große Show
Der F1 Vote wird das Reglement nicht umkrempeln und keine WM entscheiden. Aber er hat etwas verändert: Fans sind nicht mehr nur Statisten, sondern ein sichtbarer Teil der Show.
Gerade beim Österreich-GP, wo Tribünen voller Oranje-Fans und rot-weiß-roter Fahnen um die Wette leuchten, wird klar: Ohne Fans keine Formel 1. Und mit jedem Klick beim F1 Vote rufst du den Teams und Fahrern zu: „Wir sehen euch. Wir feiern euch. Und wir haben eine Meinung.“
Also: Beim nächsten Rennen – Handy raus, App auf, Vote abgeben. Deine Stimme ist vielleicht klein, aber in der großen F1-Bühne gehört sie inzwischen ganz selbstverständlich dazu.




































