Christian Kohlund – Der Zürcher TV-Held mit Hut und Haltung
Wenn am Abend der Fernseher läuft und im Ersten der „Zürich-Krimi“ startet, gibt es ein Gesicht, das in Österreich längst jeder kennt: Christian Kohlund. Der Mann mit der tiefen Stimme, dem entschlossenen Blick – und natürlich: dem Hut.
Wer ist Christian Kohlund überhaupt?
Christian Kohlund ist ein Schweizer Schauspieler, geboren in Basel und längst eine feste Größe im deutschsprachigen Fernsehen. Schon seit Jahrzehnten taucht er in Serien, Filmen und Theaterproduktionen auf. Viele kennen ihn noch aus älteren TV-Produktionen, doch richtig Kultstatus hat er sich als Anwalt Thomas Borchert im „Zürich-Krimi“ erarbeitet, der regelmäßig in der ARD läuft und auch in Österreich starke Quoten holt.
In der Reihe spielt er einen eigenwilligen Anwalt, der sich mit der Zürcher Justiz, großen Firmen und zwielichtigen Typen anlegt. Und genau diese Mischung aus Härte, Humor und Nachdenklichkeit macht Kohlund für viele so spannend.
Der Mann mit dem Hut – mehr als nur ein Accessoire
Schauen Sie sich eine Folge vom „Zürich-Krimi“ an: Der Hut ist immer dabei. Das ist kein Zufall. Kohlund hat selbst erzählt, dass ihn Hüte schon seit der Kindheit faszinieren. Sein Vater und dessen Generation trugen Hut – diesen Stil hat er übernommen und zu seinem Markenzeichen gemacht.
Er sagt ganz offen: Ohne Hut trifft man ihn privat fast nie an. Viele finden das schräg, andere großartig – aber er macht einfach sein eigenes Ding. Und genau das spürt man auch beim Zuschauen.
- Markenzeichen: Hut in fast jeder Szene
- Privat wie im TV: Der Stil ist echt, nicht gespielt
- Wiedererkennungswert: Man sieht den Hut – und weiß sofort: Das ist Kohlund
Serienstar, Charakterdarsteller – und kein bisschen müde
Obwohl Christian Kohlund Jahrgang 1950 ist und 2025 seinen 75. Geburtstag feiert, denkt er nicht ans Aufhören. Im Gegenteil: Er dreht weiter „Der Zürich-Krimi“, neue Folgen sind in Arbeit, weitere Drehs sind geplant, und das Publikum will ihn nach wie vor sehen.
Spannend ist: Er stammt aus einer Schauspielerfamilie. Schon sein Großvater stand mit über 80 Jahren noch auf der Bühne. Für Kohlund ist also klar: Solange er Lust und Kraft hat, bleibt er dabei.
Warum gerade der „Zürich-Krimi“ so gut ankommt
In Österreich mögen wir Krimis – ob „Tatort“, „Landkrimi“ oder eben der „Zürich-Krimi“. Kohlund bringt in der Rolle des Thomas Borchert einiges mit, was das Publikum hierzulande schätzt:
- Er ist nicht perfekt, sondern kantig und menschlich.
- Er stellt sich gegen Ungerechtigkeit und große Mächte.
- Er wirkt wie jemand, den man auch zufällig in einem Kaffeehaus in Wien treffen könnte – still, beobachtend, aber hellwach.
Genau diese Erdigkeit passt gut zur Mentalität in AT: ein bisschen skeptisch, ein bisschen grantig – aber mit einem klaren Gerechtigkeitsgefühl.
Ein Schauspieler, der das Weltgeschehen nicht ausblendet
Auch wenn Christian Kohlund im TV für Unterhaltung sorgt, ist er privat alles andere als oberflächlich. In Interviews hat er offen gesagt, dass ihn das Weltgeschehen bedrückt. Kriege, Krisen, Klimaprobleme – er findet es schwer, so zu tun, als wäre alles in Ordnung.
Er spricht davon, dass wir uns oft hilflos fühlen gegenüber den großen Problemen und dass viele Versäumnisse der Politik jetzt sichtbar werden. Das sind klare Worte – und sie zeigen: Hinter der TV-Figur steckt ein Mensch, der nachdenkt und zweifelt.
Und trotzdem: Unterhaltung bleibt wichtig
Trotz aller Sorgen ist Kohlund überzeugt, dass Unterhaltung notwendig ist. Ohne Momente zum Abschalten, ohne Serien und Krimis, sagt er, würden viele Menschen in „tiefste Depressionen“ rutschen.
Ist das nicht genau das, was wir alle kennen? Nach einem anstrengenden Tag, nach schlechten Nachrichten, schalten wir den Fernseher ein. Eine spannende Krimi-Folge, ein vertrautes Gesicht – und für 90 Minuten ist die Welt ein bisschen leichter.
