Macaulay Culkin feiert „Kevin“‑Comeback und neues Familienglück
Wer an Weihnachten an den Fernseher denkt, denkt in Österreich fast automatisch an „Kevin – Allein zu Haus“. Und damit auch an Macaulay Culkin. Lange war es ruhig um den einstigen Kinderstar – jetzt ist er wieder voll da: mit Walk-of-Fame-Stern, neuer Vaterrolle und sogar Ideen für ein mögliches „Kevin“-Comeback.
Vom Kinderstar zum Kultgesicht einer ganzen Generation
Mit gerade einmal zehn Jahren wurde Macaulay Culkin 1990 mit „Home Alone“, bei uns als „Kevin – Allein zu Haus“ bekannt, über Nacht zum Superstar. Der freche Blondschopf, der dank Rasierwasser-Schrei und Farbtopf-Fallen Filmgeschichte schrieb, war plötzlich überall: auf Postern, Zeitschriften, Tassen – auch in vielen Kinderzimmern in Österreich.
Viele von uns erinnern sich noch gut daran, wie wir als Kinder vor dem Fernseher gesessen sind, wahrscheinlich mit Vanillekipferl oder Lebkuchen in der Hand, und jedes Jahr wieder mit Kevin über die Einbrecher gelacht haben. Genau dieser Nostalgie-Faktor macht Culkin bis heute so beliebt.
Ein Stern auf dem Walk of Fame – Kevin erobert Hollywood (wieder)
Ende 2023 bekam Culkin in Hollywood einen der größten Ehrenplätze, die es für Schauspieler gibt: einen Stern auf dem Walk of Fame. Bei der feierlichen Enthüllung waren nicht nur Fans und Kolleginnen dabei, sondern auch seine Familie.
- Seine Verlobte Brenda Song
- Die beiden gemeinsamen Söhne Dakota und Carson
- Seine Film-Mama Catherine O’Hara aus „Kevin – Allein zu Haus“
- Freundin und Schauspielkollegin Natasha Lyonne
Besonders rührend: Catherine O’Hara, die im Film Kevins Mutter spielte, hielt eine emotionale Rede und nannte Culkin den Hauptgrund dafür, dass „Home Alone“ bis heute auf der ganzen Welt so geliebt wird. Am Ende der Zeremonie holte Culkin natürlich die wohl berühmteste Filmzeile überhaupt hervor: „Merry Christmas, ya filthy animals“ – ein Gänsehautmoment für alle Fans.
Brenda Song und die große Liebe im echten Leben
Privat hat Macaulay Culkin sein Glück längst gefunden. Seine Partnerin ist Brenda Song, vielen bekannt aus der Disney-Serie „The Suite Life of Zack & Cody“. Die beiden lernten sich 2017 bei Dreharbeiten in Thailand kennen und sind seitdem ein Paar.
In Interviews schwärmt Brenda Song immer wieder von ihrem gemeinsamen Leben und nennt ihre Beziehung „das größte Privileg“ ihres Lebens. Zum achten Jahrestag im Jahr 2025 teilte sie berührende Fotos und Worte, in denen sie Culkin als ihren besten Freund und größten Unterstützer beschreibt.
Auch Culkin selbst nutzt jede Bühne, um ihr zu danken. In seiner Walk-of-Fame-Rede sagte er unter anderem, sie sei „der beste Mensch, den ich je kennengelernt habe“ und habe ihm Zweck und Familie gegeben. Das klingt weit entfernt vom einsamen Kevin aus den 90ern – und genau das macht seine Geschichte heute so spannend.
Zwei Söhne und ein sehr bodenständiger Papa
Gemeinsam haben Macaulay Culkin und Brenda Song zwei Söhne:
- Dakota, geboren 2021
- Carson, geboren 2023
Culkin liebt seine neue Rolle als Vater. Er beschreibt sich selbst als eine Art „Stay-at-Home-Dad“, der gerne daheim bleibt, Spiel-Dates organisiert und den Alltag mit den Kindern bewusst genießt. In einem Interview erzählte er, wie wichtig ihm Vätertag geworden ist – so wichtig, dass die Familie eigens nach Legoland fährt, um den Tag besonders zu machen.
Spannend ist auch, wie normal der Alltag der beiden Superstars wirkt. Sie erzählen, dass sie keine Nanny beschäftigen und stattdessen viel Unterstützung von der Familie bekommen, vor allem von Brendas Mutter. Gerade in einer Branche, in der Kinderpromi-Geschichten oft traurig enden, ist es erfrischend zu sehen, wie sehr Culkin heute auf ein stabiles, ruhiges Familienleben setzt.
Warum Österreich Macaulay Culkin immer noch liebt
In Österreich gehört „Kevin – Allein zu Haus“ fast schon so sehr zu Weihnachten wie der Sissi-Filmklassiker im ORF oder „Dinner for One“ zu Silvester. Der Film läuft jedes Jahr im TV, wird gestreamt, läuft auf DVD und mittlerweile natürlich auch auf allen möglichen Plattformen.
Warum ist das so?
- Die Geschichte ist simpel, aber genial: Ein Bub allein daheim, zwei trottelige Einbrecher, viel Chaos.
- Die Fallen sind ein Mix aus Slapstick und Kreativität – Kinder lieben es, Erwachsene schmunzeln über die Details.