Warum Christian Kohlund in Österreich so beliebt ist
Sie fragen sich vielleicht: Warum zieht gerade Christian Kohlund in Österreich so viele Menschen vor den Bildschirm?
- Verlässlichkeit: Man weiß, was man bekommt – solide Krimi-Unterhaltung, keine Effekthascherei.
- Ausstrahlung: Er ist kein glattgebügelter Jungstar, sondern ein Mann mit Ecken, Kanten und Lebenserfahrung.
- Stimme: Seine sonore, ruhige Stimme wirkt fast beruhigend – selbst in brenzligen Szenen.
- Schweizer Flair: Zürich als Schauplatz wirkt vertraut und doch ein wenig exotisch – perfekt für Zuschauende aus AT.
Viele Zuseherinnen und Zuseher erzählen, dass sie beim „Zürich-Krimi“ das Gefühl haben, einen alten Bekannten zu treffen. Man kennt seine Mimik, seine Gesten, sein Tempo. Und genau dieser Wiedererkennungswert ist Gold wert.
Ein kleiner Blick zurück: Kohlund im deutschen TV
Bevor er zum „Zürich-Krimi“-Star wurde, war Christian Kohlund schon in zahlreichen Produktionen zu sehen – vom TV-Film bis zur Serie. In Deutschland gilt er seit Langem als Charakterdarsteller, also als jemand, der Figuren Tiefe gibt und ihnen Persönlichkeit einhaucht.
Vielleicht haben Sie ihn schon früher gesehen und gar nicht bewusst wahrgenommen – und erst mit dem Hut im „Zürich-Krimi“ wurde Ihnen klar: „Moment, den kenn ich doch!“
Persönliche Note: Warum Figuren wie Kohlund guttun
Hand aufs Herz: Haben Sie manchmal auch das Gefühl, dass viele Gesichter im Fernsehen austauschbar werden? Perfekt gestylt, perfekt glatt, aber irgendwie blass?
Da tut jemand wie Christian Kohlund richtig gut. Er wirkt, als hätte er schon einiges erlebt. Seine Rollen sind nicht überdreht, sondern geerdet. Man nimmt ihm den müden Blick genauso ab wie den plötzlichen Zorn, wenn etwas ungerecht läuft.
Vielleicht ist es genau das, was ihn gerade für ein österreichisches Publikum so attraktiv macht: Diese Mischung aus Skepsis, Humor und Ernst. Ein Typ, der mit einem schwarzen Kaffee in der Hand minutenlang einfach nur schauen könnte – und trotzdem passiert etwas.
Wo kann man Christian Kohlund sehen?
Die bekannteste Adresse bleibt natürlich der „Zürich-Krimi“ in der ARD, der auch in Österreich frei empfangbar ist. Sendetermine finden Sie zum Beispiel im TV-Programm oder auf den Seiten der ARD:
- ARD – Das Erste
- TV-Programmseiten großer österreichischer Medien
Daneben taucht Kohlund immer wieder in anderen Produktionen auf – von TV-Filmen bis zu älteren Serien, die im Nachtprogramm wiederholt werden.
Was wir von Christian Kohlund lernen können
Auf den ersten Blick ist er „nur“ ein Schauspieler. Aber schaut man genauer hin, steckt in seiner Karriere einiges, woraus man sich etwas mitnehmen kann:
- Dranbleiben zahlt sich aus: Er ist seit Jahrzehnten im Geschäft – und heute beliebter denn je.
- Eigenen Stil leben: Der Hut, die Kleidung, die Haltung – er versucht nicht, allen zu gefallen.
- Sich nicht dümmer stellen, als man ist: Er spricht offen über Politik, Weltgeschehen und seine Ratlosigkeit.
- Unterhaltung ernst nehmen: Für ihn ist ein Krimi nicht nur „seichte Kost“, sondern wichtig, damit Menschen abschalten können.
Fazit: Ein Star, der keiner sein will – und gerade deshalb einer ist
Christian Kohlund ist kein lauter Promi, der ständig auf Social Media präsent ist. Er ist jemand, der einfach seine Arbeit macht – ruhig, konzentriert, mit eigener Note. Genau deshalb schalten so viele Menschen in Österreich ein, wenn wieder eine neue Folge vom „Zürich-Krimi“ läuft.
Vielleicht achten Sie beim nächsten Mal genauer hin: Auf die feinen Blicke, auf die Pausen, auf die Müdigkeit in den Augen – und natürlich auf den Hut. Hinter all dem steckt ein Schauspieler, der viel erlebt hat, viel beobachtet und trotzdem noch nicht müde geworden ist, Geschichten zu erzählen.
Und wer weiß: Vielleicht ist genau das die Art Unterhaltung, die wir in unruhigen Zeiten am meisten brauchen.





