- Macaulay Culkin bringt genau die richtige Mischung aus Frechheit und Herz auf den Bildschirm.
Viele Eltern in Österreich schauen den Film heute mit ihren eigenen Kindern – und erzählen ihnen dabei, dass sie selbst als Kinder vor dem Röhrenfernseher gesessen sind, damals noch ohne Streaming und Pause-Taste. Diese gemeinsame Erinnerung verbindet Generationen. Culkin ist damit nicht nur ein Schauspieler, sondern ein fester Bestandteil unserer Weihnachtstraditionen geworden.
Offen für ein neues „Home Alone“ – aber nur, wenn es passt
Zum 35-jährigen Jubiläum von „Home Alone“ sprach Culkin 2025 öffentlich über die Frage, die Fans seit Jahren beschäftigt: Wird es ein neues „Kevin“-Abenteuer geben?
Seine Antwort: Er wäre offen dafür – aber es müsste „genau richtig“ sein. Einfach nur eine weitere Fortsetzung zu drehen, um Geld zu verdienen, interessiert ihn nicht. Stattdessen hat er eine konkrete Idee, die viele Fans begeistert:
- Er könnte einen geschiedenen oder verwitweten Vater spielen.
- Der Vater ist mit Arbeit gestresst und emotional abwesend.
- Sein Kind fühlt sich vernachlässigt und schließt ihn aus dem Haus aus.
- Der Spieß dreht sich um: Diesmal wird der Vater zur „Zielscheibe“ von Fallen.
Damit würde die Geschichte von „Kevin – Allein zu Haus“ in unsere Zeit geholt: moderne Familienkonstellationen, Alltagsstress, Kommunikation, Vaterrolle. Viele Fans finden diese Idee spannend, weil sie eine neue Perspektive bietet und gleichzeitig der Originalgeschichte treu bleibt.
Humor bis zum Schluss: Sein verrückter Namens-Gag
Wer Culkin nur aus „Kevin – Allein zu Haus“ kennt, ahnt manchmal nicht, wie viel selbstironischen Humor er im echten Leben hat. Ein Beispiel dafür ist sein legendärer Namens-Gag.
Vor ein paar Jahren ließ er seine Fans im TV und online abstimmen, welchen neuen Mittelnamen er annehmen soll. Zur Auswahl standen mehrere absurde Vorschläge – am Ende gewann tatsächlich „Macaulay Culkin“. Das Ergebnis: Sein vollständiger offizieller Name wurde zu „Macaulay Macaulay Culkin Culkin“.
Auf einer Nostalgie-Tour erzählte er 2025 lachend, dass er diesen Schritt wirklich per Papierkram durchgezogen hat – nur für den Witz. Ihm sei völlig klar, wie bescheuert das klingt. Genau dieser Humor zeigt, warum ihn viele Menschen sympathisch finden: Er nimmt die eigene Berühmtheit nicht zu ernst und macht sich auch selbst zum Witz.
Vom Kinderstar zum Erwachsenen mit zweitem Frühling
Die Geschichte von Macaulay Culkin ist nicht nur die Geschichte eines Kinderstars, sondern auch eine von Neuanfang und Selbstbestimmung. Nach dem riesigen Erfolg in den 90ern zog er sich zurück, kämpfte mit familiärem Druck und öffentlicher Erwartung. Heute, mit Mitte 40, erlebt er eine Art zweiten Frühling:
- Ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
- Eine stabile Beziehung mit Brenda Song
- Zwei Kinder und ein bewusst ruhiger Alltag
- Neue Projekte, die er sich selbst aussucht
- Ein entspanntes Verhältnis zu seinem Kultstatus als „Kevin“
Man könnte sagen: Aus dem verlassenen Jungen im großen Haus ist ein Mann geworden, der sein eigenes Zuhause gefunden hat – nicht aus Marmor und Gold, sondern aus Familie, Humor und ein bisschen Nostalgie.
Was wir von Macaulay Culkin lernen können
Was hat das alles jetzt mit uns in Österreich zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Seine Geschichte erinnert daran, dass:
- Erfolg in jungen Jahren nicht alles ist.
- Familie und echte Beziehungen wichtiger sind als Ruhm.
- Man sich selbst neu erfinden darf – auch nach schwierigen Phasen.
- Humor ein starkes Werkzeug sein kann, um das Leben leichter zu nehmen.
Und ganz ehrlich: Wenn wir heuer wieder im Dezember auf der Couch sitzen, vielleicht mit Punsch oder Tee, und im TV der berühmte Schrei unter der Dusche ertönt, dann wirkt es ein bisschen, als würden wir einen alten Freund besuchen.
Fazit: Kevin bleibt – aber Macaulay gehört jetzt sich selbst
Macaulay Culkin wird für viele von uns immer Kevin McCallister bleiben. Doch hinter der Kultfigur steht heute ein erwachsener Mann, der seine Karriere, seine Familie und sein Leben selbstbewusst in die Hand genommen hat.
Vielleicht ist genau das die schönste Pointe dieser Geschichte: Während wir jedes Jahr wieder denselben Film schauen, schreibt Culkin im Hintergrund ruhig und gelassen sein ganz eigenes, neues Kapitel. Und irgendwie macht das den nächsten „Kevin“-Abend vor dem Fernseher noch ein bisschen besonderer.




































